Einigung im Gerichtsstreit *Update*
Eigentlich wollte Richter Craig Karlan am Donnerstag sein Urteil im Streit zwischen Activision Blizzard und Double Fine Productions verkünden, so weit kam es dann letztendlich aber doch nicht: Wie nicht unüblich in solchen Fällen haben sich die beiden Parteien laut AP außergerichtlich geeinigt. Erwartungsgemäß äußerten sich weder der Publisher noch das Studio zu den Details der Übereinkunft.
Karlan hatte vor ein paar Tagen angedeutet, dass er wohl eher zu Gunsten Double Fines entscheiden wird, merkte aber auch an, dass die Entscheidung sehr knapp ausfallen dürfte.
Möglichen Szenarien: Activision Blizzard hat angesichts einer drohenden Niederlage reagiert, um negative Schlagzeilen zu vermeiden. Ebenfalls vorstellbar: Double Fine hat sich (in Absprache mit Electronic Arts) dazu bereit erklärt, eine Gewinnbeteiligung, eine einmalige Zahlung oder eine einmalige Zahlung plus Gewinnbeteiligung zu gewähren. Auf letzteres Modell hatten sich beispielsweise seinerzeit Fox und Warner Bros. geeinigt, nachdem Fox den Mitbewerber verklagt hatte, weil dieser Watchmen verfilmt hatte, man selbst aber lange Zeit vorher die Lizenzrechte erworben hatte.
Update: Gegenüber der L.A. Times ließ eine mit der Einigung vertraute Quelle durchblicken, Activision habe "keine oder nur eine minimale Ausgleichszahlung" erhalten und habe sich darauf eingelassen, um die Niederlage vor Gericht zu vermeiden.
Karlan hatte vor ein paar Tagen angedeutet, dass er wohl eher zu Gunsten Double Fines entscheiden wird, merkte aber auch an, dass die Entscheidung sehr knapp ausfallen dürfte.
Möglichen Szenarien: Activision Blizzard hat angesichts einer drohenden Niederlage reagiert, um negative Schlagzeilen zu vermeiden. Ebenfalls vorstellbar: Double Fine hat sich (in Absprache mit Electronic Arts) dazu bereit erklärt, eine Gewinnbeteiligung, eine einmalige Zahlung oder eine einmalige Zahlung plus Gewinnbeteiligung zu gewähren. Auf letzteres Modell hatten sich beispielsweise seinerzeit Fox und Warner Bros. geeinigt, nachdem Fox den Mitbewerber verklagt hatte, weil dieser Watchmen verfilmt hatte, man selbst aber lange Zeit vorher die Lizenzrechte erworben hatte.
Update: Gegenüber der L.A. Times ließ eine mit der Einigung vertraute Quelle durchblicken, Activision habe "keine oder nur eine minimale Ausgleichszahlung" erhalten und habe sich darauf eingelassen, um die Niederlage vor Gericht zu vermeiden.