Dreamcast: "Project Dream" oder der Fan-Versuch, SEGA von "Dreamcast 2" zu überzeugen - 4Players.de

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Entwickler: Sega Japan
Publisher: Sega
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"Project Dream" oder der Fan-Versuch, SEGA von "Dreamcast 2" zu überzeugen

Dreamcast (Hardware) von Sega
Dreamcast (Hardware) von Sega - Bildquelle: Sega
In den vergangenen Tagen geisterten verschiedene Meldungen über einen Dreamcast-Nachfolger bzw. eine "Dreamcast 2" von SEGA durch das Internet - auch bei Facebook war es ein Trend-Thema. Allerdings waren die Ausführungen in diesen Medienberichten ziemlich voreilig, denn mit einem handfesten Dreamcast-Nachfolger hat die Sache nichts zu tun. Es handelt sich vielmehr um ein ambitioniertes, aber unsicheres Fanprojekt.

Stein des Anstoßes war offenbar die Teaser-Website www.projectdream.co. Abgesehen vom Titel "Dreamcast Revival" und einem Countdown-Timer wird dort von "Next-Gen" gesprochen und der Slogan "the dream will come true" propagiert. Dabei ist "Project Dream" nur eine Initiative bzw. eine Petition, um SEGA zu überzeugen, wieder in das Hardware-Geschäft einzusteigen und eventuell eine "Dreamcast 2" zu produzieren, stellte u.a. Patrick Lawsen (von Project Dream) klar. Ziel des Vorhabens sei es, möglichst viele Unterschriften zu sammeln und SEGA zugleich ein überzeugendes Konzept für ein "Hybrid PC Dreamcast System" mit überarbeiteten Spezifikationen und der Möglichkeit, (alte) Spiele in "High Definition" darstellen zu können, zu unterbreiten. Sollte SEGA von der Petition und dem Konzept nicht überzeugt werden können, wollen sie auf eigene Faust weitermachen. Die Organisatoren, die schon vor längerer Zeit eine Petition bei Change.org gestartet haben, entschuldigten sich zudem für die entstandenen Missverständnisse.

