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Entwickler: OnLive
Publisher: -
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15.05.2010

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OnLive: Wie sieht die Praxis aus?

OnLive (Sonstiges) von
OnLive (Sonstiges) von - Bildquelle: OnLive
Mit OnLive war auf der GDC 2009 ein Service angekündigt worden, über den Spiele komplett gestreamed werden sollen - der Rechner (oder die Konsole oder das Smartphone) des Spielers dient nur noch der Darstellung des Videosignals und dem Erfassen der Eingaben.

Fest steht schon mal, dass es sich bei dem System nicht um reine Vapourware handelt, wird seine Praxistauglichkeit derzeit doch schon in einem geschlossenen Betatest überprüft. Ein Kollege von der PC Perspective, der eigentlich außerhalb des für Tester zulässigen Bereichs (also außerhalb der Idealreichweite der Testserver) wohnt, hat sich über einen Bekannten Zugangsdaten besorgt und OnLive etwas abgeklopft.

Die Beta-Version des Clients verweigerte auf einem Netbook (Intel Atom mit nVidia ION-Chipsatz) den Dienst, lief aber auf einem normalen PC. Da OnLive aber auch Clients für das iPhone angekündigt hatte, dürfte die finale Fassung vermutlich auch Netbooks berücksichtigen. Drahtlos-Verbindungen ins Internet wurden nicht akzeptiert - OnLive bestand darauf, dass der Recher per Kabel ans Internet angebunden ist, um weitere Latenzquellen auszuschließen.

Die folgenden Spiele können derzeit von Betatestern ausprobiert werden - allerdings nur maximal jeweils 30 Minuten am Stück, was wohl ein Zugeständnis an die Hersteller ist, die ihre Spiele in Form von Vollversionen zur Verfügung gestellt haben.

  • Burnout: Paradise The Ultimate Box
  • Call of Juarez: Bound in Blood (Demo)
  • Company of Heroes: Opposing Fronts (Demo)
  • Crysis Wars
  • Crysis Warhead
  • Defense Grid: The Awakening (Demo)
  • Frontlines: Fuel of War
  • Mass Effect
  • The Maw (Demo)
  • Price of Persia
  • Tom Clancy's HAWX
  • Trine (Demo)
  • Unreal Tournament III: Titan Pack
  • World of Goo (Demo)


PC Perspective probierte alle Spiele aus und nahm dabei besonders Burnout Paradise, HAWX und Unreal Tournament 3 unter die Lupe.

Das Rennspielfazit: Burnout Paradise war gut spielbar. Ein kleiner Lag war festzustellen, man habe sich aber recht schnell daran gewöhnt. Hätte man nicht den Vergleich zur lokal installierten Version gehabt, so wäre er noch weniger, Außenstehenden vielleicht gar nicht aufgefallen. Allerdings scheint die OnLive-Version (derzeit) nicht mit maximalen Einstellungen zu laufen - an der Schattenqualität mangelt es, Reflektionen waren keine zu sehen. Die lokale Variante mit vollen Einstellungenn samt Anti-Aliasing habe im direkten Vergleich dann doch spürbar hübscher ausgesehen.

Keine großen Unterschiede habe es hingegen bei HAWX gegeben - nur die Unschärfe-Effekte seien durch die Bildkompression noch etwas verstärkt worden.

Wenig befriedigende Ergebnisse gab es hingegen beim Ausprobieren von UT3. Bei den schnellen Schwenks und Perspektivwechseln mache sich die Bildkompression dann doch deutlich bemerkbar, so das Fazit. Auch sei das Spielgeschehen verglichen zur lokal installierten Version spürbar unschärfer gewesen, was sich auch bei der Erkennbarkeit der Texte niederschlug.

Wer Shooter mit dem Gamepad spiele, würde insgesamt noch ein zufriedenstellendes Spielerlebnis haben - das Eingabegerät kompensiere den Lag zumindest gefühlt etwas. Wer allerdings auf Maus und Keyboard schwört, wird (zumindest unter jenen Testbedingungen) mit UT3 und anderen Shootern wie Crysis oder Call of Juarez 2 auf OnLive nicht wirklich glücklich. UT3 auf OnLive sei momentan "nichts, was man erfahrenen Spielern empfehlen könnte."

Bei anderen Maus-basierten Spielen wie RTS-Titeln oder World of Goo sei ein leichter Maus-lag zu bemerken gewesen - die Titel konnten aber insgesamt ohne Probleme gespielt werden und man habe sich auch schnell an die leichte Verzögerung gewöhnt.

Der vorläufige Testeindruck von PC Perspective: Viele Titel seien akzeptabel spielbar gewesen - Einschränkungen seien eher nur dann festzustellen, wenn man sie stets direkt mit der lokalen Version vergleicht. Spiele, die derart hektisch daherkommen und mit schnellen Schwenks aufwarten würden wie Shooter würden hingegen zumindest derzeit weniger gut funktionieren. Für alle Spiele gilt: Mehr als ein Stereosignal gibt es nicht.

