Fable II
USK: 16

Der 'Eitelkeitsfaktor'

Auf der Develop-Konferenz stellte Peter Molyneux den Anwesenden einige Elemente von Fable 2 ausführlicher vor und plauderte über einen zentralen Faktor, auf den er setzt: Die Eitelkeit des Spielers. Daran erinnernd, dass Helden in Hollywood-Filmen selten sterben, sondern wiederauferstehen, nachdem sie heftig Prügel bezogen haben, stellt Lionhead den Spieler vor die Wahl: Direkt zurück in die Action springen, oder zusehen, wie der Protagonist noch am Boden liegend weiter von den Gegnern bearbeitet und verletzt wird.

Wählt man erstere Option, verliert man die bisher im Kampf gewonnene Erfahrung und Gegenstände - wer sich hingegen dafür entscheidet, nicht den Quasi-Quicksave zu nutzen, sieht, wie sich der Charakter nach Kurzem wieder aufrappelt und zusätzlich gestärkt auf seine Feinde losgehen kann - der 'Hollywood-Ansatz' also. Das Behalten der Erfahrung und anderer Boni bezahlt man allerdings mit seinem Äußeren - je länger andere einen treten, wenn man am Boden ist, desto deutlicher und permanenter sind die Narben, die den Protagonisten nun zeichnen.
Dies hat auch Einfluss darauf, wie die NPCs auf einen im Spiel reagieren. Und auch wenn Molyneux sich bisher nicht zu Onlinemodi von Fable 2 geäußert hat, so unkt Gamasutra, dass jene Eitelkeit hier doch noch stärker ins Spiel kommen könnte, da andere Teilnehmer recht schnell sehen würden, dass jemand seinen Feinden öfter nicht gewachsen ist.

Durch diesen Ansatz will Lionhead langwierige Speichern/Laden-Orgien verhindern. Auch möchte man den Titel zugänglicher machen und setzt deswegen auf ein Kampfsystem, bei dem der Spieler nur einen Knopf zu drücken braucht, um seine Waffe zu schwingen. Was keineswegs heißt, dass man nur ein oder zwei Angriffe zur Verfügung hat - vielmehr basiert das Konzept auf Rhythmus, Timing und Länge des Knopfdrucks, die es einem erlauben, komplexere Combos aufzubauen.

Anfänger können auch einfach den Knopf wild bearbeiten, um Erfolge zu haben. Profis können eher in die Tiefe gehen und komplexere Bewegungen ausführen - die "nicht nur etwas cooler, sondern deutlich cooler aussehen." Und außerdem mehr Erfahrung bringen, die wiederum benötigt wird, um das Repertoire weiter auszubauen.




Autor: Julian Dasgupta
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Kommentare

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  • jop, beim ami/pc rpg isses nen morrowind/diablo und auf konsole begeistern mehr die japano-style rpgs (meine fav sind da wild arms(psx), !suikoden 2(psx)! und seiken densetsu 2). ich spiel auch titan quest, aber das, was wir konsoleros eher als rpg bezeichnen, ist nen game, bei der man weniger nen  [...] jop, beim ami/pc rpg isses nen morrowind/diablo und auf konsole begeistern mehr die japano-style rpgs (meine fav sind da wild arms(psx), !suikoden 2(psx)! und seiken densetsu 2). ich spiel auch titan quest, aber das, was wir konsoleros eher als rpg bezeichnen, ist nen game, bei der man weniger nen charakter formt, sondern dessen geschichte spielt (also story>charbuild) mfg pino
  • naja eigentlich ist ein computer rollenspiel ein solches, wo man charaktere individuell entwickeln kann, wobei das bei jrpg´s eher die partien sind. wenn man nicht die möglichkeit hat verschiedene charaktere zu entwickeln kann man es auch nicht mehr rpg nennen. gut fable erfüllt natürlich diese  [...] naja eigentlich ist ein computer rollenspiel ein solches, wo man charaktere individuell entwickeln kann, wobei das bei jrpg´s eher die partien sind. wenn man nicht die möglichkeit hat verschiedene charaktere zu entwickeln kann man es auch nicht mehr rpg nennen. gut fable erfüllt natürlich diese bedingung, allerdings finde ich das diese elemente in diesem spiel auf ein minimum begrenzt werden und das ist ein trend der mir überhaupt nicht gefällt. spielt mal dark messiah, einfach grausam das spiel. ich weiss auch das es kein richtiges rpg sein will, aber es ist auch kein wirkliches action spiel. es ist einfach hybrid schrott. auch spiele wie kotor haben ein gameplay, das mir tränen in die augen treibt. früher hatten die rpg´s einfach viel besseres gameplay. da musste man sich jeden schlag den man machte noch gut überlegen und trotzdem konnte es nahtlos ins echtzeit gameplay über gehen. und die stimmung von fable? naja nein, kam bei mir nicht an. die welt war zu bunt, und die musik dagegen zu farblos. aber das ist mal äußerst subjektiv. secret of mana hab ich erst letzte woche nochens durchgespielt. das mach ich immer noch so alle 1-2 jahre. ist für mich immer noch das beste spiel der welt, und sollte eigentlich modernen rpg´s mal ein wenig schamesröte aufs gesicht treiben.
  • hack 'n' slays = rpgs ??? hack 'n' slay rpgs auf nintendo konsolen ? zelda ? wie hies dieses andere noch.... quest ? Terranigma ?( Fand ich übrigens cool, wahr für seine zeit sehr fortgeschritten, hatte aber leider nciht den coolen coop modus von seiken densetzu( wie wurd das geschrieben)  [...] hack 'n' slays = rpgs ??? hack 'n' slay rpgs auf nintendo konsolen ? zelda ? wie hies dieses andere noch.... quest ? Terranigma ?( Fand ich übrigens cool, wahr für seine zeit sehr fortgeschritten, hatte aber leider nciht den coolen coop modus von seiken densetzu( wie wurd das geschrieben) "secret of mana" halt...) ich glaub cih hab was verpasst...ode rich definiere es nur anders... für mich bildet sich ein rpg aus handlung, lebendige und glaubhafte characteren + ihre entwicklung und athmosphere, dann erst kommen kampfsystem und co. sieht wohl jeder anders, aber fable 1 war von der stimmung her echt klasse, und hat mir persönlich sehr viel spaß gemacht... wenn auch nciht so viel wie mit 2 kumpels nahcmittag für nahcmittag nahc der schule, den multiadapter an den snes zu klemmen udn secret of mana zu spielen, schönste rpg erfahrung ever... gute nacht, MAtze