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Telltale Games: Deutet Spiel zur TV-Serie "Mr. Robot" an

Telltale Games (Unternehmen) von Telltale Games
Telltale Games (Unternehmen) von Telltale Games - Bildquelle: Eurogamer.net
Den Kollegen von Eurogamer.net ist ein Twitter-Post aufgefallen, in dem Telltale Games ein Spiel zur Hacker-Fernsehserie Mr. Robot anzudeuten scheint:


Zumindest wird darin eine Nachrichten-App für iOS und Android angekündigt, die pünktlich zur gamescom nächste Woche vom Stapel laufen soll und von einem Unternehmen namens E Corp stamme, die auch in Mr. Robot eine zentrale Rolle spielt. Zudem wird der Firmenname am Ende des eingebetteten Videos wie in der TV-Serie durch Elliot Alderson in Evil Corp abgeändert. Darüber hinaus wurden über den offiziellen Twitter-Account von Telltale Games bereits mehrere Nachrichten zum Thema retweetet:


Quelle: Eurogamer.net / Twitter

Kommentare

CrayCobra schrieb am
heretikeen hat geschrieben:Telltale ist mittlerweile doch nur noch ein lustloses Abklappern von großen Franchises, quasi Filmchen zur Lieblings-Franchise, wo man die Figur zwischendrin selber bewegen darf, damit das Filmchen länger dauert.
Game of Thrones war der himmelschreiende Tiefpunkt und für mich auch der Schluss, nachdem mir die ersten Serien noch sehr viel Spaß gemacht haben.

Genau meine Meinung. GoT war auch mein letztes Spiel von ihnen.
heretikeen schrieb am
Telltale ist mittlerweile doch nur noch ein lustloses Abklappern von großen Franchises, quasi Filmchen zur Lieblings-Franchise, wo man die Figur zwischendrin selber bewegen darf, damit das Filmchen länger dauert.
Game of Thrones war der himmelschreiende Tiefpunkt und für mich auch der Schluss, nachdem mir die ersten Serien noch sehr viel Spaß gemacht haben.
Sharkie schrieb am
SethSteiner hat geschrieben:Irgendwann ist halt mal Schluß. Telltale hatte in der Anfangszeit immer den Bonus, dass sie ja neu sind und eine kleine Firma. Mittlerweile ist das anders, Telltale hat viele Jahre auf dem Buckel und sie sind auch kein Indie, entsprechend wirkt ihre Arbeitsweise zunehmend befremdlich und lustlos.

