Star Wars: The Old Republic: Über das erweiterte Klassensystem - 4Players.de

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Online-Rollenspiel
Entwickler: BioWare Austin
Release:
20.12.2011
Test: Star Wars: The Old Republic
83
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Leserwertung: 65% [4]

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Star Wars: The Old Republic - Erweitertes Klassensystem

Star Wars: The Old Republic (Rollenspiel) von Electronic Arts/LucasArts
Star Wars: The Old Republic (Rollenspiel) von Electronic Arts/LucasArts - Bildquelle: Electronic Arts/LucasArts

Georg Zoeller, Principal Lead Systems Designer bei Star Wars: The Old Republic, hat im Entwickler-Blog einige Spielmechaniken zu dem erweiterten Klassensystem vorgestellt und einige Fragen aus der Community aufgegriffen.

Die acht Klassen gehören demnach zu den wichtigsten Grundsäulen des Online-Rollenspiels. Jede hat eine eigene Geschichte (ist komplett vertont), individuelle Aufträge und Filmsequenzen. Außerdem sollten innerhalb dieser acht Klassen unterschiedliche Spielweisen möglich sein. BioWare hat daher von Anfang an erweiterte Klassen eingebaut (wir berichteten), um für jede Klasse verschiedene Spielmöglichkeiten und Rollen zu bieten.



Entwurf und Umsetzung der erweiterten Klassen

Bei jeder Klasse hat sich das Team zuerst überlegt, was die Spieler als Fans der Star Wars-Filme oder des MMORPG-Genres wohl von ihr erwarten. Dann haben sich die Entwickler überlegt, wie wir diese Erwartungen mit Hilfe der erweiterten Klassen im Spiel umsetzen können.

In manchen Fällen führte das dazu, dass wir "klassische" MMO-Rollen in unsere bestehende Klassenstruktur eingebaut haben: Die Spielweise, die üblicherweise der Heiler-Rolle in MMOs entspricht, ist bei vielen Spielern sehr beliebt und wir wollten sichergehen, dass auch wir diese Rolle in unserem Spiel anbieten. Es gibt sogar zwei Klassen pro Seite, die sich mit Hilfe ihrer erweiterten Klassen zu mächtigen Heilern entwickeln können.

In anderen Fällen haben wir Rollen für unser Spiel entwickelt, die in einzigartiger Weise zum Star Wars-Erlebnis gehören: Auch wenn es in den meisten MMO-Umgebungen schwierig ist, einen starken Fernkämpfer zu entwickeln, weil der Fokus auf dem Nahkampf liegt, passt die erweiterte Klasse 'Frontkämpfer' des Soldaten perfekt zum Star Wars-Hintergrund, bei dem ja Blasterfeuer und Fernkämpfe in vielen Auseinandersetzungen eine wesentliche Rolle spielen.

Wie bereits angekündigt, ist der größte Vorteil bei der Wahl einer erweiterten Klasse der Zugang zu zwei einzigartigen Fähigkeiten-Sets mit aktiven oder passiven Spezialfähigkeiten, die die Kampfkraft eines Charakters erheblich verändern. Zudem haben alle Mitglieder derselben Klasse ein drittes Fähigkeiten-Set.


Beispiel: Der Schmuggler

Han Solo, Lando, Talon Karrde... Es gibt im Star Wars-Universum viele Schmuggler-Charaktere und dies spiegelt sich in der Vielfalt der verfügbaren erweiterten Klassen wider:



Erweiterte Klasse: Der Schurke

Der Schurke hat keine Angst, sich die Hände schmutzig zu machen. Das 'Schläger'-Fähigkeiten-Set bietet ihm eine zusätzliche Streukanone, mehrere starke (aber nicht immer faire) Nahkampf-Bewegungen und Zugang zu einem Tarnfeldgenerator mit möglichen Verbesserungen für einen dramatischen Auftritt ... oder Abgang.

Das Fähigkeiten-Set 'Knochenflicker' hingegen verbessert die Heilungs- und Unterstützungsfähigkeiten des Schmugglers und liefert ihm unter anderem ein starkes Notfall-Medipack.

