Assassin's Creed: Ubisoft klagt wegen Datenleck - 4Players.de

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Action-Adventure
Entwickler: Ubisoft Montreal
Publisher: Ubisoft
Release:
08.10.2009
10.04.2008
04.09.2008
kein Termin
Test: Assassin's Creed
85

“Beeindruckende Kulissen und eine packende Inszenierung gepaart mit solider Spielmechanik”

Test: Assassin's Creed
85

“Auch auf dem PC ist der mittelalterliche Assassine ein dramaturgisches Kunstwerk mit kleinen spieltechnischen Schwächen.”

Test: Assassin's Creed
84

“Inhaltsgleich zur 360-Variante sorgt die Summe der grafischen Unzulänglichkeiten für deutliche Abzüge in der B-Note”

 
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Ubisoft verklagt Firma wegen Datenleck

Einige Zeit vor dem offiziellen Verkaufstart der PC-Version von Assassin's Creed war bereits eine Vorabversion des Spiels im Netz aufgetaucht. Bei Ubisoft glaubt man nun, den Schuldigen ausgemacht zu haben, und lässt nun die Rechtsabteilung von der Leine. Laut Gamespot hat der Publisher Optical Experts Manufacturing (OEM) verklagt. Die Firma war als Partner Ubisofts zuständig für die Massenproduktion der Spiele-DVD.

Neben einem massiven Vertrauensbruch wird Ubisoft dem Unternehmen vor, grob fahrlässig gehandelt zu haben. OEM habe diversen Sicherungsmaßnahmen für jene Version zugestimmt, diese dann aber völlig mißachtet. So sei es einem Angestellten der Firma dann auch möglich gewesen, das Spiel mit nach Hause zu nehmen und dort ins Internet hochzuladen. Die Spur im Netz habe zu jenem Mitarbeiter geführt, in dessen Haus sei dann auch eine Disc mit genau jener Version von Assassin's Creed gefunden worden.

Das Leck habe "irreparablen Schaden" angerichtet, so Ubisoft. Denn abgesehen von der Tatsache, dass das Spiel über 700.000 Mal heruntergeladen worden sei, habe diese Fassung außerdem noch ein paar Bugs gehabt, die das Spiel instabil machten, jedoch in der finalen Verkaufsfassung des Spiels nicht mehr vorhanden gewesen wären. Deswegen habe es auch einige negative Reviews gegeben, die auf eben jener Version fußten. Das habe die Kunden verwirrt und dem Ruf Ubisofts geschadet.

Der Publisher zerrt OEM konkret wegen der Verletzung des Copyrights, des Vertragsbruchs und des grob fahrlässigen Handelns vor den Kadi. Allein für die letzteren beiden Punkte fordert Ubisoft jeweils einen Schadenersatz in Höhe von zehn Mio. Dollar.

Kommentare

gozd13583 schrieb am
Vielleicht hatte Ubi aber auch so eine Vorahnung und wollte die Produktionsfirma testen. Wenn es so wäre, dann hat es funktioniert. :)
Ugauga01 schrieb am
Linden hat geschrieben:Wundert mich aber das Ubisoft sich da so reingehängt hat. Dachte immer es wäre leichter die Leute dran zu bekommen, die es runtergeladen haben, statt denen die es anbieten. Ersteres ist ja auch lukrativer.

Ubisoft packt das Problem eben an der Wurzel und nicht wie z.B. die Musikindustrie erst an der Baumkrone.
Linden schrieb am
Find ich gut, lieber die Leute bestrafen die es den anderen verfügbar gemacht haben. Wenn Spiel xy nicht angeboten wird, kommt man auch nicht in die Versuchung es runter zu laden. Steigert zwar nicht die Absatzzahlen, da Leute die es Raubmordkopieren eh nicht gekauft hätten (Größtenteils). Wundert mich aber das Ubisoft sich da so reingehängt hat. Dachte immer es wäre leichter die Leute dran zu bekommen, die es runtergeladen haben, statt denen die es anbieten. Ersteres ist ja auch lukrativer.
700,000 ist zwar nur eine geschätzte Zahl, aber ich behaupte sie haben damit weit daneben gegriffen. Bei den ganzen OneClickHostern, P2P Netzwerken, IRC/FTPs usw usw beläuft sich die Zahl weit über 700,000. Oder bezieht sich die Zahl nur auf die Vorabversion, schätze mal ja?
PS: Was kam da jetzt eigentlich bei rum? Die News ist ja schon etwas Älter.
Pennywise schrieb am
damadmax hat geschrieben:Wie kontrolliert man seine Vertragspartner?
Ganz einfach: Gib Ihnen etwas von dir, dass du eindeutig identifizieren kannst, und schau nach wer es bekommt.
Prinzipiell ne clevere Idee. Würde auch erklären, warum immer häufiger angeblich unfertige Versionen in den Handel kommen. Wer sagt denn, dass die Spiele nicht fertig sind? Sie sind eben nur "markiert" worden. Der Käufer hat kein Problem noch nen kleinen Patch zu saugen. Der Raubkopierer muss sich nach dem Patch erst noch nach nem nocd crack umsehen.
Das ist aber Ubisofts fehler in dem Fall.
Bei Xbox360 Spielen gibt es strickte auflagen jede Spiel muss notiert werden wenn etwas kaputt ist muss es an Microsoft geschickt werden.
So geht nix flöten...
Bei 99% der PC Games ist dies nicht so vorallem die Keys sind doch leicht vor der Sicherheitskontrolle zu verstecken.
Was meint ihr warum es im Internet selbst schon bei Ebay soviele Keys zum Verkauf stehen.
gozd13583 schrieb am
Also das mit den 700.000 Einheiten ist eine Schätzung. Es gibt Seiten auf denen man z.B. nachsehen kann wie oft welche Torrent Datei runtergeladen wurde, dann werden seiten wie Rapidshare überprüft. Es wurde bestimmt wesentlich mehr als 700.000 mal runtergeladen. Ich finde auch das PC besitzer echt zum Größten Teil Idioten sind. Die Spiele kosten weniger als für Xbox 360 und PS3 und trotzdem laden sie sich die aus dem Netz. Ich habe mir eine PS3 gekauft und noch nicht einen Tag bedauert, das man die Spiele nicht brennen kann. Scheiß auf Raubkopierer, die machen echt die ganze Industrie kaputt.
schrieb am

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