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Der 4P-Kommentar: StarCraft 2 dank EA?

Ein Schrei der Entrüstung ging durch die Spielerwelt: "EA hat es wieder einmal getan!" Hinter dem ganzen Aufruhr steckte die Mitteilung, dass der Branchenprimus Mythic Entertainment gekauft hat, das nun unter dem Namen EA Mythic seine Spiele herstellen wird.

Wieso die Aufregung?

Weil sich eine Firma, die mit Dark Age of Camelot den Massenmarkt-Weg für Online-Rollenspiele erst geebnet hat, einen starken Partner sucht, um der Zukunft sicher ins Auge blicken zu können?

Weil das ach so goldene Kalb WoW unter Umständen in Gefahr geraten könnte, seine Vormachtstellung zu verlieren, wenn der weltgrößte Spielepublisher und ein Entwickler, der seine Qualität eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat, ihre Kräfte bündeln?

Man wettert sehr gerne und schnell gegen Electronic Arts. Aber hat Crytek unter der strategischen Partnerschaft gelitten? Schaut man sich Crysis an, lautet die Antwort: Nein!
Auch Criterion lief zu Hochform auf, nachdem man vom angeschlagenen Unternehmen Acclaim zu EA wechselte: Die Burnout-Serie nahm mit Teil 3 und dem sicheren Gespür von EA für die Bedürfnisse des Massenmarktes einen gewaltigen Schritt nach vorne.

Daher begrüße ich die Entscheidung von EA, sich die Dienste von Mythic zu sichern. Gleichzeitig bewundere ich den Mut von Präsident Mark Jacobs nach über zehn Jahren entwicklerischer Unabhängigkeit auf einmal unter einem festen finanziellen Dach zu stehen und mögliche Kompromisse eingehen zu müssen.

EA Mythic hat viel Potenzial: Auf der E3 hat sich Warhammer Online als einer der interessantesten WoW-Herausforderer gezeigt. Eine Position, die mit der gewaltigen Finanzkraft von Electronic Arts nur noch bedrohlicher für Blizzard werden kann.
Ganz gleich, ob Ultima Online wieder belebt wird, EA Mythic eine neue Franchise entwickelt oder ob man sich erst einmal auf Warhammer Online konzentriert: Im Markt der Online-Rollenspiele ist gute Konkurrenz bitter nötig, damit Spiele wie Guild Wars nicht mehr die Ausnahme bleiben.

Denn mir persönlich geht der immer noch nicht verebbende Hype um die Online-Abenteuer in Azeroth langsam auf die Nerven. Nicht, weil ich Blizzard den Erfolg nicht gönnen würde.
Aber ich bin überzeugt, dass im Falle einer starken Konkurrenz für WoW die Jungs bei Big B endlich Zeit (und einen Grund) finden würden, um die erstaunlicherweise immer noch geduldig ausharrenden Fans mit einem StarCraft- oder Diablo-Nachfolger zu beglücken. Wenn WoW nicht mehr die Geldkuh ist, muss man sich um neue Titel bemühen. Darauf wartet die Spielewelt!

Insofern sage ich lauthals "Danke, EA!"
Jetzt müsst ihr nur noch dafür sorgen, dass FIFA wieder zu alter Klasse zurückfindet…

Mathias Oertel
Portal-Leiter


Kommentare

Balmung schrieb am
Dummer Vergleich, Publisher haben bei der Spielentwicklung leider sehr viel Mitspracherecht und drängen vorallem immer wegen dem Launchtermin des Games. Von daher müssen die Entwickler immer sehn was sie von dem Spiel bis zum Abgabetermin fertig kriegen und was dem Publisher recht ist.
Lemar schrieb am
EA ist so wenig für die geringe Originalität neuer Titel verantwortlich wie FastFood Ketten für Übergewichtigkeit, Tabakkonzerne für Lungenkrebs und all die anderen Sachen die der mündige Konsument gerne zu Lasten des Hersteller sehen mag.
iqunimatrix schrieb am
mhh wollte mein Beitrag editieren aber die Zeit war dann überschritten <,< ? lol
deswegen sorry für doppel post....
danke EA ?
naja wofür ?
das sie ein Spiel rausbringen was so oder so gekommen wäre ?
dafür das sie es evtl zerstören durch geldgier ?
woran liegt es das WoW so gut ankommt .... sicherlich nicht an der Story oder an dem komplexen spiel geschehe.. wow ist einfach es bietet nicht viel endgame möglichkeiten und die Story...naja wurde im Grunde zerstört
ich weiss nicht wer es sagte oder schrieb aber
"WoW ist ein wettrüsten zweier Fraktionen für ein Krieg der niemals statt finden wird"
aber warum kaufen die Leuite es und spielen es solange?
gibt es den (von EA z.b.) spiele die sich lohnen zu kaufen und zu spielen ?
Balmung schrieb am
Erstmal: wirklich guter Kommentar! Das muss mal gesagt werden, so stell ich mir ein Kommentar vor, nicht so wie der von letztem Freitag.
Zum eigentlichen Thema: ob es wirklich gut für Mythic ist, wird sich wohl erst mal rausstellen müssen, weil EA scheint mit Mythic einiges vor zu haben, wenn die Spiele gar unter dem Namen EA Mythic erscheinen, das klingt für mich schon ziemlich stark danach, das EA nicht nur für ausreichend Finanzen sorgt, sondern das sie sich auch fleissig einmischen werden. Von Publisher die sich zu viel bei den Entwicklern einmischen halte ich nicht so viel, denn im Gegensatz zu den Entwicklern, die oft die Spiele für die Spieler entwickeln, geht es Publishern nur darum möglichst viel Geld rauszuholen, für die sind wir nur Kunden, keine Spieler.
schrieb am

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