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Crytek: Weitere Gerüchte über frühere Probleme

Crytek (Unternehmen) von Crytek
Crytek (Unternehmen) von Crytek - Bildquelle: Crytek
Vor ein paar Tagen hatte die Gamestar in einem Artikel über Gerüchte berichtet, dass Crytek im Frühjahr kurz vor der Insolvenz gestanden hatte. Auch wurde von problembehafteten Projekten wie Ryse berichtet, an dessen Fortsetzung Microsoft dem Vernehmen nach nicht mehr interessiert sei. Die Free-to-play-Unterfangen der Firma seien im Wesentlichen eher mäßig gelaufen, der Versuch, mit Gface eine Online/Social-Plattform aufzubauen, ein Flop - zu wenig für ein Unternehmen mit ca. 800 Mitarbeitern. Angeblich sei Wargaming (World of Tanks) an einer Übernahme interessiert.

Crytek veröffentlichte später eine kurze Mitteilung, in der man die Gerüchte um finanzielle Engpässe dementierte. Die Kollegen von Eurogamer.net wollen allerdings vor der E3 gehört haben, dass die Angestellten von Crytek Sofia seit zwei Monaten kein Gehalt mehr erhalten hatten. Mehreren Hinweisen zufolge sei auch bei Crytek UK (Homefront: The Revolution) zuletzt der Lohn verspätet eingetroffen. Viele Entwickler seien mittlerweile genervt angesichts der mangelhaften Informationspolitik des Managements.

Ähnliches will auch Kotaku gehört haben von mehreren Angestellten des UK-Teams. Jenen Quellen zufolge sei die Hälfte der Belegschaft verstimmt und würde sich nach anderen Jobs umschauen. Auch hieß es, Karl Hilton, der bisherige Studio-Chef von Crytek UK werde seinen Posten verlassen. Auf Anfrage ließ der verlauten, er wechsele zu einer anderen Stelle innerhalb des Unternehmens. Aufgrund neuer Spiele wie Warface und Arena of Fate und Cryteks Ambitionen, selbst als Publisher zu agieren, gebe es neue Möglichkeiten.

Im März hatte das Blog eine Email von einem Entwickler aus dem Hauptsitz in Frankfurt erhalten, der immer noch auf sein Gehalt vom Vormonat wartete. Zu jenem Zeitpunkt betrug die Verspätung elf Tage - eine Erklärung der Geschäftsführung habe es nicht gegeben. Dies sei "nicht das einzige Anzeichen für Schwierigkeiten bei Crytek", hieß es in der Email.

Kotaku stellte einige Rückfragen, erhielt jedoch keine Antwort. Anfang Juni sei man dann aber von einem Angestellten von Crytek UK kontaktiert worden, der berichtete, man habe seit April kein Gehalt mehr bekommen. Crytek habe auf Anfrage dementiert, dass es Zahlungsprobleme gibt. Auf der E3 fragte man nochmals direkt an beim Hersteller und erhielt abermals ein Dementi - und das Angebot, nach der E3 ein Interview zu führen. Man habe mittlerweile - vor und nach dem Gamestar-Bericht - insgesamt vier Emails an die PR-Abteilung geschickt, aber keinerlei Antwort bekommen.

Uns gegenüber meldete sich gestern Abend eine Quelle aus dem Umfeld Cryteks und gab sich verwundert, dass erst jetzt über die Lage der Firma berichtet wird. Verzögerungen beim Gehalt habe es in Frankfurt doch schon seit Anfang des Jahres gegeben. Dies würde sich mit der Email decken, die Kotaku im März erhalten hatte.

Da das Unternehmen die Gerüchte pauschal dementiert, kann man nur spekulieren, dass die Geschäftsführung neue Geldquellen anzapfen konnte, womöglich über das Veräußern von Firmenanteilen.

