Prey (2006): Keine Jugendfreigabe - 4Players.de

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Shooter
Entwickler: Human Head Studios (PC) / Venom Games (360)
Publisher: 2K Games
Release:
12.07.2006
12.07.2006
Test: Prey (2006)
88
Test: Prey (2006)
88

Leserwertung: 84% [43]

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Prey: ohne Jugendfreigabe

Prey (2006) (Shooter) von 2K Games
Prey (2006) (Shooter) von 2K Games - Bildquelle: 2K Games
Jagdsaison nur für Erwachsene: Laut der USK hat Prey sowohl für die Xbox 360- als auch die PC-Fassung keine Jugendfreigabe erhalten, und wird daher nur mit dem roten Kleber für Volljährige erhältlich sein - ab Juli.

Quelle: USK

Kommentare

Battlefish0711 schrieb am
So, um auch mal was zur Diskussion bezüglich der Verwendung von Hakenkreuzen beizutragen...
Die Bundesrepublik Deutschland übernahm sämtliche Gesetze der Alliierten zur ?Be­frei­ung des deut­schen Vol­kes vom Na­tio­nal­so­zia­lis­mus und Mi­li­ta­ris­mus? mit Artikel 139 in ihr Grundgesetz. Daraufhin wurden Einzelgesetze zur Bestrafung von Friedensverrat, Hochverrat und Gefährdung des demokratischen Rechtsstaates (§§ 80?92b) in das Strafgesetzbuch (StGB) aufgenommen. In diesem Rahmen bedroht § 86a das öffentliche ?Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen? zum Zweck ihrer Verbreitung mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe. Absatz 3 nimmt solche Propagandamittel oder Handlungen von der Strafbarkeit aus, die ?der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungswidriger Bestrebungen, der Kunst oder der Wissenschaft, der Forschung oder der Lehre, der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte oder ähnlichen Zwecken? dienen.
Zitat aus Wikipedia und nachzulesen im StGB.
Denke, damit sollte einigermaßen klar sein, weswegen in Filmen, Dokus und Büchern Hakenkreuze gezeigt werden dürfen und in Spielen eben nicht.
Der Film ist ja jetzt schon ein relativ altes Medium, das mittlerweile von jedem als Kunst angesehen wird, während das Videospiel ein vergleichsweise junges Medium ist, das es in Deutschland momentan noch recht schwer hat. Gerade auch wegen den Debatten über Gewalt in Spielen, wird es sehr schwer dem Videospiel den Status zu geben, den es auch verdient.
Ich glaube, wenn man jetzt ne Umfrage starten würde, um herauszufinden, was Erwachsene von diesem Medium halten und was ihnen dazu als erstes einfällt, würde das Ergebnis nicht umbedingt für das Videospiel sprechen...Allein aus dem Grund, wird diese Hakenkreuzthematik bei Spielen deutlich...
Leguan schrieb am
Jazzdude hat geschrieben:
EZR hat geschrieben:
Seth666 hat geschrieben:Die sollen doch indizieren was sie wollen. Läden wie okaysoft.de oder Shops im Ausland wie z.B. Österreich freuen sich auf die deutsche Kundschaft.
Jeder der 18 ist kann sich bei OKaysoft jedes Spiel holen. Auch wenn es in Deutschland indiziert ist.
Bei Gameware.at kann man sogar ohne Altersüberprüfung bestellen was man will, und sogar Spiele die auf dem Index stehen in Deutschland wie z.B. englische Versionen von Wolfenstein oder Medal of Honor, da in diesen Spielen die Hakenkreuz Flaggen zu sehen sind.
Wege gibt es genug, um an die unzensierten Versionen zu kommen.
MfG
Kann es sein, dass du ganz wenig Ahnung von dem hast, was du da schreibst?
Er hat doch recht?!
Ich glaube nicht, dass der dir noch antworten wird...
Jazzdude schrieb am
