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id Software: Doom 3-Quellcode naht

id Software (Unternehmen) von
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Schon vor einiger Zeit hatte John Carmack durchblicken lassen, dass er auch nach der Übernahme von id Software durch Zenimax an seinem Bestreben festhält, den Quellcode älterer Engines zu veröffentlichen. Auf der QuakeCon 2011 im August verkündete der Technical Director des Studios schließlich, dass der Schritt der Doom 3-Engine bzw. id Tech 4 in die Open Source-Welt nach dem Verkaufsstart von Rage, aber noch in diesem Jahr erfolgen soll. Auch rief er andere Studios dazu auf, den Code älterer Technologie der Community zu Verfügung zu stellen: Davon würden letztendlich alle profitieren.

Allzu lange müssen interessierte Programmierer nicht mehr warten: Per Twitter teilt Carmack mit, das Source-Paket sei zusammengestellt. Man warte jetzt nur noch auf das finale OK der Rechtsabteilung. 

Vor einigen Wochen hatte id bereits den Quellcode von Doom Classic und Wolfenstein Classic ins Netz gepackt.

Kommentare

way2slow schrieb am
g0r3 hat geschrieben:
way2slow hat geschrieben:Wie man in "Masters of Doom" nachlesen kann, war John Carmack schon als junger Programmierer noch vor Gründung von ID ein Verfechter von freier Software. Er hat sich auch schon sehr früh gegen Software-Patente ausgesprochen. Seiner Meinung nach ist das Benutzen und weiter Entwickeln der Arbeit anderer die Basis des Fortschritts. Er ist somit in der Denke das perfekte Gegenteil von Steve Jobs. Und das macht ihn für mich so sympatisch! Die Freigabe von Doom 3 zeigt, dass Carmack in dem Unternehmen, das er einst mitgegründetet hat, immer noch großen Einfluss hat.

Seltsamerweise ist er allerdings ein großer Fan der iOS-Plattform, während er Android links liegen lässt. Seitdem meine Ansicht, das er spätestens mit Quake 3 in den Entwickler-Olymp gehört, stark gelitten.

In erster Linie ist John Carmack Programmierer von Herzen. Steve Jobs war Geschäftsmann. Richard Stallman ist Idealist. John Romero ist Gamer ;-)
Doom-Shareware war 1994 auf praktisch jedem PC installiert, egal ob privat oder Firmen. Ich glaube, diese Verbreitung ist bis heute einmalig. Dies lag nicht allein an der brillianten Qualität des Games, sondern auch daran, dass Doom zu einem Drittel kostenlos war. Heute wäre sowas undenkbar. Einfach mal ein Drittel eines Top-Spiels verschenken!
Doom hat damals die USA-Wirtschaft lahmgelegt, weil jeder Amerikaner im Büro am Fraggen war. Darauf waren die jungen Programmierer von ID natürlich stolz.
Dass John Carmack sich heute vom PC abwendet hin zu IPhone und Konsolen finde ich zwar extrem schade, ist aber nachvollziehbar. Denn dort sind die meisten Käufer.
Übrigens sind Romero und Carmack damals, noch vor ID-Gründung, vom Apple 2 auf den PC gewechselt, weil sie dort die Zukunft gesehen haben als jeder den PC mit allem, nur nicht mit Games, in Verbindung brachte.
g0r3 schrieb am
way2slow hat geschrieben:Wie man in "Masters of Doom" nachlesen kann, war John Carmack schon als junger Programmierer noch vor Gründung von ID ein Verfechter von freier Software. Er hat sich auch schon sehr früh gegen Software-Patente ausgesprochen. Seiner Meinung nach ist das Benutzen und weiter Entwickeln der Arbeit anderer die Basis des Fortschritts. Er ist somit in der Denke das perfekte Gegenteil von Steve Jobs. Und das macht ihn für mich so sympatisch! Die Freigabe von Doom 3 zeigt, dass Carmack in dem Unternehmen, das er einst mitgegründetet hat, immer noch großen Einfluss hat.

Seltsamerweise ist er allerdings ein großer Fan der iOS-Plattform, während er Android links liegen lässt. Seitdem meine Ansicht, das er spätestens mit Quake 3 in den Entwickler-Olymp gehört, stark gelitten.
Mr.Freaky schrieb am
Abgesehen von seinen Posts zu Rage, mag ich Carmack auch, allein hierfür (ich zitier mal von Wiki):
"Obwohl es vor Quake schon Mehrspielerturniere gegeben hat, so hat das Spiel von id Software einen großen Einfluss auf die Entwicklung des E-Sports gehabt. Einer der Entwickler des Spiels, John Carmack, hat seinen Ferrari als Preis für den Sieger des 1997 von Microsoft gesponserten ?Red-Annihilation-Turnieres? ausgelobt. Durch diesen Preis wurde das Interesse der Öffentlichkeit erstmals auf ein Computerspiel-Turnier gelenkt. Dennis ?Thresh? Fong gewann das Turnier."
Palace-of-Wisdom schrieb am
way2slow hat geschrieben:Wie man in "Masters of Doom" nachlesen kann, war John Carmack schon als junger Programmierer noch vor Gründung von ID ein Verfechter von freier Software. Er hat sich auch schon sehr früh gegen Software-Patente ausgesprochen. Seiner Meinung nach ist das Benutzen und weiter Entwickeln der Arbeit anderer die Basis des Fortschritts. Er ist somit in der Denke das perfekte Gegenteil von Steve Jobs. Und das macht ihn für mich so sympatisch! Die Freigabe von Doom 3 zeigt, dass Carmack in dem Unternehmen, das er einst mitgegründetet hat, immer noch großen Einfluss hat.

Schöner Post! Vor allem der Vergleich mit Jobs!
Ich finde die Aktion von Carmack auch klasse. Wenn mehr Menschen in dieser Branche so denken würden, wären wir wohl schon 5 Jahre weiter...
Drano schrieb am
Davon würden letztendlich alle profitieren.

Das stimmt allerdings.
Viele Spiele nutzen Tricks und Kniffe, um hübsche Bilder mit hoher FPS Rate auf unserem Bildschirm hinzuzaubern.
Wer jemals versucht hat, selbst ein 3D Spiel zu programmieren, der weiss sogar Grafiken zu N64 Zeiten zu schätzen, da diese nicht unbedingt einfach hinzukriegen sind.
Wenn also der Quellcode von Spiele-engines, wie z.B. der id Tech 5 Engine frei verfügbar wird, dann können Hobbyprogrammierer lernen, was man häufig nur als Profi zu sehen kriegt.
schrieb am

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