Kommentare

Kajetan schrieb am
CaptainKennway hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben:
CaptainKennway hat geschrieben:Wenn Crytek dein Game nicht gefällt, dann darfst du es nicht veröffentlichen, egal ob du bezahlt hast... das Risiko geht doch kein Studio ein.
Ernsthaft? Das steht in den Lizenzbestimmungen?
Du musst deinen Copyright Screen zeigen wie er im Game ist und darfst nur veröffentlichen, wenn du vorher die Zustimmung von Crytek zu diesem hast.
http://www.cryengine.com/get-cryengine/eaas-eula
Sektion 3.
Ich sehe da nirgendwo "Uns muss das Spiel gefallen". Ich sehe da nur "Unser Copyright muss dort und dort enthalten sein und so und so aussehen und wir hätten gerne genau diesen Teil der Credits und des Splashscreens abgesegnet."
Erstarrung schrieb am
CaptainKennway hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben:
CaptainKennway hat geschrieben:Wenn Crytek dein Game nicht gefällt, dann darfst du es nicht veröffentlichen, egal ob du bezahlt hast... das Risiko geht doch kein Studio ein.
Ernsthaft? Das steht in den Lizenzbestimmungen?
Du musst deinen Copyright Screen zeigen wie er im Game ist und darfst nur veröffentlichen, wenn du vorher die Zustimmung von Crytek zu diesem hast.
http://www.cryengine.com/get-cryengine/eaas-eula
Sektion 3.
Das stimmt nicht! Da geht es nur darum, dass der Copyright Screen auch enthält, dass die CryEngine verwendet wurde und alle Rechte dafür bei Crytek liegen... Ob ihnen das Spiel gefällt oder nicht, spielt dabei keine Rolle (steht in Punkt 3.3).
Was mich eher davon abhalten würde, CryEngine zu verwenden, ist, dass Crytek sich das Recht vorbehält, die Vertragsbedingungen jederzeit einseitig ändern zu dürfen, und man dies entweder akzeptieren muss oder aufhören muss, die CryEngine zu verwenden... Da muss ich als Entwickler dann praktisch alles schlucken oder die ganze Entwicklung für und mit der CryEngine war für die Katz...
Außerdem ist gar nicht klar, was für Spiele ich eigentlich mit der CryEngine entwickeln darf (oder eben auch nicht). Die Vertragsbedingungen enthalten ein ausdrückliches Verbot, ernsthafte Spiele ("serious games") zu entwickeln und außerdem keine Spiele, die aus der Sicht einer vernünftigen Person anstößig sind ("games which are in a reasonable person's view objectionable") - da kann man so ziemlich alles und nichts drunter verstehen und Streit ist da quasi vorprogrammiert...
greenelve schrieb am
casanoffi hat geschrieben:Ein Hoch auf den Blindfisch bei Crytek, der ein Thumbs Up auf Enemy Front gegeben hat :cheer:
Laut Punkt 3.3 gar nicht notwendig,
The approval shall be deemed given if Crytek does not give any notice within ten (10) days from receipt of a sample.

http://www.cryengine.com/get-cryengine/eaas-eula
Da wurde 10 Tage lang eine Sichtung ignoriert und schwupps, bekam das Spiel die Erlaubnis. :Häschen:
crewmate schrieb am
CaptainKennway hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben:
CaptainKennway hat geschrieben:Wenn Crytek dein Game nicht gefällt, dann darfst du es nicht veröffentlichen, egal ob du bezahlt hast... das Risiko geht doch kein Studio ein.
Ernsthaft? Das steht in den Lizenzbestimmungen?
Du musst deinen Copyright Screen zeigen wie er im Game ist und darfst nur veröffentlichen, wenn du vorher die Zustimmung von Crytek zu diesem hast.
http://www.cryengine.com/get-cryengine/eaas-eula
Sektion 3.
Das ist wirklich ein fetter Haufen scheiße.
Nein, diese Yerlis!
casanoffi schrieb am
Ein Hoch auf den Blindfisch bei Crytek, der ein Thumbs Up auf Enemy Front gegeben hat :cheer:
schrieb am

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