Daedalic Entertainment : "Es ist nicht so wichtig, was in den ersten sechs Wochen verkauft wird" - 4Players.de

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell. 4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.
Unternehmen

Wie findest Du das Spiel?

Spielinfo Bilder Videos

Schnäppchen-Angebote

Stellenmarkt Jobbörse Jobware

Nachrichten

Folge uns

       

Daedalic: "Es ist nicht so wichtig, was in den ersten sechs Wochen verkauft wird"

Daedalic Entertainment  (Unternehmen) von Daedalic Entertainment
Daedalic Entertainment (Unternehmen) von Daedalic Entertainment - Bildquelle: Daedalic Entertainment
Im Gespräch mit Gamesindustry.biz hat sich Daedalic-Chef Carsten Fichtelmann über die Strategie des Unternehmens, die Ablehnung von Free-to-play und die Langlebigkeit des eigenen Spielekatalogs geäußert. Dabei stellte er klar, dass es für das Unternehmen nicht so sehr auf die initalen Verkäufe ankommen würde. "Unser Spiele lassen sich sehr lange vermarkten. [...] Wir sehen fünf oder sechs Jahre alte Titel wie Whispered World, die immer noch unglaublich gut laufen und die wir immer noch auf neue Plattformen portieren"

Fichtelmann glaubt, dass diese Langlebigkeit mit der Art des Storytellings in Daedalic-Titeln zusammenhängt. Ähnlich wie bei Autoren würden die Spieler neuer Titel überprüfen, ob es bereits zuvor Werke des Studios gebe - und dann auf den digitalen Backkatalog stoßen. "Wir können das genau an Neuerscheinungen beobachten: Wenn wir ein Produkt erfolgreich veröffentlichen, dann sehen wir, dass die älteren, vergleichbaren Titel wieder anziehen."

Entscheidend bei einer Deadalic-Entwicklung sei die kreative Vision der erzählten Geschichte. Das Studio würde "Autorenspiele" entwickeln. Während der Entwicklung herrsche "kreative Diktatur" bei der der "Lead Game Designer vergleichbar mit einem Filmregisseur ist. [...] Er hat in allem das letzte Wort. Er kann jeden Vorschlag annehmen oder ablehnen."  Anders als bei Free-to-play-Titeln wäre die Entwicklung personalisierter. Dies würde bei den meisten Gratisspielen auf "das Team" reduziert.

Dieser Ansatz sei auch bei der Entwicklung des Taktik-Rollenspiels Blackguards (Wertung: 68%) angewandt worden und würde in den künftigen Strategieprojekten der neuen Düsseldorf-Dependance genutzt werden. Blackguards sei das bisher finanziell ertragreichste Projekt des Herstellers, was die großen Möglichkeiten von Story-Spielen aufzeigen würde.

Quelle: gamesindustry.biz

Kommentare

Kajetan schrieb am
Todesglubsch hat geschrieben:Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber arbeitet Daedalic nicht größtenteils mit un(ter)bezahlten Praktikanten?
Größtenteils wäre zuviel und Daedalic ist nicht der einzige deutsche Entwickler, der stark auf Praktikannten setzt, aber im Prinzip: Ja, ohne das nicht gerade kleine Heer der unterbezahlten und übermotivierten Praktikannten könnte die deutschsprachige Videospielindustrie nicht so operieren, wie sie operiert. Sicher, kein Entwickler kann auf geschulte, erfahrene Vollzeitkräfte verzichten. Aber vieles, was nicht unbedingt die Expertise eines Fachmanns benötigt, wird an Praktikannten "outgesourced". Das stimmt schon. Es ist zwar nicht ganz so übel ist wie im Bereich Design, Graphik, Marketing, wo man "gefühlt" bis auf den Posten des Geschäftsführers so ziemlich alles mit Praktikannten stemmen will, aber es ist nicht wirklich ein Ruhmesblatt.
Man schaue sich einfach nur mal die Stellenauschreibungen an. Es werden in diesem Bereich kaum Vollzeitkräfte gesucht, doch als Praktikannt kannst Du jederzeit anfangen.
Steppenwaelder schrieb am
Todesglubsch hat geschrieben:
Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber arbeitet Daedalic nicht größtenteils mit un(ter)bezahlten Praktikanten?
Keine Ahnung, aber ne Quelle für sone Behauptung wäre nicht schlecht.
Todesglubsch schrieb am
muecke-the-lietz hat geschrieben:Wieso denken nur nicht alle so?
Weil die anderen Hersteller mit ihren Titeln Gewinn machen?
Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber arbeitet Daedalic nicht größtenteils mit un(ter)bezahlten Praktikanten?
Pat´s Cat schrieb am
Danny1981 hat geschrieben:
Pat´s Cat hat geschrieben:Es gibt ja schon viele p&c Adventures, die nicht aus Deutschland kommen, nur sind das meistens Indie-Projekte, oft mit Pixelgrafik und oft leider auch sehr kleine, kurze Spiele. Und qualitativ oft äußerst bescheiden.
...nicht nur Wadjet Eye, sondern auch die Macher von "The Dream Machine".... das Adventure checkst du mal aus und dann überdenkst du die Aussage ^^
Das wird auch ganz sicher gekauft, sobald es mal komplett draußen ist. Allein schon wegen der mich an Dave McKean erinnernden Optik.
Und die Liste ließe sich ja auch noch weiter fortsetzen. "The Cat Lady", "The Samaritan Paradox", ... alles gute Spiele, auf die meine Aussage nicht zutrifft.
Vielleicht ist das auch nur meine subjektive Wahrnehmung, daß das Gros der p&c's eher unterdurchschnittlich daherkommt. Mein Eindruck war halt oft, daß es sich wohl vom Aufwand her für neue und kleine Teams anbietet, ein p&c zu versuchen, welchem man dann leider die mangelnde Erfahrung anmerkt. Daß da mutwillig billig was hingeklatscht wird denke ich in den seltensten Fällen.
Danny1981 schrieb am
Pat´s Cat hat geschrieben:Es gibt ja schon viele p&c Adventures, die nicht aus Deutschland kommen, nur sind das meistens Indie-Projekte, oft mit Pixelgrafik und oft leider auch sehr kleine, kurze Spiele. Und qualitativ oft äußerst bescheiden.
...nicht nur Wadjet Eye, sondern auch die Macher von "The Dream Machine".... das Adventure checkst du mal aus und dann überdenkst du die Aussage ^^
schrieb am

Facebook

Google+