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Bethesda: Erhält Fallout MMO-Lizenz zurück

Bethesda Softworks (Unternehmen) von Bethesda Softworks
Bethesda Softworks (Unternehmen) von Bethesda Softworks - Bildquelle: Bethesda Softworks
In der vergangenen Woche hatte sich bereits das angedeutet, was Bethesda jetzt auch offiziell verkündet: Der Hersteller hat sich mit Interplay im Streit um die Fallout-MMO-Lizenz geeinigt.

Bethesda hatte Interplay vor fünf Jahren die allgemeinen Rechte an der Marke Fallout für 5,7 Mio. Dollar abgekauft, Interplay dabei aber die Lizenz für ein darauf basierendes MMO-Spiel zugestanden, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt werden. Interplay war verpflichtet, mindestens 30 Mio. Dollar für die Produktion aufzubringen und diese außerdem spätestens bis zum April 2009 zu beginnen. Last but no least: Das Spiel muss innerhalb von vier Jahren nach dem Startschuss Marktreife erlangt haben und jederzeit mehr als 10.000 Nutzer haben. 12 Prozent der Einnahmen hätten an Bethesda abgeführt werden müssen.

Der Publisher hatte Interplay dann vor drei über Jahren verklagt und behauptet, die Voraussetzungen seien nicht bis zum Stichtag erfüllt worden. Interplay bestritt dies und zog seinerseits vor Gericht: Bethesda selbst sei vertragsbrüchig geworden. Die Vereinbarung über den Lizenzkauf sei damit hinfällig.

Laut der jetzt zwischen den beiden Parteien getroffenen Einigung zahlt Bethesda zwei Mio. Dollar an Interplay und erhält dafür im Gegenzug die Lizenz für das Fallout-MMOG zurück. Um die Fallout-Familie endlich komplettieren zu können, hat der Hersteller mit jener Summe außerdem die Rechte an Fallout, Fallout 2 und Fallout: Tactics gekauft. Diese dürfen noch bis zum 31. Dezember 2013 von Interplay vermarktet und verkauft werden - danach wandert das Trio in den Bethesda-Bestand.

Der Publisher hat sich außerdem auch mit Masthead Studios geeinigt. Das bulgarische Studio hatte im Auftrag von Interplay Fallout Online entwickelt. Bethesda hatte behauptet, Interplay hätte das Projekt ohne zu Zustimmung von Bethesda nicht an ein anderes Studio auslagern dürfen. Geld ist dem Vernehmen nach in diesem Fall nicht geflossen: Masthead habe anerkannt, dass die Rechte an der Marke und damit verbundenen Namen und Assets bei Bethesda liegen.

Quelle: Pressemitteilung

Kommentare

6zentertainment schrieb am
naja die news ist zwar alt aber.....das bedeutet doch letztendlich es wird kein Fallout Online von interplay geben?Und somit sind all die schon entwickelten sachen umzuwandeln und neu zu vermarkten....oder wie?
Dafuh schrieb am
Kajetan hat geschrieben:
oppenheimer hat geschrieben:Stimmt auch wieder. Ich hatte den Forced Eloquence-Virus ganz vergessen.
"Fallout: New Mensa. Schopenhauer Edition"

Bild
Standard NPC-Modell

ich finde das garnicht soweit hergeholt! denkt doch mal nach...wer würde bei nem fallout überleben? bis auf ein paar glückliche normalos nur die hohe prominenz, die bilderberger und chuck norris...
bis auf chuck norris und die paar normalos die nicht mutiert sind müssten eigentlich alle genau so aussehen!
Chillkröte schrieb am
Vielleicht Interessant für Liebhaber der "klassischen" Fallout Spiele.
Es gibt schon seit längerem eine Onlinemodifikation namens Fonline:2238. Das Spiel basiert auf einer eigens entwickelten Engine und nutzt sämtliche Grafiken aus Fallout 2, welches daher auch zum Zocken benötigt wird.
Die Welt besteht im Grunde genommen aus allen Örtlichkeiten aus Fallout 1 und 2, dazu kommen noch etliche, eigens kreierte Orte, die es in die Originalspielen nicht gab.
Es gibt Quests (auch für Gruppen), Userevents wie beispielsweise Boxkämpfe (die auch schonmal von selbsternannten Raidern gesprengt werden), ein ziemlich umfangreiches Craftingsystem inkl. Ressourcenabbau, man kann Zelte bauen, kleine Basen kaufen und eigene Fraktionen gründen.
Leider ist das Spiel knüppelhart und wer denkt, dass man in den Souls-Spielen ziemlich oft den sprichwörtlichen Löffel abgibt, wird hier eines besseren belehrt. Das liegt hauptsächlich daran, dass es so gut wie keine Safezones gibt, vom eigenen Zelt/Basis und einigen vermeintlich bewachten Städten mal abgesehen.
PvP ist überall erlaubt und viele Leute machen Gebrauch davon, d.h. Neueinsteiger sollten sich schonmal damit abfinden, ziemlich oft überfallen und ausgeraubt zu werden. Was doppelt schlimm ist, da man hier nach dem eigenen Ableben alles verliert, was man bei sich trug.
Was doppelt schlimm ist, da man hier nach dem eigenen Ableben alles verliert, was man bei sich trug.
Ähnlich wie in den Souls Spielen ist es dafür umso befriedigender, wenn man überhaupt erstmal überlebt, 10 Brahminfelle zusammenraffen konnte und damit sein erstes, eigenes Zelt craften konnte.
Die Community ist recht klein, ich schätze mal, dass in Hochzeiten 500 Spieler den Server bevölkern.
Der Einsteig ist hart, aber es lohnt sich.
Das ganze kostet natürlich nichts, da von Fans, für Fans.
Wer sich das ganze mal anschauen möchte:
Armin schrieb am
Also in Fallout 2 bekommt man von den NPCs schon ab und zu das F-Wort (Fuck) um die Ohren.
Xris schrieb am
Als doch nen MMO Shooter.
schrieb am

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