Und wenn alle Stricke reißen, hat der Schurke noch die verblüffende Fähigkeit 'Schnellster Schuss', die äußerst nützlich sein kann.



Erweiterte Klasse: Der Revolverheld

Revolverhelden sind in einer Vielzahl von Blastertechniken im Einsatz gegen Einzel- und Mehrfachziele ausgebildet und können viel Schaden aus einer sicheren Distanz anrichten. Ihr Zugang zu illegalen Waffen-Mods kann ihnen bei fair kämpfenden Gegnern einen erheblichen Vorteil verschaffen.

Ihr Fähigkeiten-Set 'Meisterschütze' erhöht den verursachten Schaden, verbessert die Gruppen-Leistung und optimiert die Ausnutzung von Deckung.

Ob durch Splitterbomben-Angriffe auf Feinde in der Nähe oder erhöhten Schaden durch einen Schuss in den Rücken - das Fähigkeiten-Set 'Fieser Kämpfer'- bietet Vorteile gegenüber Feinden, die einen fairen Kampf bevorzugen, und sorgt so dafür, dass der Revolverheld mehreren Gegnern nachhaltig Schaden zufügen kann.



Das gemeinsame Fähigkeiten-Set

Beide erweiterten Klassen können das Fähigkeiten-Set 'Glückspilz' verwenden, das viele grundlegende Klassenfähigkeiten des Schmugglers steigert und zum Beispiel die Energiewiederherstellung in der Deckung verbessert oder kritische Treffer beim Einsatz des 'Fiesen Tritts' verteilt.

Wie ihr anhand der wenigen angeführten Fähigkeiten-Sets erkennt, kann der Spieler die Spielweise des Schmugglers an seine eigenen Vorstellungen anpassen, indem er Fähigkeitspunkte auf die drei verfügbaren Fähigkeiten-Sets verteilt und so die Persönlichkeit des eigenen Schmugglers bestimmt: In der erweiterten Klasse 'Schurke' wird ein Spieler, dem die traditionelle Heiler-Rolle gefällt, den Großteil seiner Fähigkeitspunkte für das Fähigkeiten-Set 'Knochenflicker' ausgeben und grundlegende Fähigkeiten über den Fähigkeitenbaum vom 'Glückspilz' steigern. Oder aber er entscheidet sich für die Rolle eines 'Tarn-Heilers' und verteilt die Punkte zwischen den Fähigkeitenbäumen vom 'Schläger' und 'Knochenflicker'.

Mehr als nur Fähigkeiten-Sets

Der Zugang zu exklusiven Fähigkeiten-Sets ist nur ein Aspekt einer erweiterten Klasse. Durch die Auswahl einer erweiterten Klasse erhält der Spieler auch Zugang zu besonderen Lichtschwertern, schweren Waffen, Geräten und Rüstungen, so dass jeder Charakter auf dem Schlachtfeld einzigartig aussieht. Der Spieler erkennt dann direkt am Aussehen, ob er sich einem Jedi-Hüter oder -Wächter stellt - und zwar bevor der Gegner seine Spezialfähigkeiten unter Beweis stellt.

Die erweiterte Klasse wählen

Das Team wollte sichergehen, dass die Spieler mit den grundlegenden Spielmöglichkeiten der eigenen Klasse vertraut sind, bevor sie die komplexeren Spielmechaniken kennenlernen. Man hat also nicht direkt bei der Charaktererstellung Zugang zu den erweiterten Klassen, sondern muss erst den Ausbilder für die jeweilige Spezialisierung auf der Heimatwelt der eigenen Seite finden. Der Spieler muss jedoch eine Entscheidung treffen - es ist nicht möglich, keine erweiterte Klasse zu wählen.

Und zu guter Letzt...

Star Wars: The Old Republic ist ein Spiel, das immer noch entwickelt wird und sich gerade in der aktiven Testphase befindet. Jedes oben (oder in einem anderen Bereich dieser Website) genannte Feature, jede Fähigkeit und jeder Klassenname wird eingehend geprüft und getestet und kann vor der Veröffentlichung des Spiels noch verändert werden. Das Team von BioWare setzt auf fehlerfreie, hochwertige Spiele. Wir hören auf euer Feedback und werden weiterhin versuchen, Verbesserungen vorzunehmen.


Quelle: Entwickler-Blog
Star Wars: The Old Republic
ab 85,00€ bei

Kommentare

Azurech schrieb am
doc123 hat geschrieben:auf der gamescom spielte man 15min und 45min schaute man videos die man schon kannte... nix mit 45min zoggn ausser man war einer der bevorzugten mit presseausweiß oder so einer der ersten klasse.. was mich an der gamescom eh total aufgeregt hat vorallem wenn die sich einfach an der schlange vorgedrängelt haben....
ich war einfach einer der ersten und konnte mit anderen direkt zocken, weil wir die Videos nicht sehne wollten :)
Und zu FF14: Ja, geile Grafik und so, aber das Gameplay suckt^^ supi
Ilove7 schrieb am
Alter ich kauf mir das game auf alle fälle, obwohl ich nicht so der star wars fan bin.
Entweder es ist nach einem jahr ende oder es geht weiter..
Die mmorpg freaks werden wahrscheinlich ohnehin nicht genug inhalte vorfinden, da wow mittlerweile 5? jahre auf dem markt ist und man sich an einen gewissen umfang gewöhnt hat...
Ich habe mit aoc ca. 1 jahr nach release angefangen und fand es eigentlich klasse, aber irgenwie habe ich niemand gefunden der das zockt, und ingame waren nur highlvl spieler denen man sich nicht anschließen konnte.
Es muss einfach eine große masse spielen, bei wow hatte ich selbst auf privaten servern keine probleme anschluss zu finden. Das spiele ich mittlerwiele aber auch nicht mehr, da es einfach zu viel zeit in anspruch nimmt.
Sufffffff
Nefenda schrieb am
auf der gamescom spielte man 15min und 45min schaute man videos die man schon kannte... nix mit 45min zoggn ausser man war einer der bevorzugten mit presseausweiß oder so einer der ersten klasse.. was mich an der gamescom eh total aufgeregt hat vorallem wenn die sich einfach an der schlange vorgedrängelt haben....
btt.:
ich freue mich total drauf auch wenn sie mir zu sehr auf dieses heiler/DD/Tank zeug gehen ich hätte lieber ein system wie bei Hellgate wo jeder für sich sorgt.
USERNAME_2015165 schrieb am
wen interessiert die grafik solange sich alles in einem gewissen rahmen bewegt? wie man am beispiel von aoc sah ist grafik nicht alles in einem mmo! viel wichtiger ist langzeitmotivation und vorallem größtenteils vorhandene bugfreiheit um die erste spielerschar bei laune zu halten. denn das ist meist der grundstein für eine erfolgreiche mmo laufbahn. hat man erstmal zu viele leute verschreckt, geben einem nur die wenigsten eine zweite chance. hat man allerdings seine spieler überzeugt, und erfreut sich größerer beliebtheit, werden selbst die größten grafiknörgler sicherlich TOR irgendwann eine chance einräumen, solange sie dieses genre interessiert..
und auch wenn das viele anders sehen, finde ich eine große comm relativ wichtig, auch wenn man dadurch mit leuten zu tun hat, die einem nicht zusagen;-)
ich für meinen teil hoffe das beste, aber das tat ich schon oft :evil:
Sephiroth1982 schrieb am
ok. ich frage mich was manche leute sich so vorstellen. welche grafik darf es denn sein? the witcher 2 vieleicht? crysis 2? aa 16x, hdr, alle einstellungen auf maximum mal vorgenommen und dann möchte ich mal DEN rechner sehen der nicht kapituliert wenn man in eine hauptstadt geht in der sich mal paar tausend spieler tummeln. jetzt mal nasa zentralrechner ausgenommen. selbst wenn man sich den besten, bis zum maximum übertakteten pc holt den man als privatperson für geld kriegen kann, bin ich mir nicht sicher das der sich nicht aufhängen würde.
ps zum glück bin ich kein grafikfetischist, sondern achte eher darauf was mir das spiel für ein spielerlebnis bietet.
schrieb am

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