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Entwickler: 4Players
Publisher: 4Players
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4P-Bilderserie: Künstlerisch wertvolle Spiele

Heutzutage scheint es den meisten Entwicklern in erster Linie darauf anzukommen, so viele Polygone auf den Bildschirm zu zaubern, wie die Grafikchips hergeben. Da werden riesige Metropolen zu virtuellem Leben erweckt, es geht hinab in die düsteren Abwasser-Kanäle oder auf die Reise zu fremden Welten. Das alles haben wir schon mehr als ein Mal gesehen.

Doch es gibt sie noch: Die Ausnahmen, die aus dem Einheitsbrei heraus stechen und oft schon bei der Darstellung ihre Andersartigkeit unterstreichen. Interessant ist dabei, dass diese künstlerisch wertvollen Spiele mit ihrer Experimentierfreudigkeit auch inhaltlich meist neue Wege gehen. Auf der anderen Seite kann allein ein überwältigendes Artdesign einem gewöhnlichen Spiel noch etwas Besonderes verleihen.

Hier eine Auswahl an Kandidaten der 4P-Redaktion, die vor allem stilistisch dazu beitragen, Videospiele als Kunstform zu etablieren.  

4P-Bilderserie: Künstlerisch wertvolle Spiele


Kommentare

4P|T@xtchef schrieb am
@wired: Deine Sehnsucht nach Spielen à la Deus Ex & Co, nach mehr Tiefe und Qualität abseits von schnöder Action teilen ja viele - wir auch. Und genau deshalb wird das auch befriedigt werden. Das Spiel bleibt nicht stehen. Ich kann dir übrigens jetzt schon verraten, dass das neue Deus Ex wahrscheinlich ein coming home im besten Sinne sein wird. Wir freuen uns riesig darauf, weil es die alten Werte der Serie reaktiviert.
Das Spiel hat sicher noch einen langen Weg vor sich, bevor es sein gesellschaftliches Wirkungspotenzial abseits vom "Spaß" wirklich ausschöpft. Aber die vorschnelle Abwertung des Spiels gegenüber Buch und Film ignoriert, dass dieses Medium schon ein, zwei Generation mit mehr als "Spaß" geprägt hat.
Ein Deus Ex hat sich genau so mit der Zukunft des Menschen auseinander gesetzt wie George Orwell. Leben, Tod, Moral, Gut und Böse wurden in vielen Spielen sehr gut thematisiert. Und ein Metal Gear Solid bezieht nicht nur politisch Stellung, indem es die USA als Aggressor darstellt, es zeigt auch gesellschaftskritische Ansätze, was die Konzernmacht angeht. Kurzum: Das Spiel ist als von Menschen für Menschen produzierte Unterhaltung genau so ein Kulturgut, in das aktuelle Meinungen einfließen, wie Buch und Film.
Was ist Kunst? Was bedeutet denn Kunst? Damit kann man das Spiel jedenfalls nicht gegenüber den anderen Medien ausgrenzen. Kunst ist ein überstrapazierter und diffuser Begriff, der rein gar nichts mit kreativer Qualität zu tun haben muss. Kunst kann langweilige Extravaganz oder provokativer Müll sein und trotzdem bei Prosecco gefeiert werden.
Alle drei Medien beinhalten das ganze Spektrum von Trash bis hin zu toller Unterhaltung oder der außergewöhnlichen Erscheinungsform, die einige Intellektuelle vielleicht mal im Feuilleton als Kunst definieren. Was auffällt ist, dass das Handwerkliche, also das Können an sich, dabei oft in den Hintergrund rückt. Hier hat das Spiel als junges Medium noch viele Chancen, denn...
fanboyauf3uhr schrieb am
Pyrio hat geschrieben:Jedes mal wenn ich ICO und Shadow of the Colossus sehe, werde ich traurig, dass ich keine PS3 habe und Last Guardian nicht spielen kann :(
Das waren die besten beiden Spiele die ich gespielt habe!
ja das sind schon keine spiele mehr ist einfach nur noch kunst, shadow of the colossus noch mehr als ICO finde ich. ich meine es gibt leute die gehen in eine kunstgalerie und schauen sich 50 bilder an, wenn ich shadow of the colossus spiele sehe ich 50 geile bilder pro sekunde 8)
wired schrieb am
