Deus Ex: Human Revolution
USK: 18

Über die Bedeutung der Farben

Jean-Francois Dugas (Game-Director bei Eidos Montreal) sprach in einem Interview über den Hintergrund des Farbschemas in Deus Ex: Human Revolution . Schon in den Videos und auf den Screenshots fiel auf, dass sowohl Gold als auch Schwarz zu dominieren scheinen und laut dem Game-Director haben die Farben durchaus einen symbolischen Charakter.

Schwarz soll die dystopische Welt, den Cyberpunk-Aspekt und die Verschwörung veranschaulichen sowie das Leid der Menschen. Die goldene Farbe hingegen repräsentiert die Hoffnung auf eine bessere Gesellschaft bzw. die Renaissance (ein Vergleich mit Rembrandt wird gezogen). Darüber hinaus spiegelt es "den Ikarus-Mythos mit dem Griff nach der Sonne wider" sagt Jean-Francois Dugas; auch die ersten Trailer spielen mit der Ikarus-Thematik.


Autor: Marcel Kleffmann
Quelle: VG247, IGN
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Kommentare

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  • Das haben die sich bestimmt erst im nachhinein ausgedacht xD xP
  • TaLLa schrieb:
    Wie aus deinem letzten Abschnitt zu nehmen liegt da wohl viel im Wikipediawissen, deshalb wundert es mich nicht, dass du meine Definition nicht kennst, die etwas tiefgehender ist als das Ankratzen in dem Artikel. Was nicht heißen soll, dass er unbedingt falsch ist,
     [...]
    TaLLa schrieb:
    Wie aus deinem letzten Abschnitt zu nehmen liegt da wohl viel im Wikipediawissen, deshalb wundert es mich nicht, dass du meine Definition nicht kennst, die etwas tiefgehender ist als das Ankratzen in dem Artikel. Was nicht heißen soll, dass er unbedingt falsch ist, allerdings ist der Cyberpunk doch mehr als das.
    *seufz* Wieder sowas von falsch. Ich habe zum Thema Cyberpunk Universitätsvorträge gehalten, auch wenn das inzwischen schon rund 10 Jahre her ist, habe etliche Standardwerke gelesen/gesehen und spiele seit rund 15 Jahren Rollenspiele wie Cyberpunk 2020 und Shadowrun. Zitat:
    Och gut dann nimmste halt Dystopie in seinem schwächsten Erklärungsansatz, damit kann ich auch leben. Heißt auch, dass wir aktuell in einer solchen leben.^^
    Schwächster Erklärungsansatz? *lach* Hast du dir die Gesellschaftsformen und politischen Gegebenheiten in GitS wirklich verinnerlicht oder nur auf bunte Farben geachtet? Zitat:
    Jup das möchsten die meisten gern. Allerdings gibt es genug andere Dinge die gleichermaßen utopisch sind.
    Ich konnte bei GitS wenig utopisches finden. Technischer Fortschritt allein erfüllt noch nicht die Kriterien für eine Utopie. Zitat:
    Genau da ist eben die Verschleierung von klassischer und moderner Dystopie. Man könnte auch einfach sagen, heute 20 Jahre später. Selbe Probleme mit anderem technischen Standart + die Kritik, genau das was ich sagte. Und stimmt in der modernen Dystopie ist nicht alles schlecht, da hab ich doch mehr an die Deffinition als Gegensatz zur Utopie gehangen.^^
    Die dargestellten gesellschaftlichen Probleme sind in GitS ungleich stärker als heute, auch wenn sie die konsequente Weiterentwicklung heutiger Tendenzen darstellen. Zitat:
    Genau Gibson ist ja der Oldie in dem Genre LOL. Wie wäre es wenn du selber die Bücher ließt statt in Wikipedia rumzugammeln?
    Idiot. Wenn man keine Ahnung hat, vielleicht einfach mal die Klappe halten. Zitat:
    GitS kam 3 Jahre nach Gibsons berühmtesten Werk raus nur zur Info über das "Spätwerk".
    Wie gesagt, wenn man keine Ahnung hat... Die Erstveröffentlichung von GitS erschien erst 5 Jahre nach "Neuromancer". Da hatte der erste Cyberpunk Hype schon längst seinen Zenit überschritten. Zitat:
    2. Info: Vor den Filmen gab es die Manga schon ewig.
    Ach, wirklich *ungläubig guck* Oh man.... *facepalm* Diese "Ewigkeit" ist übrigens fast der gleiche Zeitraum, der zwischen Neuromancer und der Erstveröffentlichung der Mangas liegt. Huch, aber da war es ja nur ein kurzer Zeitraum in deiner Logik. Also soviel zur Glaubwürdigkeit deiner Argumentationsketten. Zitat:
