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Telltale Games: Entlassungswelle trifft 25 Prozent der Mitarbeiter

Telltale Games (Unternehmen) von Telltale Games
Telltale Games (Unternehmen) von Telltale Games - Bildquelle: Telltale Games
Telltale Games trennt sich von 25 Prozent seiner Mitarbeiter. Das hat die Softwareschmiede laut Polygon in einer Pressemitteilung bekannt gegeben. Damit trifft die Entlassungswelle 90 Angestellte des Studios, das sich auf Spiele bzw. interaktive Erlebnisse mit einem starken Fokus auf die Story spezialisiert hat. Dabei setzt man vor allem auf starke Marken wie The Walking Dead, Game of Thrones, Minecraft, Batman oder Guardians of the Galaxy.

Als Grund für die Umstrukturierung wird angeführt, dass man die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens steigern will. Dafür will man in Zukunft weniger Spiele mit einem kleineren Team entwickeln und gleichzeitig mehr Wert auf die Qualität legen. Dabei peilt man auch die Umstellung der Entwicklungsabteilung auf eine Technologie an, die sich bereits bewährt haben und die Arbeit erleichtern soll. Um was es sich dabei handelt und ob man damit auf die Lizenzierung einer bestehenden Engine anspielt, wurde nicht konkretisiert. Die Technik zählte zuletzt trotz der Vorstellung einer neuen Grafikengine zu den Kritikpunkten bei Telltale-Spielen.

Die Einschnitte bei der Belegschaft sollen keine Auswirkungen auf bereits angekündigte Projekte haben, darunter die vierte Staffel von The Walking Dead und Arbeiten an einer eigenen Spielemarke.

Quelle: Polygon

Kommentare

bl4ckj4ck schrieb am
Unglaublich, 25% der Belegschaft einfach mal so zu kündigen und vermutlich wird man die Leistungsbringer entlassen haben und nicht denjenigen, der beim Chef ein Stein im Brett hat, im richtigen Schützenverein tätig ist, oder gut saufen kann.
Da kann es nur noch Bergab gehen, entweder wird trotzdem die Spielequalität, die aus meiner Sicht eh nie wirklich überragend war, darunter leiden, oder innerhalb der verbliebenen Belegschaft wird das auch spannungen geben.
Was muss das für ein Leistungsdruck sein, jederzeit damit rechnen zu müssen, das man wegrationalisiert wird um "Konkurrenzfähig" zu bleiben. Das Know-How, was die IT-Leute da reinstecken, könnten die auch genausogut in die Wirtschaft stecken, da würde man solche Leute vermutlich mit Kusshand aufnehmen.
Da bleibt Heute einem als Hobbyentwickler ja echt nicht mehr viel Wahl. Lieber alleine etwas auf die Beine stellen und gut ist, der Trend geht sowieso weg von AAA Games, mir reichen auch einfach gestrickte Games die Spaß machen, muss kein Assassins Creed Müll sein, dessen doppelter Kopierschutz alleine schon fast 50% der CPU Power eines PC's wegfrisst.
Todesglubsch schrieb am
EllieJoel hat geschrieben: ?
12.11.2017 23:39
Naja Fahrenheit oder Heavy Rain hatte wenigstens nen bisschen was an Gameplay / Konsequenzen und production value Telltale Spiele ist ja noch immer der selbe hingerotzte Müll vom Fließband wo man alle 2 Minuten mal nen Knöpfchen Drückt für ein unnötiges Quick Time Event oder um ne Entscheidung zu treffen die überhaupt keinen Effekt hat. Telltale ist quasi das Quantic Dream für ganz Arme obwohl bei Quantic Dream natürlich auch viel Luft nach oben ist und das letzte Spiel eher Enttäuscht hat ist es doch 3-4 Klassen über jeden Telltale Kinder spiel.
Ja. Quantic Dream hat halt deutlich mehr Budget, bzw. man kann auch viel mehr machen, wenn das Spiel nicht ständig Flaschenhälse in Form von Episodenenden haben muss. Dennoch: Beides ist das gleiche Sub-Genre.
Und beide Spiele machen IMO dann am meisten Spaß, wenn man nicht weiß, was wirklich eine Auswirkung auf den Verlauf der Geschichte hat. Bei QD-Spielen kann das ja im Grunde alles sein, während man bei Telltale mittlerweile weiß, dass sich nichts irgendwie auswirkt :D
EllieJoel schrieb am
Todesglubsch hat geschrieben: ?
12.11.2017 21:45
NewRaven hat geschrieben: ?
12.11.2017 16:33
Telltale hat sich hier eigentlich ein völlig eigenes Genre geschaffen... irgendwas zwischen Spielen wie Dragon's Lair, Tex Murphy und Fahrenheit - nur halt dank starker Lizenzen und zugegeben starker Inszenierung eben in erfolgreich.
Fahrenheit und Telltale ist doch haargenau das geliche - nur das eine halt in Episodenformat und das andere als "großes Ganzes".
Naja Fahrenheit oder Heavy Rain hatte wenigstens nen bisschen was an Gameplay / Konsequenzen und production value Telltale Spiele ist ja noch immer der selbe hingerotzte Müll vom Fließband wo man alle 2 Minuten mal nen Knöpfchen Drückt für ein unnötiges Quick Time Event oder um ne Entscheidung zu treffen die überhaupt keinen Effekt hat. Telltale ist quasi das Quantic Dream für ganz Arme obwohl bei Quantic Dream natürlich auch viel Luft nach oben ist und das letzte Spiel eher Enttäuscht hat ist es doch 3-4 Klassen über jeden Telltale Kinder spiel.
Todesglubsch schrieb am
NewRaven hat geschrieben: ?
12.11.2017 16:33
Telltale hat sich hier eigentlich ein völlig eigenes Genre geschaffen... irgendwas zwischen Spielen wie Dragon's Lair, Tex Murphy und Fahrenheit - nur halt dank starker Lizenzen und zugegeben starker Inszenierung eben in erfolgreich.
Fahrenheit und Telltale ist doch haargenau das geliche - nur das eine halt in Episodenformat und das andere als "großes Ganzes".
NewRaven schrieb am
Ich finde es etwas seltsam, dass die Telltale-Spiele hier als die "Evolution" der klassischen Point'n Click-Adventures gesehen werden, denn letztlich haben sie mit denen quasi gar nichts gemein. Der komplette Rätsel-/Kopfnuss-Aspekt dieser klassischen Adventures fehlt den "interaktiven Filmen" ja und deshalb glaube ich nicht wirklich, dass sich die Zielgruppen da wirklich decken. Telltale hat sich hier eigentlich ein völlig eigenes Genre geschaffen... irgendwas zwischen Spielen wie Dragon's Lair, Tex Murphy und Fahrenheit - nur halt dank starker Lizenzen und zugegeben starker Inszenierung eben in erfolgreich. Gameplay spielt in diesen Games doch überhaupt keine wirkliche Rolle, Wiederspielbarkeit auch nicht und als Alternative zu Broken Sword, Black Mirror und Co sind die Titel doch ebenfalls nicht gedacht. Es sind Geschichten, die man einmal spielt, Spaß dabei hat und gut ist. Und das macht Telltale halt in der Tat gut - da die Spiele sich aber alle völlig gleich spielen, der Output von ihnen aber immer mehr wird (wie viele Serien haben die jetzt mittlerweile? 10 oder so?) und auch die Storyqualität bei manchen Serien immer mal wieder schwankt, ist solch ein Gesundschrumpfen sicher keine schlechte Idee. Am grundsätzlichen Konzept ändert sich aber hoffentlich gar nichts.
schrieb am

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