TRichter hat geschrieben:Ich bin mir, was die Sache mit Spielen und Kunst angeht, auch nicht so sicher. Okay, nach Beuys ist erst einmal alles Kunst, aber heißt das, dass man Spiele auf eine Eben mit etablierten Kunstmedien stellen kann. Ich denke nicht.
Spielen fehlt der Anspruch, der Kunst oft auszeichnet. Sieht man auf die Handlung, sieht man fast nur Mist. Wenn ein Titel wie MGS für seine Handlung gefeiert wird, hat man eigentlich keine Fragen mehr. Sieht man auf das Design findet man hier und da ein paar wirklich schöne Spiele, die aber außer Schauwerten in der Regel auch nur wenig zu bieten haben. Reflektionen über interessante Themen, spannende, tiefschichtige Charaktere und oder gar eine interne Auseinandersetzung mit dem Medium an sich, sucht man eh vergebens.
Aus den interaktiven Möglichkeiten, durch die sich Spiele von anderen Medien abheben könnten, wird eh nichts gemacht und eine von Logiklöchern strotzende Quicktimesequenzsammlung wird als große Kunst bezeichnet. Auch da hat man keine Fragen mehr.
Es ist auch nicht uninteressant, dass in der Bilderserie fast nur Spiele auftauchen, die einen hübschen Grafikstil haben. In meinen Augen ist das für ein Medium, das als eine ernsthafte Kunstform wahrgenommen werden will, deutlich zu wenig.
Ich kann verstehen, weshalb manche Kritiker Spielen den Kunststatus bsprechen und sie bestenfalls auf eine Ebene mit Brettspielen stellen. Wahrscheinlich sind sie dort im Moment wirklich besser aufgehoben, als im Vergleich mit Medien wie Büchern oder Filmen.
Das ändert aber nichts daran, dass man mit Spielen viel Spaß haben kann (ich weiß, dass ich ihn habe), aber man sollte nur weil man Spaß mit ihnen hat und vielleicht auch viel Zeit mit ihnen verbringt, sich nicht davon abhalten lassen, Spiele kritisch zu sehen.
Schöner Post. Kann mich dem weitesgehend nur anschliessen. Allerdings denke ich, dass auch viele Bücher und Filme die typischen...
johndoe869725 schrieb am
Ich bin mir, was die Sache mit Spielen und Kunst angeht, auch nicht so sicher. Okay, nach Beuys ist erst einmal alles Kunst, aber heißt das, dass man Spiele auf eine Eben mit etablierten Kunstmedien stellen kann. Ich denke nicht.
Spielen fehlt der Anspruch, der Kunst oft auszeichnet. Sieht man auf die Handlung, sieht man fast nur Mist. Wenn ein Titel wie MGS für seine Handlung gefeiert wird, hat man eigentlich keine Fragen mehr. Sieht man auf das Design findet man hier und da ein paar wirklich schöne Spiele, die aber außer Schauwerten in der Regel auch nur wenig zu bieten haben. Reflektionen über interessante Themen, spannende, tiefschichtige Charaktere und oder gar eine interne Auseinandersetzung mit dem Medium an sich, sucht man eh vergebens.
Aus den interaktiven Möglichkeiten, durch die sich Spiele von anderen Medien abheben könnten, wird eh nichts gemacht und eine von Logiklöchern strotzende Quicktimesequenzsammlung wird als große Kunst bezeichnet. Auch da hat man keine Fragen mehr.
Es ist auch nicht uninteressant, dass in der Bilderserie fast nur Spiele auftauchen, die einen hübschen Grafikstil haben. In meinen Augen ist das für ein Medium, das als eine ernsthafte Kunstform wahrgenommen werden will, deutlich zu wenig.
Ich kann verstehen, weshalb manche Kritiker Spielen den Kunststatus absprechen und sie bestenfalls auf eine Ebene mit Brettspielen stellen. Wahrscheinlich sind sie dort im Moment wirklich besser aufgehoben, als im Vergleich mit Medien wie Büchern oder Filmen. Das ändert aber nichts daran, dass man mit Spielen viel Spaß haben kann (ich weiß, dass ich ihn habe), aber man sollte nur weil man Spaß mit ihnen hat und vielleicht auch viel Zeit mit ihnen verbringt, sich nicht davon abhalten lassen, Spiele kritisch zu sehen.
schrieb am

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