Valve Software: PC-basierte Steam-Konsole wohl 2013 - 4Players.de

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Valve - PC-basierte Steam-Konsole wohl 2013

Valve Software (Unternehmen) von Valve Software
Valve Software (Unternehmen) von Valve Software - Bildquelle: Valve Software
In den letzten Monaten gab es immer wieder Gerüchte um die "Steam Box" - eine Wohnzimmer-Konsole rund um Steam von Valve Software (wir berichteten, mehrfach). Doch diese Gerüchte wurden bisher immer dementiert. Bis jetzt: Denn Gabe Newell (Chef bei Valve Software) erklärte in einem Interview mit Kotaku im Rahmen der Video Game Awards 2012, dass sie wohl im nächsten Jahr einen PC als Konsole für das Wohnzimmer herausbringen wollen - auch die direkte Konkurrenz mit Sony und Microsoft wird gesucht, während Valve Software davon ausgeht, dass im nächsten Jahr diverse PC-basierte Systeme für das Wohnzimmer erscheinen werden.

Die Veröffentlichung von "Steam Big Picture", das bei den Spielern besser ankam als gedacht, soll der erste Schritt in diese Richtung gewesen sein. Nun soll die Linux-Version von Steam fertig gestellt werden und dann dürfte "Big Picture" auf Linux folgen. Linux soll den Entwicklern größere Freiheiten bieten, denn sie wollen offenbar Hardware und Software selbst entwickeln. Ein zentraler Satz von Gabe Newell ist in diesem Zusammenhang: "Well certainly our hardware will be a very controlled environment". Das Gerät von Valve Software soll demnach eine weitgehend abgeschlossene Umgebung bieten. Wer selbst die Kontrolle haben möchte, könne laut Newell weiterhin auf einen Desktop-PC setzen.

"He also expects companies to start selling PC packages for living rooms next year - setups that could consist of computers designed to be hooked up to your TV and run Steam right out of the gate. And yes, Newell said, they'd compete with next-gen consoles from companies like Microsoft and Sony. (...) I also asked Newell what sort of software they're working on these days. He wouldn't give specifics, but he did reiterate that they're working on their next-generation engine - which he said will work with next-generation consoles as well." (Kotaku)

"Valve has stayed mostly quiet about its plans to enter the hardware business, but in an interview with Kotaku at last night's Video Game Awards, Gabe Newell confirmed the company's plans to sell its own living room PC that could compete with next-generation consoles from Sony and Microsoft. The biggest revelation is that Valve seems set to release its own complete hardware and software solution." (The Verge)

Quelle: Kotaku, The Verge

Kommentare

BioHazZzard schrieb am
Es geht hier ganz einfach um die Zielgruppe die Konsolenspiele zockt keinen PC haben wollen/leisten können aber nicht auf PC Spiele verzichten möchten um diese bequem auf der Couch zu zocken.
Ich finde das ganze sehr interessant, vorallem wegen dem Preis! Wenn mal wieder Sommer oder Winter Sale ist und man L4D1 & L4D2 für 6? und solche sachen bekommt bin ich da gerne dabei und auch Dungeon Defenders und was weis ich nicht alles ist um Welten billiger als als auf der Box oder PS3. Versteht mich nicht falsch ich habe alle Konsolen der letzten 15 Jahre zu Hause stehen aber die Preispolitik von Steam gefällt mir am besten (ich kaufe nur mit 50%-75% Rabatt aktionen). 70? für ein Xbox Spiel zahlen was ich nach 2 Tagen durch habe oder einfach nur schlecht ist das man es nach 2 Stunden schon weg legt... dann lieber 10? verloren bei Steam und ich verzichte auf das verkaufen Spiele!
Naja, das wird eh jeder anders sehen... ich freue mich auf meine OUYA und ich freue mich auf die Steam "Konsole"
tschief schrieb am
Kajetan hat geschrieben:
tschief hat geschrieben:Ansonsten ist es dennoch so: ständige Updates des Flash-Players, Itunes will auch aktualisiert werden, Viren-Scanner immer wieder mal durchlaufen lassen.