Quelle: Kotaku, cinemablend, theepochtimes, tweaktown, gamnesia, thegg.net

Kommentare

Dr. Fritte schrieb am
@Grunz Grunz:
Wie ronny_83 schon sagte, werden die Konsolen seit vielen Gens mit Verlust (oder maximal BreakEven) auf den Markt gebracht (Ausnahme: Nintendo), um den Preis so gering zu halten, dass sich die Hardware schön verbreitet.
Denn, wenn man die Wii aus diesem Beispiel ausklammert, kauft sich jeder, der eine Konsole kauft, auch mindestens 5 Spiele dafür im Lebenszeitraum der Konsole (auch wenn es nur das jährliche Fifa ist) - der Durchschnitt liegt aber wohl weit über den 5 - und die Lizenzkosten, die über die Spielverkäufe rein kommen sind eben einträglicher als wenn man der Verkaufspreis der Konsole zum Start 200? höher ansetzt (denn dann bleibt die Konsole im Laden liegen, wie man an der PS3 sah).
Oder glaubst du ehrlich, dass Microsoft schon 1 Jahr nach Release die Konsole per Gamerscore-Programm für 180? im eigenen Store verramscht, weil sie sagen "Die One ist gescheitert. Wir machen Lagerabverkäufe und das wars dann"?
Es geht einzig darum ihre Hardware zu verteilen, damit die Leute in der Regel automatisch MS-Dienste nutzen, wenn sie schon alles startbereit zuhause stehen haben. Dabei ist es MS egal, ob das Geld über eine Goldmitgliedschaft, über kostenpflichtigen Cloud-Speicher, über Office365-Lizenzen, über den MusicPass oder so rein kommt - Geld ist Geld.
Was verstehst du eigentlich unter deinem sogenannten "Kerngeschäft"?
Das was es in den 90ern war - Windows und Office? MS Kerngeschäft ist Software - und dazu zählen eben auch Dienste mit denen Geld verdient wird.
Oder meinst du Microsoft würde noch lange existieren, wenn sie weiterhin nur Windows und Office machen und das dann für je >150? verkaufen, während die Konkurrenz nicht schläft und günstiger anbietet?
Von Windows 8 für 15? und Windows 10 für 0? lassen sich schließlich keine Gehälter der weltweit tätigen Mitarbeiter bezahlen...
Was die Analysten (meist externe) fordern ist dazu noch nicht einmal einen Bericht in der Bildzeitung wert....
ronny_83 schrieb am
Grunz Grunz hat geschrieben:
Dr. Fritte hat geschrieben: Warum sollten sie aussteigen? Der Konsolenmarkt ist aktuell ein Markt, in dem richtig Asche verdient wird.
So gut, daß bei Microsoft Investoren und Analysten regelmäßig fordern, die Spielzeugbranche endlich abzustoßen und sich auf das Kerngeschäft zu fokussieren.
Und so gut, daß bei Sony jeder PS4-Käufer die Hardware mit einer Playstation-Plus-Mitgliedschaft und einem gekauften Spiel zu subventionieren hat.
Du denkst leider nicht weit genug voraus. Hardware ist nur die Basis, die verteilt wird, um ein großes Netz aus potentiellen Software-Käufern zu generieren. Wenn du glaubst, dass die Hersteller Geld mit ihren Konsolenverkäufen machen wollen, liegst du voll daneben. Geld wird mit dem gemacht, was auf der Konsole passiert.
Was kümmern die Hersteller $50, die sie auf eine verkaufte Konsole legen müssen, wenn sie aus dem Käufer innerhalb von 2 Jahren $200 rausholen können? Zumal Subventionierungen ja deutlich geringer geworden sind und sich im Laufe des Konsolenzyklus aufheben.
Grunz Grunz schrieb am
Dr. Fritte hat geschrieben: Warum sollten sie aussteigen? Der Konsolenmarkt ist aktuell ein Markt, in dem richtig Asche verdient wird.
So gut, daß bei Microsoft Investoren und Analysten regelmäßig fordern, die Spielzeugbranche endlich abzustoßen und sich auf das Kerngeschäft zu fokussieren.
Und so gut, daß bei Sony jeder PS4-Käufer die Hardware mit einer Playstation-Plus-Mitgliedschaft und einem gekauften Spiel zu subventionieren hat.
Leonardo Da Vinci schrieb am
@topic: das dürfte wohl weiter ein traum bleiben. bei der derzeitigen markt(übersättigungs)lage wird wohl lange zeit keiner mehr in das konsolengeschäft einsteigen. ausserdem eine weitere konsole mit titeln, die auch für den pc erscheinen, ist wohl mehr als überflüssig. eigentlich sind konsolen im prinzip sowieso überflüssig, die paar "künstlich" geschaffenen exklusivtitel lohnen sich eigentlich nicht um sich eine neue konsole anzuschaffen. muss man sich nur mal angucken, was derzeit für die ps4 + one und früher schon für pc, 360 und ps3 erschienen ist... dann noch die ganzen tablet und smartphone gamer heutzutage, das wird nicht gutgehen. sega sollte lieber wieder ordentliche games entwickeln, das ist heutzutage ja schon schwierig genug für die...
Dr. Fritte schrieb am
Grunz Grunz hat geschrieben:Die Frage ist nicht, ob Sega wieder einsteigt, sondern, wer als nächstes aussteigt. Sony oder Microsoft?
Natürlich finde ich die Vorstellung einer neuen Sega-Konsole geradezu großartig - die Spiele fürs Mega-Drive und für die Dreamcast gehörten zum Besten ihrer jeweiligen Generation. Aber es ist doch klar, daß Sega sich nicht nochmal auf das defizitäre Zusammenschrauben von Konsolenhardware einlassen wird.
Warum sollten sie aussteigen? Der Konsolenmarkt ist aktuell ein Markt, in dem richtig Asche verdient wird. Wieso sollte einer der beiden fest im Sattel sitzenden aussteigen? WENN dem so wäre, dann würde es Sony tun, weil deren Bilanzen wohl seit Jahren nicht mehr so rosig aussehen und sie mit ihrem "4 The Players" wohl einige Türen zugeworfen haben, die sie mit der PS3 weit offen hielten (Multimediagerät).
MS hingegen hat zwar eine leistungsschwache Konsole abgeliefert, aber die Verzahnung mit W10 und allgemein das All-In-One-Konzept ist da weit zukunftsträchtiger (auch wenn es mich persönlich gar kein bisschen tangiert).
Vielleicht zieht sich aber auch Nintendo aus dem Hardware-Markt der stationären Konsolen zurück, denn da war (leider) nur die Wii aus Profitsicht der Bringer. Die Gedanken von Mario fürs Handy, also schon die ersten Gedanken weg von der eigenen Hardware sind schließlich vorhanden. Aber auch da glaube ich eher nicht dran, denn dafür steckt zuviel Japaner in Nintendo. :lol:
schrieb am

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