Die Sims 3
USK: 6

Mit In-Game-Werbung

Nachdem die Sims in der Vergangenheit bereits mit H&M sowie IKEA gekuschelt haben, kommt die folgende Neuigkeit nicht mehr wirklich unerwartet: Die Sims 3 wird mit dynamischer In-Game-Werbung aufwarten, die von IGA Worldwide bereitgestellt wird.

Wie üblich in solchen Fällen heißt es auch hier: "Die Werbung fügt sich ganz organisch in das Spielerlebnis ein." Findet Steve Seabolt, seines Zeichens Vizepräsident im Bereich Globale Markenentwicklung beim Sims-Label von Electronic Arts. Zusätzlich zu den dynamischen Inhalten wird der Titel aber wohl auch noch mit fest integrierter Werbung aufwarten - Sponsoren sei Dank -, für die EA selbst zuständig ist.
Autor: Julian Dasgupta
Quelle: Edge Online
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Kommentare

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  • Ich sehe das eigentlich anders. Werbung macht das Ganze doch eigentlich noch realistischer. Finde das echt nicht schlimm...
  • Ugauga01 schrieb:
    @Ledin: Jeder hat eben eine bestimmte Meinung zu allem. Deine Meinung zu EA und zur Spieleentwicklung kann ich jedoch nicht wirklich nachvollziehen. 1. EA scheut Entwicklungskosten und bringt die Spiele nicht erst raus wenn sie wirklich Qualitativ erste Sahne
     [...]
    Ugauga01 schrieb:
    @Ledin: Jeder hat eben eine bestimmte Meinung zu allem. Deine Meinung zu EA und zur Spieleentwicklung kann ich jedoch nicht wirklich nachvollziehen. 1. EA scheut Entwicklungskosten und bringt die Spiele nicht erst raus wenn sie wirklich Qualitativ erste Sahne sind, was man bei einem (bis vor kurzem) Marktführer erwarten darf. Trotzdem erhöhte EA in den letzten Jahren die Preise, wobei die Qualität, Spielzeit usw rückläufig ist.
    Das Problem ist ein ganz anderes. Man kann nicht einfach ein Spiel machen und es rausbringen, wann man will. Bis zu einem Jahr vor Release muss ein Releasedatum intern feststehen, weil man als Publisher immerhin noch eine Werbekampagne am laufen hat. Ohne Werbung ist dein Produkt unbekannt, und es kauft keiner. Außerdem müssen z.B. Spielemagazine mit Infos versorgt werden. Tut man das nicht, berichtet keiner darüber und keiner kennt dein Spiel. -> Flop. Klingt einfach? Ist es nicht. Diese Aktionen haben nur zeitlich begrenzte Wirkung. Wenn du im Februar eine Titelstory in der PC Games haben solltest, dein Spiel aber dann doch erst nächstes Jahr kommt, dann ist die gesamte Wirkung verpufft. Noch schlimmer bei Werbung. Stimmt das Timing nicht, ist der Flop garantiert. Der Einzige, der hier anders spielt, ist Blizzard, da sie einen derart positiv bewerteten Namen haben, dass sie das Interesse an ihrem Produkt auch über 1 Jahr halten können, auch wenn das Spiel noch gar nicht da ist (siehe Diablo III). Qualität rückläufig bei EA? Sehe ich nicht. Nachweise? Der neue FM scheint gut zu sein, FIFA09 ebenfalls. Spore zwar nicht der Knüller, wie gedacht, aber wohl auch ganz ok. C&C3 gut, RA3-Trailer sieht gut aus. Ich sehe den Grund dafür, dass viele Leute EA nicht mögen, ganz woanders: Absonderliches über-linkes Getue und Unverständnis der Marktwirtschaft sorgen bei vielen dafür, dass die eine Firma umso weniger leiden können, desto größer sie sind. Hat David einen Erfolg, interessiert sich anscheinend keiner für den größeren Erfolg von Goliath. Naja. Und wo sich bei Civilization jeder (auch ich) über einen neuen Teil freut, wird bei EA-Titeln bei jeder Fortsetzung genörgelt. Egal, ob sie wie bei Civilization eine sinnvolle Verbesserung darstellen oder nicht. Und wenn sich einer jedes Jahr den neuen FIFA-Teil kaufen will, dann soll er doch. Mit reicht das definitiv alle 5-10 Jahre. Die Sache? EA hat einen relativ starken Fokus auf Genres, die bei selbsternannten Hardcore-Gamern als "minderwertig" gelten. Sport? Uncool. Sims? Für Frauen. Rennspiele? Zu simpel gestrickt. Half Life2 und Battlefield? Ausnahmen. Im Zweifelsfall würdigt man stattdessen lieber den Entwickler, als dass man zugeben müsste, dass EA auch seinen Teil zum Erfolg eines Titels beigetragen hat. EA hat zweifelsohne schlechte Entscheidungen getroffen, wurden dafür aber auch abgestraft. Was mit den Nörglern weniger zu tun hat als mit Verkaufszahlen. Ugauga01 schrieb:
    2. Von Amazon-Bewertungen und Co halte ich auch nichts. Das sind meist eh Leute die rumschreien und am Ende trotzdem das Produkt kaufen. Trotzdem finde ich es nicht grundlegend verkehrt auf welche Weise auch immer gegen etwas zu protestieren. In diesem Falle könnte EA vll nochmal überdenken gewisse Firmenpolitiken stur weiter zu führen oder nicht. Klar, jeder weiß dass EA eiskalt ihren Abzockerkurs weiter fährt, aber versuchen kann man es ja. (Kleine Nebenfrage zu deinem Posting: Securom + Online-Aktivierung? Meinst du DRM statt Securom oder hab ich was verpasst?)