Und was ist daran kompliziert oder aufwendig? Benachrichtigungs-Popup, auf Button klicken, Update laufen lassen, fertig. Das ist so einfach, das bekommt wirklich jeder hin, ohne dass man dafür extra Abendstunden an der Volkshochschule nehmen muss.

Hab ich das in der Richtung behauptet? Ich denke Ihr versteht mich da falsch.
Mir geht es doch rein um das Vorhandensein all dieser Dinge. Klar, ich kann vieles deinstallieren aber dann ist mein PC einfach nur noch ein fast leeres OS mit Steam drauf. Ich will meine Möglichkeiten schon nutzen können. Auto-Update (auch für Treiber!!!) und Optimierungen für eine Plattform.
Kajetan hat geschrieben:Wenn Du weiterhin Mods und andere Freiheiten des PC-Gamings nutzen willst, wirst Du zwangsläufig nicht um einen Browser und einen Virenscanner herumkommen. Entweder, oder. Beides (Freiheit UND vollständige Bequemlichkeit), das geht nicht. Bequemlichkeit geht nur mit geschlossenen Systemen wie eben einer klassischen Konsole. Eine Steam-Konsole würde vielleicht manche Dinge etwas vereinfachen (wie zB. richtige Treiber-Installation und Pflege), aber je einfacher sie sein soll, desto weniger Freiheiten darf sie erlauben.

Nein, ich will nicht die "Freiheiten des PC-Gamings nutzen", mir geht es lediglich um das spielen mit Maus und Tastatur meiner Strategie- und sonstigen PC-Titel sowie Mods! Wie gesagt: Steam bietet für viele Spiele bereits Mods mit On/Off-Funktion an ;-).
Du gehst einfach von der Annahme aus, ich will Freiheiten soviel wie möglich. Eben, will ich nicht. Ich will aber Maus&Tastatur optimierte Spiele (PC Spiele - nicht...
Kajetan schrieb am
tschief hat geschrieben:Ansonsten ist es dennoch so: ständige Updates des Flash-Players, Itunes will auch aktualisiert werden, Viren-Scanner immer wieder mal durchlaufen lassen.

Und was ist daran kompliziert oder aufwendig? Benachrichtigungs-Popup, auf Button klicken, Update laufen lassen, fertig. Das ist so einfach, das bekommt wirklich jeder hin, ohne dass man dafür extra Abendstunden an der Volkshochschule nehmen muss.
Wenn Du weiterhin Mods und andere Freiheiten des PC-Gamings nutzen willst, wirst Du zwangsläufig nicht um einen Browser und einen Virenscanner herumkommen. Entweder, oder. Beides (Freiheit UND vollständige Bequemlichkeit), das geht nicht. Bequemlichkeit geht nur mit geschlossenen Systemen wie eben einer klassischen Konsole. Eine Steam-Konsole würde vielleicht manche Dinge etwas vereinfachen (wie zB. richtige Treiber-Installation und Pflege), aber je einfacher sie sein soll, desto weniger Freiheiten darf sie erlauben.
tschief schrieb am
sourcOr hat geschrieben:Außer Speicher frisst Windows vernachlässigbar wenig an Resourcen während du zockst. Und wenn du genauso wenig am PC machst, wie du sagst, dürfte der Computer auch nicht zugemüllt sein. Das einzige was bleibt ist der Autostart, aber - welch Wunder - den gibt es auch bei Windows!
Also in meinem Augen sind das an den Haaren herbeigezogene Argumente für die Steambox. Zumal sich mit dem Kasten an der fehlenden Optimierung recht wenig ändern dürfte.

