Epic Games

Sieht Wachstumspotenzial

Auch wenn derzeit, zumindest gefühlt, fast jeder Entwickler mit der Unreal Engine 3 (UE3) arbeitet, gibt man sich bei Epic Games damit nicht zufrieden. Denn in einem auf der GDC geführten Interview mit Vizepräsident Mark Rein und Designer Cliff Bleszinski stellt Ersterer klar, dass die mit ihrer Engine entwickelten Spiele nur einen "sehr, sehr kleinen Teil" der derzeit insgesamt in der Branche produzierten Titel ausmachen würden.

Er freut sich über kleinere Projekte wie Monster Madness für die Xbox 360, die ohne ihre Technologie in dieser Form wohl kaum möglich gewesen wären.

"Heute haben mir ein paar großartige Jungs einen UT2004-Mod gezeigt, diese typische, geniale Sorte von Puzzle-Blaster-Spiel. Und da habe ich gedacht: "OK, Jungs, ich verschaffe euch Zugang zur UE3. Setzt dieses Spiel mit UE3 um."

Das dauert vielleicht drei Wochen und ich könnte es gut als Demo benutzen, um Leuten zu zeigen, dass man (mit dieser Engine) nicht zwingend nur Spiele wie Gears of War , Mass Effect oder das nächste große MMO-Projekt von Sony Online Entertainment machen muss."

Generell würde er Epics Lizenznehmer immer dazu auffordern, möglichst kreative Dinge mit deren Engine zu verwirklichen. Rein hatte vor einiger Zeit auch angemerkt, dass weniger als die Häfte der Käufer von UT2004 jemals online gespielt hatten.

Dies sieht er auch als Kompliment an die KI der im Spiel verwendeten Bots. Manche Spieler hätten einfach kein Interesse, sich im Netz mit anderen zu messen und möglicherweise auch Beleidigungen auszusetzen. Und auch wenn Gears of War seit Release der populärste Xbox Live-Titel sei, würden dennoch insgesamt weniger als die Hälfte der Fans jemals über das Internet mit anderen spielen.


Autor: Julian Dasgupta
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Kommentare

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  • @Gracjanski Tja für die "Normalsterblichen" und Gelegenheitsspieler (wie meine wenigkeit) reichen die Bots vollkommen als Herausforderung , ausserdem muss man sich mit den ganzen Freaks , die es in jeden Online Game gibt , nicht rumschlagen :wink:
  • Also über die UT Bots kann man nix böses sagen. Die gehen auf allen Maps, spielen gut und machen das, was man auf den Maps halt machen soll. Von wievielen Spielen kann man schon sagen, dass die KI dort annährend menschenähnlich spielt? HL2: Keine Bots im Multiplayer, nur in CSS Doom3: Keine  [...] Also über die UT Bots kann man nix böses sagen. Die gehen auf allen Maps, spielen gut und machen das, was man auf den Maps halt machen soll. Von wievielen Spielen kann man schon sagen, dass die KI dort annährend menschenähnlich spielt? HL2: Keine Bots im Multiplayer, nur in CSS Doom3: Keine Multibots, Singleplayer... greifen den Spieler hemmungslos an, was ne Strategie ^^ C&C: Die KI spielt, vollkommen unbeeindruckt vom menschlichen Mitspieler und baut Flak in Massen, obwohl niemals auchnur ein Flieger auf der Map war und wird dann von Fußsoldaten überrannt. Das Geldcheaten übersehen wir einfach mal... Stalker: Die Pappkameraden (wieder nur SP) suchen Deckung (meistens) und bleiben da auch relativ stur, trauen sich nur zum Feuern hinaus und laufen dann ins offene Messer Oblivion: Alles rennt, fliegt oder springt auf den Spieler ein ohne nachzudenken WC3 hat noch vertretbare KI da man richtig schöne Skripte zusammenkloppen kann und die KI nach einem irgendwie nachvollziehbaren (und sinnvollen) Muster agiert, auch wenn sie keine überdrehten Klickorgien und Überraschungstaktiken wie echte Spieler im MP besitzt. Also mal nich auf die armen UT Bots meckern, die machen ihre Sache besser als viele andere
  • KI`s sind nicht dazu da unbesiegbahre Boots zu erschaffen, sondern ein Spiel spielenswert zu machen. Sollte man auch auf Stufe MENSCHENUNWÜRDIG die Bots in den Boden Stampfen geht man Online!