    Erst die Nebenfrage: Securom ist komplexer geworden, du kannst Securom mit oder ohne Online-Aktivierung in dein Spiel integrieren, und du kannst auch die Anzahl Neuinstallationen festlegen. Natürlich ist es nicht verkehrt, gegen etwas zu protestieren, was man als nicht richtig empfindet. Das ist nur richtig. Nur wenn du gegen einen "Abzockkurs" von EA protestierst, dann denke ich zwangsläufig, dass das völlig an der Realität vorbeigeht. Wenn du gegen DRM und Online-Aktivierung protestierst, kann ich das verstehen, denn schön finde ich das natürlich auch nicht. Ugauga01 schrieb:
    3. Warum soll Sims3 Unmengen an Grafikern brauchen? Von einem Augenschmaus oder "grafisch sehr aufwendig" ist das Game ja wohl Lichtjahre entfernt...
    Ich schrieb, dass das Spiel eine Asset-Schlacht wird, und dabei bleibe ich auch. Die Grafik kann, mit allem, was dazugehört, auch sehr viel Zeit kosten, wenn die Grafik im Spiel nicht besonders aufregend ist. Es müssen alle Augentypen, Nasentypen, ... erstellt werden und viele "Zufallsfiguren" erstellt werden, da man sie vermutlich nicht parametrisieren kann, ohne dass sie furchtbar aussehen. Ugauga01 schrieb:
    4. Warum ich Ingame-Werbung bei kleinen Entwicklern unterstützen würde und bei EA ne maßlose Dreckigkeit finde? Ganz einfach. Einem kleinen Entwickler hilft man damit sich zu entwickeln (vorausgesetzt die Spiele sind gut). EA hingegen schwimmt im Geld. Da sie Geld genug haben...
    Du glaubst das doch nicht wirklich, oder? EA schwimmt nicht in Geld, schau dir mal die Quartalszahlen an (z.B. [url]http://www.heise.de/newsticker/Electronic-Arts-uebertrifft-die-Analystenerwartungen--/meldung/98372[/url]). Die müssen ihre Produkte genau wie jede andere Firma loswerden. Und aktuell haben sie, wie fast jeder andere Publisher auch, das Problem, dass die Verkaufszahlen sinken und Raubkopienzahlen ansteigen. Was man dann versucht, ist ja wohl offensichtlich. Ob es der richtige Weg ist, sei jetzt einmal dahingestellt. Trotzdem müssen sie irgendetwas tun, wenn am Ende ein Minus in der Bilanz steht. Letzten Endes hängt ihr Erfolg davon ab, wie gut die Leute ihre Spiele finden, die sie jedes Jahr herausbringen. Für ein paar Leute in Foren interessiert sich zu Recht keiner. Wenn aber von einem Nachfolgetitel plötzlich 100.000 Stück weniger verkauft werden als erwartet, dann macht es einen Unterschied. Dann musst du überlegen, ob es an mangelnder Qualität lag oder starker Konkurrenz oder was auch immer. Und dann musst du dagegen was tun. Denk mal darüber nach. So funktioniert die gesamte Wirtschaft. Auch wenn das hier natürlich nur den allerkleinsten Teil des Ganzen darstellt. Ugauga01 schrieb:
    und dann mit genug Budget wieder nen guten Entwickler aufkaufen wegen den Markenrechten und dann dicht machen (siehe Bullfrog, Westwood und Co.) Das ist seelenlos und Abzocke im allerhöchsten Rahmen. Und genau deswegen finde ich Ingame-Werbung EAs asozial.
