Dark Void: gc-Eindruck: Hoch hinaus - 4Players.de

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Action-Adventure
Entwickler: Airtight Games
Publisher: Capcom
Release:
22.01.2010
22.01.2010
22.01.2010
Test: Dark Void
72

“Dark Void spielt sich erfrischend unverbraucht. Leider fehlen aber spielerische Höhepunkte, während die Geschichte mehr schlecht als recht erzählt wird. Schade!”

Test: Dark Void
71

“PC: Auch die PC-Version spielt sich verdammt gut - solange man ein kompatibles Gamepad angeschlossen hat. Die Steuerung mit Maus und Tastatur fällt leider unnötig unhandlich aus.”

Test: Dark Void
72

“Dark Void spielt sich erfrischend unverbraucht. Leider fehlen aber spielerische Höhepunkte, während die Geschichte mehr schlecht als recht erzählt wird. Schade!”

Leserwertung: 63% [4]

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gc-Eindruck: Dark Void

Capcom will mit Dark Void hoch hinaus: Anstatt nur einen gewöhnlichen Shooter aus der Schulteransicht zu liefern, ist der Pilot Will zusätzlich mit einem Jetpack ausgerüstet, mit dem er die malerischen Kulissen des Parallel-Universums The Void auch aus der Luft erkunden kann. Dabei verfügt das nützliche Gadget sowohl über einen Hover-Modus zum Schweben als auch einen Düsenantrieb, mit dem man pfeilschnell nach vorne prescht. Das Umschalten zwischen den beiden Modi ist zwar anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, doch nach einigen Flugminuten hat man die Sache im Griff.

Mit dem Erkunden allein ist es allerdings nicht getan, denn eine außerirdische Spezies hat es nicht nur auf Will, sondern die gesamte Menschheit abgesehen. Also lässt man Waffen sprechen - sei es in der Luft oder am Boden, wo man sich mit einem Knopfdruck-Deckungssystem vor den Feuersalven der Aliens schützt oder in waghalsigen Flugmanövern dem Flag-Beschuss ausweicht. Genau wie zuletzt Codemasters mit Damnation versucht auch Capcom, dem Shooter-Genre durch ein vertikal ausgerichtetes Leveldesign neue Impulse zu verleihen. So schaltet z.B. die Perspektiv in einem riesigen Turm automatisch um, in dem man sich von Plattform zu Plattform nach oben hangeln muss. Dabei greift man sich am Rand die Feinde und reißt sie in die Tiefe. In der Luft hat man zudem die Möglichkeit, in bester GTA-Manier UFOs zu kapern, indem man nach einem kleinen Minispiel den Piloten aus dem Cockpit befördert und anschließend selbst die Kontrolle über die wendigen Gleiter übernimmt.

Nach dem Anspielen hinterlässt Dark Void einen soliden Eindruck, auch wenn man technisch nicht mit Capcoms schweren Geschützen vom Schlag eines Resident Evil 5 oder Lost Planet 2 mithalten kann. Hervorzuheben ist allerdings der Soundtrack, der aus der Feder des Battlestar Galactica-Komponisten stammt und die Action mit ungewöhnlich ruhigen, atmosphärischen Klängen untermalt. Inhaltlich bleibt noch abzuwarten, wie abwechslungsreich die Aufträge ausfallen und sich die Bosskämpfe präsentieren werden. Bisher macht der Abstecher in die fremde Welt durchaus Laune, sobald man mit der Steuerung vertraut ist. Die Mischung aus Shooter, Luftkampf und vertikalen Kletterpassagen könnte also durchaus aufgehen, falls man die Elemente sinnvoll und abwechslungsreich miteinander verknüpft.

gc-Eindruck: gut



Kommentare

Vegan Gamer schrieb am
So, jetzt konnte ich es in Köln selbst anspielen.
Leider war die Spielzeit auf 8 Minuten beschränkt. In dieser Zeit konnte ich "nur" eine Shooter-Passage spielen bei der man zu Fuß unterwegs ist.
Davon gibt es nicht viel besonderes zu berichten. Laufen, in Deckung gehen, Schießen. Das Spiel hat ein Deckungssystem im Gears-Of-War-Stil: Knopf drücken, an die Wand kleben, Schießbudenmodus: On. Finde ich nicht besonders schlimm, besonders toll finde ich diese Funktion aber auch nicht.
In dem Abschnitt konnte ich mir darüber hinaus einen ersten Eindruck von den "vertikalen Gefechten" machen: an einer Klippe waren mehrere Plattformen angebracht, über die man sich nach oben hangelt, während man die Gegner auf den Plattformen unter Beschuss nimmt. Besonders originell fand ich das jetzt nicht, genau genommen fühlten sich diese Stellen fast noch mehr nach Gears Of War an: Denn praktisch besteht das Hechten von Plattform zu Plattform nur aus dem gleichen Drücken von eingeblendeten Knöpfen das man schon vom Deckungswechsel bei Gears Of War kennt...
Die Inszenierung war okay, aber nicht besonders.
Für einen richtigen ersten Eindruck hatte ich leider nicht genug Zeit. Dafür hätte ich noch eine der Flugpassagen spielen müssen, auf die ich mich in diesem Spiel wirklich am meisten freue. Denn das Fliegen ist es was in diesem Spiel im Vordergrund stehen wird wenn man den Ankündigungen und dem Marketing glauben darf.
PS: Wie zu Erwarten konnte man nur eine Konsolen-Version des Spiels testen, ich werde mir das Spiel für den PC zulegen.
PPS: Die kleine Plastikfigur von Hauptcharakter Will, die man von einem Standmitarbeiter nach dem Spielen der Demo bekommen hat, war für mich das beste Goodie der Messe :)
Vegan Gamer schrieb am
Ich bin schon wirklich sehr gespannt auf das Spiel. Zuletzt hatte ich wahnsinnig viel Spaß mit der PC-Version von Bionic Commando. Dort musste man sich ja ebenfalls erstmal mit dem eher ungewöhnlichen Gameplay und der Steuerung anfreunden, bevor man das Spiel so richtig genießen konnnte. Aberdann hat es umso mehr Spaß gemacht.
schrieb am

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