EZR hat geschrieben:
Seth666 hat geschrieben:Die sollen doch indizieren was sie wollen. Läden wie okaysoft.de oder Shops im Ausland wie z.B. Österreich freuen sich auf die deutsche Kundschaft.
Jeder der 18 ist kann sich bei OKaysoft jedes Spiel holen. Auch wenn es in Deutschland indiziert ist.
Bei Gameware.at kann man sogar ohne Altersüberprüfung bestellen was man will, und sogar Spiele die auf dem Index stehen in Deutschland wie z.B. englische Versionen von Wolfenstein oder Medal of Honor, da in diesen Spielen die Hakenkreuz Flaggen zu sehen sind.
Wege gibt es genug, um an die unzensierten Versionen zu kommen.
MfG
Kann es sein, dass du ganz wenig Ahnung von dem hast, was du da schreibst?
Er hat doch recht?!
Edit: Verwarnung wegen Threadfledderei. - TRichter
Idun schrieb am
@ arkune
Es wird noch immer indiziert, auch wenn das neue Jugenschutzgesetz es schwerer gemacht hat.
Medien, die keine Freigabe erhalten haben, können indiziert werden. Alle Medien mit Freigabe können nicht mehr indiziert werden, dabei ist es egal ob es eine "ab6" oder "ab18" Freigabe bekommen hat. Allerdings gibt es auch hier Schlupflöcher.
Import Titel werden aber nicht automatisch indiziert, sie werden eben nur behandelt, als hätten sie keine Freigabe erhalten, was ja auch der Fall ist.
Aktuelles Beispiel wäre da ja Condemned, was ja auch erst seit kurzem auf dem Index steht, obwohl es seit Monaten als Import erhältlich ist.
MfG Idun
PS: Die Editierfunktion ist ja löblich, aber das Zeitfenster ist ein bißchen kurz...
Idun schrieb am
laser114 hat geschrieben:[...]
VERBOT (Verfassungsschutz): Dies ist nur möglich, sofern das Spiel der Verfassung wiederspricht. Dazu zählen z. B. die Hakenkreuze ohne geschichtlichen Hintergrund, wie es seit 1948 beschlossen ist. Und das wird auch kein Politiker ändern, der klar denken kann. (Ob man es sinnvoll findet oder nicht ob man da nun die echte Flaggen sehen kann, mal so in die Runde gefragt: Wen stört es wenn nicht?)
So, das war es soweit. ;)
Das würde aber einschließen, daß ca. 75% aller Filme, in denen z.B. das Hakenkreuz gezeigt wird, zwangsläufig verboten werden müßten. Ich kenne dutzende Filme, in denen z.B. das Hakenkreuz gezeigt wird, ohne irgendeinen Bezug auf die Geschichte oder in der Geschichte als Alibi genutzt wird.
Hakenkreuze in Filmen haben meistens nur einen Zweck, das oder den Bösen zu kennzeichnen.
Ich denke Spiele wie CoD oder MoH haben mehr geschichtlichen Bezug als Filme wie "Der Anschlag" oder die Serie StarTrek, in der das Hakenkreuz auch nur das Böse eindeutig kennzeichnen soll.
Ist mal wieder ein Beispiel, wie irrational deutsche Gesetze sind, bzw. wie irrational deutsche Behörden vorgehen. Denn diese Beispiel erklärt überhaupt nicht, warum das Hakenkreuz in Computerspielen in Deutschland verboten ist.
Ach so, mich stört es schon, wenn ein Spiel versucht, möglichst realistisch zu wirken, aber Symbole verfremdet werden müssen. Ich würde es sogar beinahe als "pervers" ansehen, daß den deutschen Jugendschützern ein Symbol mehr zu denken gibt, als realistische Sterbeanimationen. Vom reinen Menschenverstand müßte es eigentlich anders herum sein.
Ich glaube auch nicht, daß Politiker das Gesetz ändern müßten, denn es schließt ja das Zeigen von verfassungsfeindlichen Symbolen nicht aus, sondern schränkt sie nur ein. Und wie bereits geschrieben,...
schrieb am

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