EndWar: Ersteindruck: Es sprach der General - 4Players.de

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Strategie
Publisher: Ubisoft
Release:
06.11.2008
06.11.2008
15.09.2010
15.10.2009
01.07.2010
Test: EndWar
76
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Leserwertung: 83% [13]

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Ersteindruck: Endwar

Ihr wollt General sein? Ab auf die Couch, Xbox 360 an, Headset auf, Mund ebenso und bitte deutlich sprechen: "Unit 7 Camera" - die Kamera bewegt sich über das Schlachtfeld, schwenkt kurz und zeigt den Krieg aus der Sicht der Panzertruppe 7. "Unit 7 move across here" - die Panzer rollen auf den anvisierten Punkt hinter dem Hügel. "Calling all transports, create a group" - alle Transporter formieren sich. "Green Team attack hostile 3" - die Kampfhubschrauber rattern los und attackieren die Panzer des Gegners. "Storm Building" - die eigenen Soldaten stürmen eine Hausruine.

Bevor wir so weitermachen: Diese Sprachsteuerung funktionierte in der Präsentation reibungslos! Erstmals hat Ubisoft auf der Games Convention in Echtzeit gezeigt, wie man als General im ersten Quartal 2008 nur über akustische Befehle seine Truppen steuern kann - zum Release übrigens komplett auf Deutsch. Egal ob Bewegung, Kamerawechsel, Angriff, Aufrüstung, Unterstützung, Einnahme oder Gruppenbildung - alles funktionierte einwandfrei. Man konnte sehen, wie das Spracherkennungsprogramm aus einer Menüliste die einzelnen akustischen Punkte wählte und verknüpfte. Alle bekannten Manöver der Echtzeit-Strategie stehen euch zur Verfügung. Ihr könnt auch über "All" gleich die ganze Armee selektieren oder von der dreideimensionalen Übersichtskarte aus befehlen.

Kein Basisbau, es geht direkt aufs Schlachtfeld: Das Spiel erinnerte mit der Einnahme von strategischen Geländepunkten und dem Gewinn von Verstärkungspunkten für neue Truppen sofort an World in Conflict - allerdings konnte die Kulisse noch nicht mit dessen Wucht und Zerstörungspracht mithalten. Die ist allerdings noch im Alphastadium und sieht dafür bereits gut aus. In der finalen Fassung treten drei Fraktionen in einem Krieg an, der wie der Dritte Weltkrieg anmutet, aber ohne Nuklearwaffen geführt wird - die Schutzschilde von Amerikanern, Europäern und Russen sind laut Story zu stark. Also konzentriert man sich auf konventionelle Waffen. Sieben Einheitentypen von der Infanterie über Panzer, Hubschrauber und Artillerie stehen euch zur Verfügung - Überraschungen gibt es nicht.

Offen bleibt, ob sich die neue Befehlsvergabe auch in der Hektik eines Zweifrontenkrieges bewähren kann - bisher hat man lediglich gezeigt, wie man einzelne Stellungen des Gegners ausgehoben oder den Feind mit starker Luftunterstützung bombardiert hat. Klappt das Befehlen auch so komfortabel, wenn die KI besser ist? Immerhin: Ihr könnt jederzeit den Mund halten und alles über das Gamepad steuern. Wir sind nach der Präsentation jedenfalls sehr angetan von der technischen Umsetzung hinsichtlich der Sprachbefehle - diese Art der Strategie könnte Generäle endlich auch an die Konsole locken.

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