Nintendo DS

Itagaki ist voll des Lobes

Im Interview mit Gamasutra spricht Tomobu Itagaki u.a. darüber, warum Ninja Gaiden: Dragon Sword für DS und nicht für die PSP entwickelt, da Team Ninjas Herz doch oft für technologisch fortgeschrittenere Plattformen zu schlagen scheint. Schon als beide Geräte angekündigt wurden, sei ihm klar gewesen, für welches der beiden System er zuerst Software produzieren würde.

Sony gehe es bei der PSP im Wesentlichen darum, eine Heimkonsole mobil zu machen. Nintendo hingegen habe den Spielern eine völlig neue Eingabemethode offeriert. Und da ihm Interaktivität, die Verbindung zwischen den Eingaben des Nutzers und dem Geschehen auf dem Bildschirm sehr wichtig ist, sei der DS die logische Wahl gewesen. Statt einem PSP-Spiel könnte er ja auch gleich stattdessen ein PS2-Titel machen - darauf würde es ja im Prinzip hinauslaufen.

Viele hätten die PSP seinerzeit voreilig als Siegerin deklariert, so der Team Ninja-Boss - und hätten dabei vergessen, dass der DS auch vom erfolgreichen Vorgänger, dem GBA, profitieren würde. Sony habe es verpasst diese Zielgruppe anzusprechen. Nintendo sei sich des Risikos bewusst gewesen - der DS hätte auch nach hinten losgehen können. Allerdings hätten die Mannen um Iwata gewusst, dass es notwendig war, dem Markt neue Impulse zu geben. Er könne diesen Gedankengang bestens nachvollziehen, und da er Leute unterstütze, die die Branche aufrütteln wollen - wie seinerzeit Microsoft mit der Xbox -, sei der DS für ihn die erste Wahl gewesen.

Im Moment würde der Handheld softwaremäßig vor allem von "Trainingsspielen" - er bezieht sich dabei wohl auch auf Casual-Titel im Allgemeinen - dominiert. Jetzt werde es Zeit, dass das System reife und auch Hardcore-Titel in den Vordergrund treten. Ob Ninja Gaiden DS ein Erfolg wird, könne und wolle er jetzt nicht vorhersagen. Das werde man sehen, wenn das Spiel erhältlich ist.
Autor: Julian Dasgupta
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  • zwei dinge: erstens: tecmo ist nicht gleich itagaki. es ist ein unternehmen, das nach wirtschaftlichen gesichtspunkten handelt bzw. handeln muss, um zu überleben. zweitens: stütze ich mich auf die aussagen, die in der nachricht aufgeführt wurden. und aus denen geht eindeutig und  [...] zwei dinge: erstens: tecmo ist nicht gleich itagaki. es ist ein unternehmen, das nach wirtschaftlichen gesichtspunkten handelt bzw. handeln muss, um zu überleben. zweitens: stütze ich mich auf die aussagen, die in der nachricht aufgeführt wurden. und aus denen geht eindeutig und unmissverständlich hervor, dass... richtig! punkt eins brauchen wir nicht zu erläutern. da stimmen wir überein, dass kein unternehmen aus altruistischen gründen handelt, um uns spaß zu bringen. es geht ums geld. das steht auch nicht zur debatte. zur debatte steht lediglich deine fehldeutung seiner aussage. du unterstellst ihm etwas, was du vermutest. ich weiß nicht, ob du jemals einen ds in der hand hattest und damit gespielt hast. wahrscheinlich nicht, denn dann wüsstest du, dass die interaktion unmittelbarer und intensiver von statten geht als bei jeder anderen konsole - trotz technischer unterlegenheit. wenn es um irgendein marketinggelaber ginge, wären wir wahrscheinlich einer meinung. nur ist dem hier nicht so. er wollte ein intesives spielerlebnis auf einem handheld erschaffen und dachte, dass es mit dem ds am ehesten realisierbar war. das ist alles.
  • Acerace@ Nehmen wir an, Tecmo sucht die Herausforderung bei ihrer Arbeit, die ich ihnen nicht absprechen will, wenn es um Dead or Alive oder Ninja Gaiden auf der XBOX geht, dann musst sogar Du Saftbacke zugeben, dass man mit Sigma schnell Kohle machen wollte, sich in gewisser Weise widerspricht.  [...] Acerace@ Nehmen wir an, Tecmo sucht die Herausforderung bei ihrer Arbeit, die ich ihnen nicht absprechen will, wenn es um Dead or Alive oder Ninja Gaiden auf der XBOX geht, dann musst sogar Du Saftbacke zugeben, dass man mit Sigma schnell Kohle machen wollte, sich in gewisser Weise widerspricht. Ich kann es noch tausendmal wiederholen, weils so schoen ist: Was Du von "A" haelst ist Deine Sache. Auf dem DS zu programmieren hat 2 Seiten. Die Hardwarebasis ist weit verbreitet, die technische Power liegt unter der der Konkurrenz, damit kann man zumindest teilweise darauf schliessen, dass man nicht im Sinne der Herausforderung im Technischen hinterherprogrammiert. Dagegen steht die Eingabe auf dem DS, die spielerische Raffinesse und die abgenutzte Standarteingabe auf der PSP. Was dahintersteckt weis letztendlich nur Tecmo selbst, und ich werde mir meine Meinung bilden duerfen (in meinem maroden Hirnkasten), auf die Du von mir aus noch 24 Mal im Quadrat eingehen darfst. Wenn ich Pionierarbeit auf der XBOX leiste und dann Ninja Gaiden nochmal auf der PS3 aufbruehe, weil die Absatzzahlen damals nicht stimmten, dann steckt in den Worten von Tecmo nicht mehr als in jedem anderen Programmiererteam, nichts abhebendes. Ansonsten haette ich ein komplett neues Spiel auf der PS3 entwickelt. Spielerische Interaktivitaet, wie sie Itagaki angeblich so wichtig ist, findet er beispielsweise mit der Sixachsix Steuerung auf der stationaeren Konsole PS3 und noch weitaus intensiver auf dem Wii, trotzdem programmiert man weiterhin primaer auf der XBOX360..., "comprende"? PARALAX@ Wer keine Erziehung genossen hat, siehst Du daran, dass man sich ungefragt und beleidigend in Gespraeche einmischt. Deine Moral kannst Du Dir damit ersparen.
  • :lol: