Disney Interactive Studios

Bill Roper an Bord

Die jüngeren Kapitel aus Bill Ropers Lebenslauf sind hinlänglich bekannt: Nach seiner Zeit bei Blizzard machte er sich mit ein paar Kollegen selbstständig und gründete Flagship. Das Studio überlebte den Verkaufsstart seines Debüttitels Hellgate: London nur um wenige Monate - dann waren die Geldmittel aufgebraucht. Roper tauchte einige Zeit später bei Cryptic Studios auf, wo er als Creative Director an Champions Online mitwirkte. Vor einem Jahr verkündete er dann allerdings seinen Abgang bei den MMO-Spezialisten.

Wie Gamasutra berichtet, steht Roper neuerdings bei der Disney Interactive Media Group in Lohn und Brot. Als einer der Vice-Presidents der Sparte soll er dort zukünftig die software-technische Verwertung der Marvel-Lizenzen beaufsichtigen und koordinieren sowie geeignete Partner für Projekte ausfindig machen. Man sei überzeugt davon, Roper habe dank seiner 17-jährigen Branchenerfahrung die notwendige kreative Vision, die benötigt wird, um die nächste Welle an Marvel-Produkten zu leiten, lässt Alex Seropian, Chef der Core-Sparte bei der DIMG, da verlauten.

Der Unterhaltungskonzern hatte Marvel Entertainment vor zwei Jahren aufgekauft.
Autor: Julian Dasgupta
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Kommentare

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  • dcc schrieb:
    Fakt ist, die Flops folgen ihm auf Schritt und Tritt. Nennen wir ihn Bill Floper.
    Ich habe kein Problem mit den Spielen, an denen Roper mitgewirkt hat. Ich habe nur ein Probem mit der Person "Bill Roper", die vor dem Release und vor allem  [...]
    dcc schrieb:
    Fakt ist, die Flops folgen ihm auf Schritt und Tritt. Nennen wir ihn Bill Floper.
    Ich habe kein Problem mit den Spielen, an denen Roper mitgewirkt hat. Ich habe nur ein Probem mit der Person "Bill Roper", die vor dem Release und vor allem NACH dem Release von Hellgate: London derart großkotzigen und arroganten und überheblichen und unter dreister Verleugnung der Wirklichkeit zusammengestoppelten Müll erzählt hat, dass man ihm noch nachträglich die Kinnlade polieren könnte. Da geht es ihm jetzt so, wie es John Romero und Peter Molynex geht. Nicht deren Spiele sind der Auslöser für all das Gelächter über diese Leute gewesen, sondern die große Klappe, die sie aufgerissen haben. Overpromised and underdelivered!
  • Mr. Hunter schrieb:
    Nein. Wurde er nicht. Damals gab es streit zwischen Vivendi und Blizzard. Im Zuge dessen verliessen er und einige andere (Schaefer Brüder) den Konzern.
    Um die Geschichte komplett zu erzählen: Eine Zeit lang hing Blizzards Schicksal während  [...]
    Mr. Hunter schrieb:
    Nein. Wurde er nicht. Damals gab es streit zwischen Vivendi und Blizzard. Im Zuge dessen verliessen er und einige andere (Schaefer Brüder) den Konzern.
    Um die Geschichte komplett zu erzählen: Eine Zeit lang hing Blizzards Schicksal während des Vivendi-Deals in der Luft. Es war zwar klar, dass es Blizzard wohl in irgendeiner Form weiterhin geben würde, aber nicht in welchem Ausmaß Blizzard eine eigenständige Struktur bliebe, in welchem Ausmaß Blizzard Teil des Konzerns werden würde. In dieser Situation gingen die Schaefers, Roper und andere zum damaligen Ansprechpartner bei Vivendi und trugen ihm ein Ultimatum vor. Sie wollten eine klare Aussage darüber, wie es nun weitergehen soll und unterstrichen ihre Forderung mit der Drohung der sofortigen Kündigung, falls man ihre Fragen nicht beantwortet. Man sah sich selbst als enorm wichtige, fast unersetzbare Mitarbeiter, deren Wort entsprechendes Gewicht hat. Da der Ansprechpartner aber nicht in der Lage war solche Aussagen zu diesem Zeitpunkt zu treffen, nahm er zur großen Verblüffung von Roper und Co. die Kündigung an und die Jungs standen plötzlich auf der Strasse. Flagship Studio war also nicht das Ergebnis eines zielgerichteten Handelns, sondern Ergebnis einer eklatanten Fehleinschätzung der eigenen Wichtigkeit :) Wer die CE von "Hellgate: London" hat, findet diese Geschichte auf der Bonus-DVD.
  • Mr. Hunter schrieb:
    dcc schrieb:
    Der wurde doch sicher bei Blizzard raus geworfen. Nur gibt es so etwas in solchen Positionen nicht, da "geht man" oder tritt freiwillig zurück. Fakt ist, die Flops folgen ihm auf Schritt und Tritt. Nennen wir ihn Bill
     [...]
    Mr. Hunter schrieb:
    dcc schrieb:
    Der wurde doch sicher bei Blizzard raus geworfen. Nur gibt es so etwas in solchen Positionen nicht, da "geht man" oder tritt freiwillig zurück. Fakt ist, die Flops folgen ihm auf Schritt und Tritt. Nennen wir ihn Bill Floper.
    Nein. Wurde er nicht. Damals gab es streit zwischen Vivendi und Blizzard. Im Zuge dessen verliessen er und einige andere (Schaefer Brüder) den Konzern.
    Vorsicht vor der heiligen Kuh Blizzard. Unantastbar wie Rockstar oder Demon's Souls.