Left 4 Dead: Öffentlich versagen können

von Julian Dasgupta,
Bildquelle: Electronic Arts
RockPaperShotgun hatte kürzlich die Gelegenheit, mit Chet Faliszek zu reden. Faliszek, der wie sein einstiger OldManMurray-Partner Erik Wolpaw seit einiger Zeit bei Valve angestellt ist, arbeitet derzeit zusammen mit den Turtle Rock Studios an Left 4 Dead.

Manchmal dauere es etwas, bis sich der Titel einem vollends erschließt. Es seien nicht die Zombies und der Horror, die im Mittelpunkt stehen, sondern die vier Protagonisten, die überleben müssen.

"Ich vergleiche das immer mit der finalen Phase von Counter-Strike. Der Part, wenn nur noch ein oder zwei Mann im Team verblieben sind und der Rest zuschaut. Wenn du dann Mist baust, dann weiß das *jeder*. In Team Fortress 2 kann man auch mal einen schlechten Tag erwischen, ohne dass das irgendjemand großartig mitbekommt. Du kannst irgendwo wild mit Raketen um dich schießen, und keiner kriegt das mit.

In Left 4 Dead bist du hingegen dauernd im Blickpunkt. Wenn du einfach eine Granate in die Menge schmeißt, dann weiß das jeder sofort. Das macht das Ganze so intensiv."


Der Shooter wird bekanntermaßen auch für die Xbox 360 umgesetzt. Man habe mit Certainy Affinity extra ein separates Team mit der Portierung beauftragt, um sicherzustellen, dass das Spiel den Gegebenheiten der Plattform entsprechend gut angepasst wird - das sei halt mehr, als die reine Unterstützung des Controllers.

Die Rolle eines Infizierten in L4D sei vergleichbar mit dem Spion in TF2, so Falszek, der außerdem bestätigt, dass alle Maps in der Nacht spielen. Das vergangene Jahr habe man vor allem damit zugebracht, den Shooter ausführlich zu testen. Bei Valve setze man sich nicht zeitliche, sondern inhaltliche Ziele, die man erreichen möchte.






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