Du beziehst hier Sachen in Deine Bewertung mit ein, die mir ehrlich gesagt vollkommen egal sind. Die Größe der Firma, das Budget, überzogene PR-Ankündigungen, Indiestatus, Majorstatus - ist mir alles ehrlich gesagt ausgesprochen schnuppe. :) Auch Welpenschutz für junge Entwicklerstudios kommt für mich nicht wirklich in Betracht. Für mich (ganz persönlich!) zählt einzig und ausschließlich das Endprodukt. Nicht wie es hätte werden sollen/können/müssen, sondern wie es nunmal geworden ist. Und was dies betrifft, so wurde ich von Telltale-Spielen bislang hervorragend unterhalten.
Nicht falsch verstehen - natürlich ist die Perspektive, die Du da einnimmst, vollkommen legitim. Ich würde sie auch nicht als unfair gegenüber dem Entwickler betrachten, dieser kann sich selbstredend nicht beschweren, wenn man ihn an seinen vollmundigen Ankündigungen misst. Erstrebenswert finde ich diesen Ansatz jedoch nicht, und würde ihn auch niemandem empfehlen. Ich kenne jetzt nicht alle Telltale-Spiele, aber The Walking Dead und The Wolf among Us sehe ich beide auf ihre ganz eigene Art als Meisterwerke an, da sie (auch wenn sie das Medium Videospiel nun nicht gerade ausreizen) Qualitäten bieten, die ich so in kaum einem anderen Spiel vorfinde. In rein spielerischer Hinsicht sind sie banal, auf anderen Ebenen (siehe meinen letzten Post) bieten sie Elemente, die abseits irgendwelcher falschen Versprechungen ein Produkt erkennen lassen, das mit viel Liebe designt wurde und sich in Sachen Spannung und Emotionalität nicht vor "reinrassigen" TV-Serien zu verstecken braucht.
Ich glaube, wir hatten...
SethSteiner schrieb am
Irgendwann ist halt mal Schluß. Telltale hatte in der Anfangszeit immer den Bonus, dass sie ja neu sind und eine kleine Firma. Mittlerweile ist das anders, Telltale hat viele Jahre auf dem Buckel und sie sind auch kein Indie, entsprechend wirkt ihre Arbeitsweise zunehmend befremdlich und lustlos. Ihr Artdesign stößt da in dieselbe Kerbe wie die falschen Versprechungen nach Auswirkungen der eigenen Entscheidungen. Das ist eine billige Comicgrafik und zwar in jedem ihrer Titel und obwohl ihre Titel grafisch eher in der dritten Liga angesiedelt sind, liest und erlebt man trotzdem ständig Probleme. Man fasst Telltale eben nicht mehr mit Sammthandschuhen an, die Zeiten sind vorbei. Dass man sie teilweise dann sogar ziemlich hart angeht, haben sie sich selbst zu verdanken, weil sie ihre eigene Reputation kaputtmachen. Das heisst ja nicht, ihr könntet keinen Spaß damit haben oder die Spiele euch nicht gefallen, ändert aber nichts daran dass Telltale einfach keine besonders gute Arbeit leistet und sich auf Lorbeeren ausruht, die sie sich vor sehr langer Zeit verdient haben.
@Melcor
Ja, es ist eine VN. Telltale Spiele sind aber auch nichts anderes, es ist nur eben alles vertont und animiert, das wars aber auch schon und auch wenn das Ergebnis eher solala ist, vertont und animiert ist Zero Escape 3 nun auch. Verschiedene Entscheidungen, führen zu anderen Pfaden auf denen andere Dinge passieren und die irgendwann enden, manchmal schneller, manchmal langsamer. Zero Escape nutzt aber zumindest als Serie diese Thematik unterschiedlicher Entscheidungen und gibt einem tatsächlich unterschiedliche Pfade und besitzt obendrein auch noch Gameplay, wobei verschiedene Rätselräume auf unterschiedlichen Routen warten. Es ist nicht dasselbe, sonst könnte man es ja auch nicht vergleichen, die Zero Escape Serie ist aber deutlich besser umgesetzt und deutlich durchdachter als alle Telltale Spiele zusammengenommen.
Sharkie schrieb am
Bin da komplett bei Melcor und Chibiterasu. Immer dieses Rumgehacke... Ja, Interaktivität ist in den Telltale-Spielen vorhanden. Nein, nicht in nie dagewesenem Maße, und im Vergleich zu Spielen komplett anderer Genres auch nur in homöopathischer Dosis.
Na und?
Dafür haben die Spiele großartige, emotional mitreißende Geschichten zu erzählen, die weit über das hinausgehen, was sonst im Videospielesektor üblich ist. Fahrenheit und Konsorten sind da schlechte Gegenbeispiele, da sie eher gemeinsam mit den Telltale-Spielen eine Ausnahme in der Spielelandschaft bilden. Dann noch das tolle Artdesign, die großartigen Soundtracks, die dichte Atmosphäre, der gekonnte Spannungsaufbau, etc. pp.
Es ist schon ziemlich reduktionistisch, bei allen vorhandenen Qualitäten immer spezifisch das Merkmal des mangelnden Gameplays (alternativ: der teils vorgegaukelten Entscheidungsfreiheit) herauszupicken und auf dieser Basis komplette Spiele - ach was, den ganzen Entwickler! - schlechtzureden, unter Ausblendung aller Sachen, die diese Spiele wunderschön und einzigartig machen.
Edit: Wobei ich die Budgetfrage für relativ irrelevant erachte.
schrieb am

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