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Square Enix: Cloud-Plattform Shinra Technologies vor dem Aus

Square Enix (Unternehmen) von Square Enix
Square Enix (Unternehmen) von Square Enix - Bildquelle: Square Enix
Square Enix hat bekannt gegeben, dass man die Cloud-Spieleplattform Shinra Technologies schließen wird. Diese Ankündigung erfolgte laut Gamespot auf der eigenen Webseite. Aus der Mitteilung soll außerdem hervorgehen, dass der Service zuletzt einen Verlust von 16,8 Millionen Dollar verzeichnete und sich keine Investoren fanden, um den Betrieb weiter aufrecht zu halten bzw. auszubauen und auf die Erfolgsspur zu führen.

Shinra Technologies wurde im September 2014 auf der Tokyo Game Show angekündigt und sollte sich von anderen Cloud-Plattformen dadurch unterscheiden, indem man Entwicklern mehrere Server und zusätzliche Ressourcen für bessere Grafik sowie Physikberechnungen zur Verfügung stellen wollte. Geleitet wurde Shinra Technologies von Yoichi Wada, dem ehemaligen Präsidenten von Square Enix. Anfang 2015 war Indie-Entwickler Camouflaj einer der ersten Teilnehmer am so genannten Prototype-Accelerator-Programm. Neben dem Hauptsitz in New York, an dem hauptsächlich Cloud-Technologien entwickelt wurden, ist auch eine Zweigstelle in Japan von der Schließung betroffen.

Quelle: Gamespot

Kommentare

Kajetan schrieb am
Flextastic hat geschrieben:cloud ist doch nur ein marketingbegriff für otto da draußen, natürlich gibt es das schon seit den 90ern.

Kann mich noch gut an Werbung aka journalistische Beiträge in Fachmagazinen Anfang des letzten Jahrzehnts erinnern, als Unternehmensberater nach dem ersten Abschwächeln der New Economy den Firmen nun "Cloud"-Lösungen verkaufen wollten. Da gab es die ersten Kommentare a la "Und was ist daran jetzt neu?". Ja, die Klaut ist oftmals nichts weiter als Marketing.
Flextastic schrieb am
cloud ist doch nur ein marketingbegriff für otto da draußen, natürlich gibt es das schon seit den 90ern.
douggy schrieb am
Neben den Beispielen, dass man als Endkunde direkt Cloud-Lösungen in Anspruch nimmt, sollte man genauso betrachten, dass man sich der Cloud-Thematik kaum entziehen kann, sobald man im Internet unterwegs ist.
Wenn ein kleiner T-Shirt-Versand auf die Cloud setzt (z.B. Amazon) und du dort eine Bestellung tätigst, sind deine Daten automatisch in der Cloud.
Ich weiß nicht, ob man immer erkennt, was wie wo gespeichert wird hinter irgendwelchen Dienstleistungen.
Und wenn man den Begriff Cloud herunterbricht auf Virtualisierung (Server, LAN) oder z.B. Thin/Dynamic Provisioning (Storage), dann gibt es die "Cloud" schon eine ganze Weile, nur unter zig anderen Namen.
Im Sinne der greenIT und Effizienz hat die Cloud neben Sicherheitsbedenken einige gute Vorteile.
Kajetan schrieb am
Flextastic hat geschrieben:komische antwort kajetan, schade.

Wieso? Seit Edward Snowden wissen wir, was vorher nur im Schatten eines Aluhutes gemurmelt wurde. Die Geheimdienste sitzen überall mit drinnen und betreiben in erster Linie Industriespionage. Du HAST KEINE SICHERHEIT, so lange Du Dir nicht selber entsprechende Strukturen bastelst, solange Du nicht selbst entsprechende Software und saubere Hardware aussuchen kannst.
Privat mache ich mich in dem Moment komplett nackisch, wo ich private Daten irgendwo online ablege. Ob das auf US-Servern oder bei einem deutschem Betreiber passiert, spielt dabei keine Rolle, weil JEDER Dienst überall neugierig reinschauen wird. Schon wieder vergessen, dass der britische Geheimdienst weltweit mehr Daten sammelt als alle anderen zusammen? Und hast Du nicht selbst gesagt, dass deutsche Geheimdienste bereitwillig Daten mit anderen Diensten teilen?
ICH würde zu einem deutschen diensleister gehen, WENN mich die cloud interessiert. ich würde natürlich nichts kompromittierendes da jemals ablegen, sollte es aber zu einem gau kommen, habe ich recht und gesetz (EU) auf meiner seite und kann auf entschädigung hoffen, DAS ist doch der große unterschied,

Deine Daten sind in einer "deutschen" Cloud nicht sicherer als in einer Cloud eines ausländischen Anbieters. Die Klagemöglichkeit als solche ist zwar zu begrüßen, doch in meinen Augen ist das nur eine Beruhigungspille. Denn ... um klagen zu können, musst Du ja erst mitbekommen, dass jemand Deine Daten widerrrechtlich erschnüffelt hat. Und dann muss man ja noch unterscheiden zwischen der widerrechtlichen Schnüffelei und der legalen Schnüffelei, wenn man wieder Hatz auf Terroristen gemacht wird, die über unverschlüsselte SMS kommunizieren und den Sicherheitsbehörden seit Jahren bekannt sind.
Privat muss man wissen, dass nichts geheim bleibt, was den...
Flextastic schrieb am
komische antwort kajetan, schade. ICH würde zu einem deutschen diensleister gehen, WENN mich die cloud interessiert. ich würde natürlich nichts kompromittierendes da jemals ablegen, sollte es aber zu einem gau kommen, habe ich recht und gesetz (EU) auf meiner seite und kann auf entschädigung hoffen, DAS ist doch der große unterschied, nach jahrelangen datenschutz-verhandlungen. du kannst jetzt natürlich weiterhin schreiben und glauben "Und woher will ich wissen, dass die Auskünfte der Wahrheit entsprechen? "Hallo? Haben Sie Schnittstellen zu staatlichen Behörden?" "Wir? Nööööö! Doppelschwör!!!"", aber dann bitte auch in allen lebensbereichen, das wäre konsequent und würde mir glatt respekt abringen.
habe fertig :)
doch noch edit: geschäftlich sollte man, sind es empfindliche daten, sowieso über zb. microsoft (wegen der genutzten produkte) einen eigenen cloud-server aufsetzen, geht ja nach protesten plötzlich und so wird es zb. auch meine firma irgendwann (wenn es nicht mehr anders geht) verfahren.
schrieb am

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