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Crytek: Personalkürzungen in der Frankfurter Zentrale

Crytek (Unternehmen) von Crytek
Crytek (Unternehmen) von Crytek - Bildquelle: Crytek
Im Zuge seiner aktuellen Umstrukturierungen, werde sich der deutsche Entwickler und Publisher Crytek von 15 Mitarbeitern des Publishing-Teams in der Frankfurter Firmenzentrale trennen, wie das Unternehmen mitteilt. Betroffen seien vor allem Mitarbeiter, die mit dem Free-to-play-Shooter Warface zu tun hatten, dessen Europa- und Nordamerika-Vertrieb Crytek kürzlich an My.com abgab. Trotz der Entlassungen soll aber ein Großteil des betroffenen Personals intern an anderen Projekten weiterarbeiten.

Quelle: Crytek

Kommentare

Erstarrung schrieb am
ronny_83 hat geschrieben:F2P oder Abomodelle können durchaus eine Strategie sein mit der man als Studio überleben kann. Dazu muss man aber auch das entsprechend gute Spiel haben. Da mangelt es bei Crytek aber eben.
Ja, klar, eine Strategie (unter mehreren anderen) kann es schon sein... Das Problem ist hier aber wohl gewesen, dass man F2P nicht als eine unter mehreren, sondern als die einzige Art von Spielen, die eine Zukunft haben betrachtet hat. Zusammen mit einer gewissen Arroganz á la "Wir wissen alles besser" geht sowas dann halt gerne mal schief...
Ich hab übrigens Quellen zu dem Interview gefunden (http://www.eurogamer.net/articles/2012- ... nly-studio), in dem Cevat Yerli sagt, dass sie (also Crytek), bereits seit sie überhaupt angefangen haben, Konsolenspiele zu entwickeln, ganz eindeutig gewusst haben, dass die Zukunft online und F2P sein wird, weswegen man eben jetzt alle Spiele auf Online und F2P hin entwickeln werde.
Und genau diese "Wir haben schon immer ganz eindeutig gewusst"-Besserwissermentalität zusammen mit dem "Wir machen nur noch eine einzige Art von Spielen"-Ansatz ist hochriskant und geht üblicherweise schief, denn zum einen ist man ja nur singulär aufgestellt und kann, wenn der Bereich, auf den man ausschließlich setzt, doch nicht so lukrativ ist wie erwartet, durch keinen anderen Bereich mehr ausgleichen (weil man ja nur noch diesen einen Bereich hat), und zum anderen verhindert eine robuste "Ich bin der Chef und weiß eh alles besser, und das ohne jeden Zweifel"-Einstellung auch das rechtzeitige Erkennen von Fehlentwicklungen und damit auch rechtzeitiges Umsteuern.
Tja, für die Mitarbeiter tut es mir Leid, aber den Yerlis gönne ich die...
Kajetan schrieb am
ronny_83 hat geschrieben:F2P oder Abomodelle können durchaus eine Strategie sein mit der man als Studio überleben kann. Dazu muss man aber auch das entsprechend gute Spiel haben. Da mangelt es bei Crytek aber eben.
Wenn man sich anschaut, wie sich Firmen auf dem F2P-markt etabliert haben, dann waren das entweder Glücksgriffe, wo das erste veröffeentlichte Spiel gleich der Riesenerfolg war oder man hat einfach ein halbes Dutzend verschiedene Titel rausgeballert, sich dann auf die konzentriert, die Anklang gefunden haben und den Rest wieder eingestampft.
Cryteks Spiele-Austoß war für F2P einfach viel zu gering. Man hatte Warface und sonst nix. Und Warface dümpelt kommerziell halt nur so rum. Aber darauf hat man nicht reagiert, sondern viel Geld in einen Vollpreis-Kinect-Titel gesteckt, der dann als Ryse mehr oer minder kläglich an den Kassen gescheitert ist. Wurde sich dann mehr auf die F2P-Sparte konzentriert? Nein, man hat einen VR-Titel rausgeballert, für den es so gut wie keine Käufer gibt.
Wirklich, eine inkompetentere Geschäftsführung habe ich nur selten in der Branche gesehen ... da war ja die Führungsebene von CDV oder Software2000 noch besser ;-P
ronny_83 schrieb am
F2P oder Abomodelle können durchaus eine Strategie sein mit der man als Studio überleben kann. Dazu muss man aber auch das entsprechend gute Spiel haben. Da mangelt es bei Crytek aber eben.
Ego sum Noctis schrieb am
Erstarrung hat geschrieben:
Pioneer82 hat geschrieben:15 von 390. Und die von dem F2P Segment. Schätze die rücken vom F2P Modell ab.
Haben nicht gerade die Yerlis noch vor ein paar Jahren verkündet, man werde jetzt bei Spielen ganz und ausschließlich auf F2P-Spiele setzen, weil das DIE Zukunft des Spielemarktes schlechthin sei und alles andere sowieso ein Ding der Vergangenheit? Mit quasi unmittelbar bevorstehender Weltherrschaft, da sie als praktisch einziges Studio begriffen hätten, wo die (ausschließliche) Zukunft der Spielbranche läge?
Ich finde gerade keinen Link, aber ich meine mich zu erinnern, solches von einem der Yerli-Brüder in einem Interview gelesen zu haben... Tja, leichte Fehleinschätzung der einzig wahren Zukunft der Spielebranche...
Ich glaube du kannst hier im Archiv einfach auf Crytek klicken und bekommst alle Meldungen in chronologischer Reihenfolge angezeigt. Ich habe die Aussage hier letztens erst wieder gelesen und schon damals war Sonneklar, dass der Kerl keinen Plan hat. :D :D
Edit: Einfach Crytek hier als Suchbegriff eingeben und bei dem Ergebnis etwas weiter unten auf "Alle News anzeigen klicken" :)
Erstarrung schrieb am
Pioneer82 hat geschrieben:15 von 390. Und die von dem F2P Segment. Schätze die rücken vom F2P Modell ab.
Haben nicht gerade die Yerlis noch vor ein paar Jahren verkündet, man werde jetzt bei Spielen ganz und ausschließlich auf F2P-Spiele setzen, weil das DIE Zukunft des Spielemarktes schlechthin sei und alles andere sowieso ein Ding der Vergangenheit? Mit quasi unmittelbar bevorstehender Weltherrschaft, da sie als praktisch einziges Studio begriffen hätten, wo die (ausschließliche) Zukunft der Spielbranche läge?
Ich finde gerade keinen Link, aber ich meine mich zu erinnern, solches von einem der Yerli-Brüder in einem Interview gelesen zu haben... Tja, leichte Fehleinschätzung der einzig wahren Zukunft der Spielebranche...
schrieb am