E3 2006: Keine Messebabes mehr? - 4Players.de

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Messen
Entwickler: -
Publisher: -
Release:
10.05.2006
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E3 2006: keine Messebabes mehr?

Ein Sieg der Political Correctness? Laut einem Schreiben der ESA (Entertainment Software Association) könnte die 2005er E3 die letzte mit den klassisch knapp bekleideten »Booth Babes« sein - denn laut einer neuen Richtlinie sind Models, die »sexuell provokativ, nackt, teilweise nackt oder in Badeanzügen« bekleidet sind, künftig auf der Messe nicht mehr erlaubt. Laut dem Aussteller-Leitfaden legt allein die ESA fest, welche Bekleidung für die (wohlgemerkt ausschließlich erwachsenen) Massen auf der E3 als nicht zu sexuell anstößig gilt. Mit viel Pech dürfen wir uns also künftig auf Hostessen in kleidsamen Kartoffelsäcken freuen - einen Hersteller, der dagegen verstößt, erwartet zuerst eine Verwarnung, danach eine sofort zu entrichtende Geldstrafe von 5.000 Dollar sowie ein eventueller Verweis von der Messe. Und natürlich gilt das Ganze auch für sexuell fragwürdige Games.

Hier zur Erinnerung an glorreiche Tage noch einmal unsere Babe-Galerien der E3 2005.


