Valve Software

Eigene Free-to-play-Pläne

Seit knapp einer Woche werden auch Free-to-play-Titel wie Champions Online auf Steam geführt. Den Zugang zu Valves Kundenstamm gibt es natürlich nicht gratis - das Studio kann an den Einnahmen durch Mikrotransaktionen & Co. partizipieren, da diese über Steamworks laufen.

Den Mannen um Gabe Newell geht es aber nicht nur darum, die Steam-Bibliothek um zusätzliche Titel zu erweitern: Gegenüber Barre de Vie ließ Doug Lombardi verlauten, dass Valve selbst ein F2P-Projekt in der Mache hat.

Der offensichtliche Kandidat für jenes Vorhaben dürfte DotA 2 sein, macht sich doch Genrekonkurrenz wie League of Legends jenes Geschäftsmodell bereits erfolgreich zu Nutze. Einem anderen Hinweis zufolge könnte zuvor aber vielleicht bereits Team Fortress 2 den Schritt in F2P-Gefilde wagen. Der Shooter hatte bereits als Versuchskaninchen für Valves Item-Shop fungiert.



Autor: Julian Dasgupta
Quelle: via RockPaperShotgun

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Kommentare

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  • Tettsui schrieb:
    Mikrobi schrieb:
    PS] Musste mal nach
     [...]
    Tettsui schrieb:
    Mikrobi schrieb:
    PS] Musste mal nach gucken, ich hab glaube ich letzens erst die Option unter den "Erweiterten TF2 Optionen" gesehen, bin mir allerdings nicht sicher
    jap, gibt es wie schon von dir gesagt in der TF2 advance option und ganz unten Zitat:
    Show trade request from -Friends only -Friends and ingame players -Anyone -No One
  • Mikrobi schrieb:
    PS] Musste mal nach gucken, ich hab glaube ich
     [...]
    Mikrobi schrieb:
    PS] Musste mal nach gucken, ich hab glaube ich letzens erst die Option unter den "TF2 Advanced Options" gesehen, bin mir allerdings nicht sicher. Edit: Hab mal nach geguckt, heißt "Show pop-up alerts while ingame (e.g trade requests)" das dann halt abmarkieren. Vielleicht hilfts ; )
  • Kajetan schrieb:
    Tettsui schrieb:
    Umso ernster nehme ich diese Entwicklung dann, wenn dann auch noch Valve als "letzte Bastion", von dem Wandel eingenommen wird. Immerhin wie du sagst bringen sie viel kostenlosen Content. Noch. Natürlich das Spiel
     [...]
    Kajetan schrieb:
    Tettsui schrieb:
    Umso ernster nehme ich diese Entwicklung dann, wenn dann auch noch Valve als "letzte Bastion", von dem Wandel eingenommen wird. Immerhin wie du sagst bringen sie viel kostenlosen Content. Noch. Natürlich das Spiel bekommt man kostenlos, aber ist es dann noch wert zu spielen wenn hier und da alles erst zusammen gekauft werden muss, um ein volles Spielerlebnis zu erhalten ?
    Man könnte solche Sorgen als das übliche, strukturkonserbative Herumheulen veränderungsunwilliger Betonköpfe bezeichnen, ja. Wenn man sich allerdings bewusst macht, dass immer mehr dieser F2P-Spiele dank wissenschaftlich fundierter, psychologischer Tricks und Kniffe (schliesslich sollen sie den Investoren auch garantiert Geld bringen) so designed werden, dass der Spieler im wahrsten Sinne des Wortes abhängig gemacht werden soll, damit er willenlos zB. im Item-Shop einkauft und gar nicht merkt, dass er über Microtransactions nach Strich und Faden ausgenommen wird (siehe Berichte über Zynga und deren Design-Philosophie), dann scheinen diese Sorgen durchaus berechtigt. Denn viele von uns sind eh schon emotional abhängig von ihrem Hobby und seinen Dealern und das schon mit "normalen" Spielen.
    Also Strukturkonservativ kann man mich nicht nennen und Herumheulen tue ich auch nicht (sitze hier mit in Stein gemetzeltem bitterernstem Gesichtsausdruck :9) Offen für Neues bin ich alle mal, aber dann will ich nicht blöd über den Tisch gezogen werden. Ein neues Geldmach-Konzept ist nichts was mich als Spieler begeistern kann. Da hat meine Ablehnung also nichts mit Konservativität zu tun.