Spielkultur: Über den Einfluss von PR - 4Players.de

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Über den Einfluss von PR

Spielkultur (Sonstiges) von 4Players
Spielkultur (Sonstiges) von 4Players - Bildquelle: 4Players
Ein Feature bei Gamasutra geht näher auf die Arbeit und Möglichkeiten von PR-Leuten ein, das zu beeinflussen, was der Leser letztendlich zu sehen bekommt. Ein traditionell recht beliebtes Vorgehen sei dabei das Zusichern von Exklusivgeschichten, positive Berichterstattung sei damit so gut wie garantiert. Besonders Printmagazine seien auf derartiges Material angewiesen, da sie, das liegt in der Natur der Dinge, in Sachen zeitlicher Aktualität nicht mit Onlinemagazinen mithalten könnten.

Dabei spielen Faktoren wie die Auflagen- bzw. Besucherzahlen eines Magazins, aber auch die vorherige Berichterstattung über die Produkte eines Publishers eine Rolle. Todd Zuniga war einst als PR-Mann bei Rockstar tätig, und ihm zufolge waren die Vorgesetzten dort äußerst kritisch. Man habe zu seiner Zeit beispielsweise nicht mit Gamespot zusammengearbeitet - "die haben es einfach nicht kapiert" -, auch dem Wired-Magazin war man wegen eines Artikels böse.

Zunigas Einschätzung nach kann PR-Arbeit die Wertung, die ein Spiel im Test erreicht, durchaus beeinflussen - bis zu einem halben Punkt bei einer Skala von 0 bis 10. Das Rockstar-Management habe allerdings immer übertriebene Erwartungen gehabt und einen dementsprechenden Druck auf die eigenen PR-Leute ausgeübt. So habe man darauf bestanden, die Beziehung zwischen diesen und den Journalisten so persönlich wie möglich zu halten. Was auch schon mal darin resultierte, dass Zuniga & Co. quer durch das Land fliegen mussten, um Rezensionsversionen selbst zu übergeben, anstatt sie per Post zu verschicken.

Auch habe Rockstar Dossiers über einzelne Journalisten geführt, in denen bisherige Testwertungen, Informationen zur Biografie und Vorlieben erfasst wurden. So habe man versucht anzustreben, dass die 'richtige' Person letztendlich ein Spiel bewertet - was aber wiederum nicht einfach sei, da sich Magazine in der Regel nicht gerne in solche Interna reinreden ließen. Die Vorgesetzten hätten sich zudem eine gewisse Vorhersagbarkeit versprochen, die Möglichkeit zu prognostizieren, welche Person welchem Produkt welche Wertung geben würde.

Bei negativer Berichterstattung oder eigenen Nachforschungen anstelle der einfachen Wiedergabe angelieferter Informationen drohen PR-Leute Magazinen gelegentlich mit Liebesentzug. Allerdings könne die Einschränkung des Zugangs zu Informationen oder Spielen auch nach Hinten losgehen, heißt es mit Verweis auf Beispiele wie Sonys Versuch, Kotaku von einem Bericht über eine anstehende Ankündigung abzuhalten.

Das Netz erweitere die Möglichkeiten der Firmen, die nach und nach versuchen würden, den lästigen Mittelsmann, den Journalisten, aus der Informationskette zu entfernen. Blogs wie MajorNelson seien ein immer beliebter werdender Weg, Informationen direkt und in der gewünschten Tonart an die Kunden zu übermitteln.

Kommentare

TNT.sf schrieb am
für mich nicht, ich habe kein problem damit mich zu unterwerfen, vorallem nicht bei solchen, die mehr als ich fähig sind mir ein besseres leben zu gestalten. :)
ich verstehe nun wie du das mit der differenzierung gemeint hast, aber bei dem wort anarchisten entstehen nunmal verschiedene auffassungen, und ich denke einfach, daß onekles, der ja überhaupt auf anarchisten zu sprechen kam, wohl eher so etwas wie den schwarzen block meinte.
ich verstehe dann auch nicht, wie es andere anarchisten geben kann, wenn der reguläre anarchismus, den du beschreibst, doch utopisch ist. es ist doch blödsinn auf etwas hinzuarbeiten, was man nie erreichen kann.
also ich verstehe anarchie eher als den üblen begriff, mit dem man es heute gerne verbindet, nämlich mit chaos.
Howdie schrieb am
Abgesehen davon, dass mir ein paar G8-Gegner (nicht gewaltgeile Chaoten) lieber sind, als Menschen, denen die Globalisierung am Arsch vorbei geht, geht´s gar nicht darum ;)
Anarchie ist nicht den Staat bekämpfen, sondern eine utopische Staatsform. Dass sich der schwarze Block gerne als Anarcho-Fraktion ausgibt ist zwar schön und gut, hat aber nichts mit dem anarchistischen Gedanken gemeinsam. Anarchie ist ein Gedankenkonstrukt wie auch der Sozialismus oder die Demokratie. Denn die Staatsform in der wir leben ist auch höchstens als real existierende Demokratie zu bezeichnen, so weit wie sie von der ursprünglichen Idee abweicht.
Also nicht verwechseln: Anarchie, die Staatsform (ohne Staat) und Anarchos, die teilweise gewalttätigen Linken, die den Sinn hinter der Anarchie nicht verstanden haben.
Natürlich ist es utopisch zu glauben, dass es in der Anarchie keine Gewalt gibt, denn schließlich würde das gegen das Menschliche Naturell gehen. Aber es ist halt eine Utopie und man wird doch wohl noch nach besserem streben dürfen. Und ein Leben ohne Herrschaft, so unwahrscheinlich wie es ist, wäre für mich was Besseres ;)
TNT.sf schrieb am
du lügst dich doch selbst an :p
@howdie
du weisst wohl offensichtlich nichts über die entstehung von staaten. die erfindung des staates basiert nämlich auf moralischen ideen, der staat bzw die erstellung eines souveräns ist in erster linie nichts weiter als ein durchsetzung- und kontrollsorgan für moral und ethik bzw für den gerechtigkeitssinn, der aus beidem resultiert.
ein anarchist der den staat bekämpft, bekämpft auch die moralischen werte, für die dieser steht. wenn du meinst ein anarchist würde jegliche von herrschaft, zwang und gewalt ablehnen, dann irrst du zumindest mit letzterem, denn anarchisten wenden sehr wohl gewalt um ihre ideale durchzusetzen, oder hast du nichts von dem g8 gipfel in heiligendamm mitbekommen?
es wäre auch ziemlich blauäugig zu glauben mit anarchie gäbe es keine gewalt. wer hält denn in einer anarchie einen geistesgestörten killer davon ab, leute abzuschlachten? ein leben ohne zwang ist nunmal ein leben in chaos.
das beispiel mit den menschen abschlachten ist zwar sehr extrem, aber extremfälle können ja trotzdem eintreffen, und genau darauf kann es auch hinauslaufen, wenn man ein anarchist ist. wenn man keine zwänge will, warum soll man sich dann auch an ethik stören?
Metal Gear Solid Freak schrieb am
Uns Lügengeschichten und viele (leere) Versprechungen zu machen, ist den geldgeilen und fettgefressenen Mitarbeiter der Videospielindustrie ja sowieso viel wichtiger als dafür zu sorgen, ein gutes Spiel an den Mann zu bringen. :roll:
Ich trau solchen Previews und News nicht eher bevor das eigentliche Spiel erschienen und getestet wurde.
schrieb am

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