Warum dies Argumente "für" die Steambox sein sollen und nicht Argumente für mich, die Steambox zu kaufen versteh ich jetzt nicht ganz?
Ansonsten ist es dennoch so: ständige Updates des Flash-Players, Itunes will auch aktualisiert werden, Viren-Scanner immer wieder mal durchlaufen lassen. Natürlich benutze ich meinen PC auch für andere Dinge, nur benötige ich Ihn eigentlich nicht dafür. Anders gesagt: Da ich ja auch viel mehr für einen PC zahle (als für eine Konsole), nutze ich die entsprechenden Möglichkeiten auch aus. 90% benutze ich Ihn jedoch für Spiele, für mehr bräuchte ich Ihn auch nicht. Es kommt auch nicht darauf an WIE viele Ressourcen es verschlingt, ich brauche all diese Dinge nicht wirklich. Wenn ich also etwas günstiger bekomme, dafür mit weniger Möglicheiten, wieso nicht? Ich brauch eigentlich nur Spiele spielen zu können :-)
Siehst du, bei Konsolen geht das: Einlegen, Zocken, sich um nichts sorgen. Als PC-Spieler geht das nicht so einfach, mit der Steambox könnte sich das ändern. Ich will keine Konsolen wegen: Mods, Strategiespielen, Shooter. Alles klar :-)?
Edith sagt:
Um das noch zu ergänzen, Steam bietet ja mittlerweile Plattform-Intern Mods an, die man mit einem Klick installieren und deinstallieren kann. Einfacher gehts ja nicht mehr ;-). Mein Traum, ein reines Steam-OS auf grundlegender Hardware mit guter Optimierung + auf der Couch spielen zu können (bei Bedarf). Was will ich mehr? :Hüpf:
sourcOr schrieb am
tschief hat geschrieben:
Lumilicious hat geschrieben:
datendieb hat geschrieben:aber dann könnte ich doch auch meinen pc dafür nutzen.

Ja, jetzt müsstest du erkannt haben, dass du nicht die Zielgruppe bist. Wie schon oft im Thread gesagt und selbst von Gabe: Man will damit neue Spieler zum PC Gaming bringen, ohne den ganzen "komplizierten" Kram den PC Gaming so mit sich bringt und der die Leute gerade deshalb davon abschreckt.

Es gibt sogar noch eine weitere Zielgruppe.
Ich bin ein leidenschaftlicher PC-Zocker, spiele oft und gerne und auch immer sehr aktuelle PC-Titel. Für viel mehr (ausser gelegentliches Surfen) benötige ich den PC nicht.
Leider verderben mir 3 Sachen ein wenig den Spielspass:
Schlecht optimierte Titel - ich habe nicht wirklich den schlechtesten (aber auch nicht mehr den neusten) PC, kann aber viele grafisch anspruchsvolle Titel auf Ultra oder Hoch spielen - leider gibt es da ständig Ausreisser nach unten (aktuelles Beispiel: Far Cry 3). Ich mag mich da nicht ständig durch verschiedene Internet-Seiten wühlen um die Performance-Fresser für mein PC-Set-Up (GraKa, CPU) auszumerzen (Far Cry 3: Motion Blur und ATI).
Performance:
Was nunmal Tatsache ist, ein PC benötigt viele Ressourcen für andere Dinge als Spiele, was nunmal Performance kostet. Ich benötige den PC eigentlich nur wie eine Konsole (einlegen und losspielen - Steam hat mir da einen grossen Gefallen getan (kein Sarkasmus)). Ich will aber nicht auf Mods, Maus+Tastatur, Strategiespiele und mein gewohntes Shootererlebnis (d.H. OHNE PAD) verzichten! Weshalb ein reines Steam-OS perfekt für mich ist. Nur das wichtigste frisst Ressourcen!!

Außer Speicher frisst Windows vernachlässigbar wenig an Resourcen während du zockst. Und wenn du genauso wenig am PC machst, wie du sagst, dürfte der Computer auch...
schrieb am

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