    Siehe oben. Der Artikel ist sehr unzureichnd.
    Ist er nicht für einen groben, aber gut umfassenden Überblick. Das entscheidende ist, dass der Artikel Quellenbelge aufweist (was man von deinem Geschreibsel ja leider nicht behaupten kann). Wenn jemand einen Wikipedia verlinkt, bedeutet das nicht, dass jemand sein Wissen allein von dort bezieht, sondern dass es dort schlichtweg eine gute Zusammenfassung/Beschreibung der Thematik gibt, die der Verlinkende für qualifiziert genug hält und ihm eine Menge eigene Schreibarbeit in Foren etc. erspart. Du benennst auch keine Quellen für deine Interpretation. Wie gesagt, ich hatte mich bereits wissenschaftlich mit dem Genre auseinandergesetzt, habe deine Interpretation hier aber zum ersten mal gelesen. Zitat:
    Abgesehen davon wenn du wirklich zum ersten Mal hörst, dass was ich zusammenfassend sagte, der Cyberpunk sich hauptsächlich mit gesellschaftlicher Kritik beschäftigt und ihre Gefahren in der Entwicklung, die unsere miteinschließt solltest du dich mal ganz lange am Kopf kratzen. Das steht sogar in deinem Wikiartikel.
    Vielleicht solltest du Zitate nicht aus dem Zusammenhang zu reissen, nur damit du sie irgendwie für deine Argumentation zurechtbiegen kannst. Ich hatte ziemlich konkret zitiert, worauf ich mich mit meiner Aussage bezog und das war damit ganz sicher nicht gemeint. ich werde ziemlich ungemütlich, wenn man mir versucht Aussagen in einem falschen Kontext unterzujubeln, die ich so nie geschrieben habe. Nur für dich hier noch mal deine eigenen Worte: "Rechtschaffenheit jagt scheinbare Ungerechte, bis sich rausstellt, dass die Ungerechten eigentlich nicht böse sind, sondern selber Opfer sind. Allerdings gehen sie den falschen Weg und werden trotzdem verurteilt auf welche Weise auch immer. Das gibt dann den tragischen Helden, der sich selbst seiner Rolle nicht mehr sicher ist und den tragischen Ungerechten, der die falschen Mittel verwendete um auf anderes Unrecht aufmerksam zu machen. " Und das ist schlichtweg Bullshit, dies ist nicht tragendes und verbindendes Element im Cyberpunk Genre.
  • Zitat:
    Aber wie viele Spiele in Ego-Perspektive kannst du mir nennen, die ebenso nachhaltig wie intensiv sind? [...]
    Deus Ex (Story, Entscheidungen, Realitätsbezug, Thematik), Thief: The Dark Projekt (unerreichtes Meisterwerk, grandioses Setting, ein Juwel der  [...]
    Zitat:
    Aber wie viele Spiele in Ego-Perspektive kannst du mir nennen, die ebenso nachhaltig wie intensiv sind? [...]
    Deus Ex (Story, Entscheidungen, Realitätsbezug, Thematik), Thief: The Dark Projekt (unerreichtes Meisterwerk, grandioses Setting, ein Juwel der Spielgeschichte), System Shock 1+2 (ebenfalls Meilensteine in Sachen Atmosphäre), Half Life 1+2 (da es neben den Grundspielen abertausende gute Mods gibt, die auch kreative Köpfe vor den Bildschirm bringen und ebendieses "Basteln" (Texturieren, Scripten, Mappen) nachhaltig beschäftigt) Lands of Lore 1+2 (ich liebe das LoL-Universum, faszinierende Geschichte, echte Darsteller ab Teil 2, kein hektisches Geklicke wie in jedem zweiten Spiel heute), Unreal 1 (Na Pali versprüht eine wunderbare Atmosphäre, seinerzeit herausragend), Wizardry 8 (Top-RPG mit super vielen Möglichkeiten und Entscheidungsfreiheit), Might & Magic 6 (siehe Wizardry 8 ). (meinetwegen noch Bioshock 1 auch wenn's nur geklaut war). Und "nachhaltig" sind natürlich für mich speziell Ut99 und 2004, da diese seit 11 Jahren das für mich bisher unerreichte Multiplayererlebnis darstellen. (Nein, ich bin nicht bereit, ständig das Spiel zu wechseln) Aber mal abgesehen von alledem: eigentlich ist mir die Perspektive (fast) egal, Mass Effect 1+2 waren bis auf die zahlreichen, z.T. unnötigen Schießeinlagen wirklich grandios und ebenfalls 3rd Person Spiele. Super ausgearbeitete Charaktere, interessante Story, tolle Locations (Afterlife - olé, P1 kann einpacken..).