Quelle: IGDA

Kommentare

Idun schrieb am
@ Moorkh
Es steckt viel Wahrheit in deinem Beitrag, das will und kann ich gar nicht bestreiten. Zwar ist der gesamte Beitrag auf die Gamerszene zu geschnitten, aber weiter brauchen wir in diesem Forum ja nicht gehen.
Etwas unglücklich finde ich persönlich folgenden Abschnitt:
Moorkh hat geschrieben: Frauenfeindlich ist es, wenn eine Firma in der Bevölkerung, speziell in ihrer Hauptzielgruppe verbreitete diskriminatorische Vorurteile nützt und schürt (in diesem Fall vielleicht: "Frauen kleiden sich attraktiv, um Männer zu verführen und zeigen ihr Bedürfnis nach Sex deshalb mit ihrer Kleidung an";"Frauen sind primär Dekorationsobjekte einer Welt, die den Männern gehört";"Der Wert einer Frau bemisst sich nach ihrer Bereitschaft und Fähigkeit, sich Männern gegenüber möglichst appetitlich zu präsentieren"). Derartige Wahrnehmung und die erfolgende soziale Beurteilung nach diesen Normen führt dazu, dass Frauen in einer freien Teilnahme an der Gesellschaft eingeschränkt oder benachteiligt werden. Das ist zweifellos schlecht für Frauen, ergo frauenfeindlich.
Damit wird suggeriert, daß Männer in der Regel so denken. Einige wird es mit Sicherheit geben, ich persönlich kenne aber Niemanden, der solche Meinungen / Vorurteile über Frauen vertritt. Du schreibst über ein typisches Vorurteil gegenüber Männern.
Ein Großteil der männlichen Gesellschaft verhält sich in der Öffentlichkeit "gesittet" gegenüber Frauen. Unter Männern allein mag das anders sein, aber da wird auch mehr fantasiert als ernsthaft ewtas für Wahr gehalten.
Frauen sind in der Hinsicht bei weitem nicht besser, Frauen unter sich haben eine wesentlich härtere Art über Männer herzuziehen, als Männer es je könnten, so zumindest meine Erfahrung ( Ich habe jahrelang in einem Nebenjob als einzige männlicher Vertreter der Gattung Mensch nur unter Frauen gearbeitet, und die Gespräche unter meinen Freunden kommen nicht mal Ansatzweise an die
Moorkh schrieb am
Hmm...
Schon über einen Tag alt, und die Falschmeldung inzwischen widerlegt - liest das noch wer?
Egal.
@Idun:
Frauenfeindlich ist es mitnichten, wenn eine Frau ihre Sexualität in irgendeiner Weise in Szene setzt. Wenn das jemandes religiöse, weltanschauliche (meine sicher nicht) oder ästhetische (bei den E3-Babes hier schon eher der Fall) Gefühle verletzt, dann ist das jedem sein eigenes Problem. Kleidung ist eine ausgeklügelte Kommunikationsform und ist und sollte durch die Meinungsfreiheit weitgehend geschützt sein.
Frauenfeindlich ist es, wenn eine Firma in der Bevölkerung, speziell in ihrer Hauptzielgruppe verbreitete diskriminatorische Vorurteile nützt und schürt (in diesem Fall vielleicht: \"Frauen kleiden sich attraktiv, um Männer zu verführen und zeigen ihr Bedürfnis nach Sex deshalb mit ihrer Kleidung an\";\"Frauen sind primär Dekorationsobjekte einer Welt, die den Männern gehört\";\"Der Wert einer Frau bemisst sich nach ihrer Bereitschaft und Fähigkeit, sich Männern gegenüber möglichst appetitlich zu präsentieren\"). Derartige Wahrnehmung und die erfolgende soziale Beurteilung nach diesen Normen führt dazu, dass Frauen in einer freien Teilnahme an der Gesellschaft eingeschränkt oder benachteiligt werden. Das ist zweifellos schlecht für Frauen, ergo frauenfeindlich.
Gamerfeindlich ist es, mit dieser Art von Werbung der breiteren Gesellschaft, welche erwähnte Vorurteile derzeit gerade (erfreulicherweise) ablehnt, deren allgemeine Verbreitung in Gamerkreisen zu suggerieren. Das wiederum verhärtet vorhandene Vorurteile gegenüber Gamern. Undsoweiter - ergo gamerfeindlich.
Unlauter ist es, den Wettbewerb zum eigenen Profit zu verzerren, indem man mittels von den erhofften Kunden als positiv wahrgenommenen Bildern real unbegründete Assoziationen zu seinen eigenen Produkten schafft. Alles, was moderne Werbung über eine ausgewogene Produkteinformation hinaus leistet, fällt hier drunter.
Menschenverachtend ist es, eine...
Idun schrieb am
Ich kann mich daran erinnern, als Frauen gegen Banken und Versicherungen klagten, weil sie sich keinen Minirock zur Arbeit anziehen durften. Es gab Zeiten, da waren Röcke knielang und es galt auch als ein Zeichen der Emanzipation, die Röcke kürzer tragen zu können.
In streng islamisch geprägten Ländern gelten enge Jeans bei Frauen als eine Art Widerstand gegen die strenge Kleidungsvorschriften der jeweiligen Regierungen.
Es ist wirklich noch nicht lange her, da wurden Frauen mit diversen Unwörtern tituliert, die wirklich Frauenfeindlich sind, wenn sie sich nicht so in der Öffentlichkeit präsentierten, wie es die Männer vorgeschrieben hatten.
Die Frage ist doch, ist es der Emanzipation zu verdanken, daß Frauen heute auch knapper angezogen sein können ?
Ja, denn in den ersten Jahren waren die Männer gegend diese Art der Fleischbeschau, die Frauen haben es trotzdem gemacht und sich durchgesetzt.Vor 50 Jahren wäre dies einfach noch nicht möglich gewesen, da die Männer das Sagen hatten.
Meine Freundin und ihre Freudninnen gehen knapp bekleidet in die Disco und lassen sich dort von anderen Männern begaffen. Wenn überhaupt stört mich das, aber meine Freundin ist stolz darauf.
Meine Freundin hat absolut nichts gegen andere Frauen, die sich in der Öffentlichkeit sexy präsentieren, meine Mutter hat nichts dagegen wenn jüngere Frauen auch zeigen was sie haben und selbst meine Oma hat nichts gegen aufreizendere Kleidung an Frauen. Sind sie jetzt frauenfeindlich, weil sie daß nicht weiter tragisch finden? Nein, aber wenn Männer das gut finden ist das frauenfeindlich. So ist das mit der Emanzipitation ( Achtung: Ironie!!!).
Bewerte ich halbnackte Frauen anders, als versteckte Frauen? Nein, aber ich habe auch keine Angst vor hübschen Frauen oder wäre sogar neidisch auf sie.
Frage ich in meinem weiblichen Bekanntenkreis, dann definiert Keine weibliche Blickfänger in Werbung ( Messebabes gehören dazu) als frauenfeindlich, vielleicht wird...
-pRiNz- schrieb am
Irgendwie habt ihr ja alle Recht! Aber irgendwie auch nicht. Mir is der Quatsch ja ziemlich egal aber man könnte ja anstatt die sache zu verbieten zusätzlich halbnackte Männer dazustellen. Das Problem mit der frauenfeindlichkeit wäre dann gelöst.
Wiedie meisten ja gepostet haben gibts halbnackte frauen überall und nur aus einem Grund: Diese Leute wollen wie alle die ein prodokt anbieten geld machen und da wir in einer männerbeherschten Welt leben und videospiele eine männerbeherschte domäne ist (wie so vieles) wird sich das sobald auch nicht ändern, nud so\'n Verbot zeigt nur wie unreif die Menschen sind und machts irgendwie nur noch schlimmer.
@DrBEND lass jeden glauben was er will du Arrrrschl0ch!!!
Moorkh schrieb am
E3: Eine Fachmesse. Zugelassen werden nicht etwa potentielle Spiele-Endkäufer, welche sich durch einen hübschen Blickfang gerade noch täuschen lassen dürften, sondern Industrievertreter aus allen Bereichen der Branche, die dort aus beruflichen Gründen da sind, sei es zwecks Verkauf, Ankauf oder Evaluation aktueller Produkte. Wer von den Anwesenden sich in einer seiner Entscheidungen durch die Präsenz von (mutmasslich fachlich inkompetente)Hostessen beeinflussen liesse, gehört gefeuert. Der Zustand der E3 bis 2005 lässt darauf schliessen, dass die Branche entweder von sich selbst annimmt, dass sie hauptsächlich aus hormongesteuerten Ahnungslosen bestünde, oder aber, dass eine hier eine unglückselige Wechselwirkung zwischen Gamedeveloper\'scher Hybris und marketingtypischer Kundschaftsverachtung im Gange sei.
Frauenfeindlich: Wenn man halbnackte junge Frauen dafür bezahlt, sich öffentlich auf ihr Geschlecht und dabei auch nur auf dessen Eigenschaft als visueller Impuls auf die Hormondrüsen eines als Haupmarktsegment gemutmassten Teils der Bevölkerung reduzieren zu lassen, so verfestigt das negative Vorurteile gegenüber Frauen. Letzteres ist ziemlich genau die Definition für den Begriff \"frauenfeindlich\". Darüber hinaus sind die Babes auch gamerfeindlich, weil sie negative Vorurteile jenen gegenüber gleichfalls bekräftigen.
Ob es klug ist, Gamer als sexistische Pubertierende und Frauen als Dekoration darzustellen, wenn man eigentlich mehr Leute, gerade auch Frauen, zu Gamern machen möchte, sei jetzt mal dahingestellt. ;)
schrieb am

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