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GAME - Fordert stärkere Berücksichtigung von jungen und kreativen Unternehmen im Zuge der digitalen Innovationsförderung

GAME Bundesverband der deutschen Games-Branche (Unternehmen) von G.A.M.E. Bundesverband der Computerspielindustrie e.V.
GAME Bundesverband der deutschen Games-Branche (Unternehmen) von G.A.M.E. Bundesverband der Computerspielindustrie e.V. - Bildquelle: G.A.M.E. Bundesverband der Computerspielindustrie e.V.
Der Bundesverband der deutschen Spiele-Branche e.V. (GAME) als Interessenvertretung der Entwickler von Video- und Computerspielen in Deutschland fordert eine stärkere Berücksichtigung von jungen und kreativen Unternehmen im Zuge der digitalen Innovationsförderung. Thorsten Unger (GAME Geschäftsführer) sagt dazu: "Viele Innovationen entstehen durch das Engagement Einzelner, die sich frei von organisatorischen Zwängen mit Technologien auseinandersetzen, um Neues zu erreichen. Sie sind von ihrer Idee überzeugt und bringen Erstaunliches mit hohem persönlichem Einsatz auf den Weg. Dabei sind sie oft schneller und flexibler, als es Konzerne oder die wissenschaftliche Forschung sein können. (...) Will Deutschland in Bezug auf die Entwicklung von Computerspielen und auch anderen digitalen Diensten und Angeboten eine Rolle spielen, bedarf es einer deutlichen Umkehr der bisherigen Förderpraxis. Die Verfügbarkeit von Risikokapital ist in Relation zur volkswirtschaftlichen Größe vollkommen ungeeignet. Hierdurch entsteht ein Innovationshemmnis gerade für kleinere und mittlere Unternehmen, welches es im Sinne der Zukunftsfähigkeit des Landes zu beheben gilt."

Der Bundesverband bemängelt die Fokussierung auf etablierte Projektträger (wie den Frauenhofer Gesellschaften) und die vermeintlich unzureichende Förderung von kleineren und mittleren Unternehmen außerhalb der akademischen Forschung. In dem Statement heißt es weiter: "Die gegebenen Strukturen haben zwar durchaus ihre Berechtigung, es gilt aber im Besonderen das Unternehmertum und die Innovationsfähigkeit von kleineren und mittleren Unternehmen außerhalb der akademischen Forschung zu stärken, möchte man mittelfristig den Abstand zu anderen Technologienationen verringern. Dieses Potential wird bei der heutigen Förderlogik unzureichend gehoben. Förderung wie aktuell in der Digitalen Agenda angedacht orientiert sich viel zu stark an althergebrachten Strukturen. Hochinnovative Unternehmen können selten auf eine langjährige Firmenhistorie zurückgreifen, sie haben weder Bilanzsummen im Millionenbereich noch sind deren Gründer zwangsläufig mit universitären Hintergrund ausgestattet."

Thorsten Unger fährt fort: "Wir fordern die Bundesregierung auf, die Zulassungsvorraussetzungen der vorliegenden Programme dahingehend zu prüfen, dass nicht nur Unternehmensgröße und Finanzkraft sondern auch Unternehmerpersönlichkeit, Innovationsfähigkeit und Kreativität zum Maßstab wird. Dies kann beispielsweise durch Innovationswettbewerbe oder die Gestellung von Bürgschaften durch den Bund oder die Länder für besonders innovative Marktteilnehmer geschehen."

Quelle: Bundesverband der deutschen Games-Branche e.V. (GAME)

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