    EA hat einiges an Prügel dafür bezogen, dass sich eingegliederte Studios zu stark der Firmenphilosophie anpassen mussten. Deswegen wird das heute auch nicht mehr so strikt gehandhabt. Und was ist schon ein Entwickler? Im Grunde hauptsächlich die Menge der beteiligten Personen. Westwood lebt mehr oder weniger als EA LA weiter, und von Bullfrog kannten die Leute ohnehin nur eine einzige Person, die auch immernoch in der Branche rumwuselt. Außerdem vergisst du, dass ein Studio sich nicht verkaufen muss. Es klingt bei dir wie bei vielen anderen immer danach, als könnte man sich gegen den Verkauf einer Firma gar nicht wehren. Und das ist Quatsch, solange du den Mehrheitsanteil selbst behältst. Auch wenn viele denken, dass EA mal wieder ein armes, kleines Studio vernichtet hat, sollte man sich auch mal überlegen, dass das Geld ja irgendeiner bekommen hat, der damit ziemlich häufig wieder ein neues Studio gründet. Viele machen es ja so: Firma hochziehen, bei gutem Angebot verkaufen und wieder von vorn. Das ist auch einfache Wirtschaft. Wenn das Angebot gut ist (finanziell UND ideell), dann machst du es, sonst nicht. Ugauga01 schrieb:
    5. Natürlich sind die Spieleproduktionen heute teurer als vor 20 Jahren, dafür bezahlte man damals aber auch nur 10-15 DM für ein Spiel und heute schon durchschnittlich 110 DM... Durch den technischen Fortschritt ist aber nicht über eine festgelegte Formel ala [damalige Herstellzeit² x vergangene Jahre ] zu bestimmen wie teuer ein Spiel angeboten wird, oder? Sprich] So ein Unsinn. Vor über 10 Jahren kosteten Titel auch bereits über 100 DM. Konsolentitel sind immer teurer als PC-Titel, weil hier noch die Lizenzkosten dazukommen, die oft ein fixer Betrag von heute 10-15? sind. Deswegen kosten die Konsolentitel in der Grabbelkiste nie unter 20?, während das beim PC natürlich der Fall ist. Dein letzter Satz ist leider auch Unsinn. Der Arbeitsaufwand, ein Spiel zu erstellen, das oben mithalten kann, steigt von Jahr zu Jahr. Neue Grafikhardware wurde entwickelt, und damit konnten Spieleentwickler neue Sachen zeigen, womit die Spieler wirderm "heiß" gemacht werden sollten. Heute ist die Spielebranche beinahe der einzige treibende Faktor für Hardwareentwicklungen geworden, insbesondere im Grafik-Bereich. Neue Hardware macht es aber nicht einfacher für den Entwickler, eher im Gegenteil. Neue Hardware erhöht die Zahl der möglichen Hardwarekombinationen und damit auch die Anzahl der Bugs. Neue Hardware muss erst einmal unterstützt werden, da musst du viele Faktoren berücksichtigen. Hier ist ein Prozessorbefehl nicht vorhanden, auf einem bestimmten NVidia-Modell sind bestimmte D3D-Caps nicht vorhanden, das Spiel ruckelt bei Dual-Core-Prozessoren (siehe Prince of Persia: The Two Thrones). Alles Inkompatiblitäten, die die Entwicklung wesentlich verkomplizieren. Tolle Grafik kommt auch nicht direkt aus der PS3 oder der XBOX360. Erst mal müssen die Assets her, und detaillierte Assets fordern nun mal mehr Zeit als weniger detaillierte. Mach dir bitte mal ein paar Gedanken, dann siehst du bestimmt einiges etwas anders...
  • 4P|Zierfish schrieb:
    langsam bin ich es leid so viel dummfug lesen zu müssen... EA schwimmt ja so arg in Geld .... ja genau Laut Geschäftszahlen tun sie das allerdings nicht... abgesehen davon ist es ein blankes Wunder, dass Spiele heutzutage so günstig sind! Früher hat ein N64
     [...]
    4P|Zierfish schrieb:
    langsam bin ich es leid so viel dummfug lesen zu müssen... EA schwimmt ja so arg in Geld .... ja genau Laut Geschäftszahlen tun sie das allerdings nicht... abgesehen davon ist es ein blankes Wunder, dass Spiele heutzutage so günstig sind! Früher hat ein N64 Titel schon bis zu 140DM gekostet *an einen indizierten shooter von Rare mit der Lizenz zum töten denk* und wenn wir jetzt von einer Inflation von knapp 3% jedes Jahr ausgehen... können wir uns glücklich schätzen... die Zeiten in denen ein Spiel von 2 Hanseln programmiert wurden, die das dann für nen Apfel und ein Ei verkloppt haben sind ja wohl schon lange vorbei! Und EA ist natürlich mal wieder böse, weil sie Geld verdienen wollen... egal erstma bashen es weiß zwar noch keiner in welcher Hinsicht die Werbung eingebunden ist, also ob man sich nicht vllt Geräte von Namenhaften Herstellern runterladen kann und seine Wohnung fast wie seine eigene einrichten kann. Hauptsache man denkt erstma daran, dass nach dem starten des Spiels ein 30-sekündiger Coca Cola Spot vorbei flimmert... die sind doch nicht dämlich! EA weiß selbst genau, dass das ihre Kunden abschrecken würde, aber ihr wisst es ja sicherlich besser und EA wird euch schon so viel Werbung aufdrücken, dass es reicht um 4 Hollywood Filme zu finanzieren.... wahnsinn...
    amen...