Bethesda Softworks: Mikami über Zenimax-Deal - 4Players.de

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Mikami über Zenimax-Deal

Bethesda Softworks (Unternehmen) von Bethesda Softworks
Bethesda Softworks (Unternehmen) von Bethesda Softworks - Bildquelle: Bethesda Softworks
In der vergangenen Woche hatte Zenimax die Übernahme von Tango Gameworks verkündet. Die erst im Frühjahr von Shinji Mikami gegründete Firma wird damit Teil einer munter wachsenden Studiofamilie, der bereits Bethesda, id Software und Arkane angehören.

In einem Interview mit der Famitsu (via 1UP) geht der Schöpfer der Resident Evil-Reihe näher auf die Umstände des Deals ein. Er habe neue Geschäftspartner gesucht und sich während der E3 mit ca. zehn verschiedenen Unternehmen unterhalten. Die Wahl sei dann auf Zenimax bzw. Bethesda gefallen, da dem Team dort mehr Unabhängigkeit gewährt werde als in anderen Unternehmen. Das Ziel Tangos sei es, japanische Spiele zu produzieren, die in allen Regionen gut ankommen. Auch habe Bethesda eine recht gute Erfolgsbilanz in den westlichen Märkten.

Eine Übernahme sei die bessere Option gewesen als eine projektbasierte Zusammenarbeit - als alleinstehende Firma hätte sich Tango von Spiel zu Spiel hangeln und vielleicht auch nicht wirklich angestrebte Konzepte umsetzen müssen, nur um die nächsten Rechnungen bezahlen zu können. Er habe Tango mit der Ambition gegründet, das "beste Studio für am Weltmarkt orientierte Spiele" auf die Beine zu stellen - Unabhängigkeit sei da nur ein sekundäres Ziel gewesen.

Das Team arbeite nun an einem Triple-A-Projekt für Bethesda. Weniger als Triple-A habe man auch nicht mehr machen wollen, merkt Mikami an. Ein solcher Titel werde so oder so recht teuer - da sei es doch besser, sich Zeit zu nehmen und etwas Großartiges zu erschaffen, das sich fünf Mio. Mal verkaufen kann - statt die Produktionszeit und Features zu beschneiden, und darauf zu hoffen, eine Mio. Einheiten absetzen zu können.

Tangos erstes Projekt werde zugleich auch das letzte sein, an dem er als Director beteiligt sein wird:

"Das war von Anfang an so geplant. Ich schaffe das nur eine begrenzte Zeit lang, den Pflichten der beiden Posten - Director und Firmenpräsident - nachzukommen. Außerdem will ich unseren jüngeren Entwicklern eine Chance geben. Mit diesem Wissen kann ich nun all meine Erfahrung, Energie und alles andere in dieses Projekt investieren. Ich habe Glück gehabt, dass Bethesda bereit ist, das zu akzeptieren. Viele Publisher interessieren sich nur für die unmittelbare Zukunft."

Die Aussage steht allerdings in direktem Widerspruch zur Zenimax'schen Pressemitteilung aus der vergangenen Woche. In der hieß es nämlich noch:

"Tango steht weiterhin unter der Leitung von Shinji Mikami, welcher als kreativer Leiter für alle zukünftigen Projekte fungiert."

Kommentare

Game&Watch schrieb am
Warum wollen sie sich denn immer den "westlichen Märkten" anpassen ? Ich spiele japanische Spiele ja gerade deswegen so gerne, weil sie eben anders sind als andere Spiele.
Wenn ich was westliches spielen will, spiele ich CoD oder Battlefield oder sowas in die Richtung.
Ich finds verdammt schade das diese Aussage in letzter Zeit vermehrt kommt weil ich J-Spiele ja gerade deshalb so liebe weil sie eben NICHT westlich sind...
Levi  schrieb am
Das Ziel Tangos sei es, japanische Spiele zu produzieren, die in allen Regionen gut ankommen.

wenn ich das lese :( ... genau das ist doch das Problem bei den meisten akutellen Japanischen Produktionen: immer wenn sie versuchen sich wesetlichen einflüssen zu beugen, kommt irgendwas halbgares raus. Für "West-Fans" immernoch zu japanisch ... und für J-Fans zu 08/15 ...
Ghettoglamour schrieb am
Ich frage mich ob es je einen Vanquish 2 geben wird und wie es ohne Mikami aussehen würde :(
schrieb am

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