Das Magazin hat noch ein paar Vergleichsvideos angefertigt: Burnout Paradise, HAWX, UT3 & OnLive-Interface.


Quelle: Engadget

Kommentare

h3l3n schrieb am
unglaublich was hier für ein Schrott geschrieben wird!
Was hat es mit Geiz zu tun Spiele zu via Stream zu genießen? Es macht für Casualgamer auf jedenfall Sinn.
Eine 30 Mbit/s sind für die heute zeit einfack ärmlich. Ich habe mit w-lan schon 54 mbit/s. es gibt heutzutage eben sowas wie 20.000 mbit/s (hab ich am normalen pc

HÄ?!
Dir ist bewusst das VDSL, welches zur Zeit angeboten wird, eine Geschwindigkeit von 50.000 KBit/s hat, also 50 MBit/s. Mit WLAN hat deine Internetgeschwindigkeit rein gar nichts zu tun.
Abgesehen davon spielt hier weniger die Geschwindigkeit des Downloads eine Rolle.:
"For Standard-Definition TV resolution, OnLive needs a 1.5 Mbps connection. For HDTV resolution (720p60), OnLive needs 5 Mbps."
Es geht hier eher um den Ping (Latenz). Damit du eine Reaktion auf deinem Bildschirm sehen kannst, muss deine Eingabe zunächst zum Server gelangen (ca. 15 - 80 ms). Dort verarbeitet werden, laut Onlive ca 1 ms und anschließend den Weg wieder zurück. Bei einer sehr guten Verbindung also ca 40 ms, korrigiert mich wenn ich falsch liege. Ich halte es für ein bischen unrealistisch, aber einem ungestörten spielen stünde nichts mehr im Weg.
Was ich aber wirklich bedenklich finde, ist der ganze Traffic. Umweltechnisch warscheinlich nicht so toll.
LILShady schrieb am
alle sagen immer dass sie bezweifeln, dass dies alles lagfrei funzt, aber ma agnz ehrlich? würden die sowas auf den markt werfen nd gross ankündigen wenns eh nicht funzt? ich denke das is das geringste prob, es wird bestimmt viel grössere probleme mit onLive gebn
Zulustar schrieb am
Den einzigsten Vorteil den ich imo in dem onlinve dingens sehe ist das endlich die tausend verschiedenen Orte wo Spiele ihre Config/Safegames hinkopieren entfallen, savegames gibt es keine mehr die müssen dann serverseitig gespeichert werden.
Was für mich aber weiterhin der Bericht gezeigt hat, das alle Konsolenadaptionen halwegs spielbar waren, sobald es sich aber um PC Only Spiele drehte hiess es das man das keinem Hardcore Spieler antuen würde.
Für mich steht in diesem Dienst nur die waage Voraussicht, das Sony und MS bald eine ultra light variante ihrer Konsole für nen monatlichen Mietpreis anbieten könnten, mit dieser Technik ist die Konsolengrafik locker streambar.
Sobald es aber ans eingemachte geht, wo selbst Quadcore CPU's am Maximum nagen und GPU's mal schnell überhitzen durch Enthusiast Details in Desktopauflösung. Von einem Level zum anderen wurde ein flüssiges Spiel in eine unspielbare Ruckelorgie verwandelt weil 16x QAA in der Schneewelt wohl einfach unberechenbar ist. (von der Logik auch nachvollziehbar, schnee ist ja generell unberechenbar, jede flocke ist anders, wenn jede flocke mit 16fachem quality Anti alliasing filter zusätzlich abgerundet wird, kann das bei hoher Schneeflockenanzahl schnell zum Kollaps führen)
Also haben Nvidia und ATI keinerlei befürchtungen, sie müssen nur mehr Gelder investieren in die Spiele Entwickler das diese speziell für PC entwickelte Engines statt Konsolen adaptionen verwenden für die PC Fassungen.
PS Was die Leistung der Leitungen anbelangt, da sind wir in Germany vielleicht zu 30 % von der Fläche her in der Lage solche Datenmengen zu streamen. Imo ist das Inet zu stosszeiten schon völlig lahm, da soll ein Dienst kommen der die vielen Harz4 Kinder Dauerhaft vor die Glotze bannt ohne das die Netze vergrössert werden? Das Inet is schon seit Jahren kurz vorm Kollaps, es wurde schon über Inet 2.0 spekuliert aber noch haben wir verstopfte Netze und pings ferner Liefen...
[Shadow_Man] schrieb am
Bei solchen Plattformen können sie dann auch richtig derbe den Jugendschutz durchdrücken. Einfach mal die US oder UK Version bestellen, geht dann nicht mehr, sondern man bekommt in Deutschland sicher nur die geschnittenen deutschen Versionen.
Und wenn sowas wie bei Aliens vs. Predator eintritt, dann kann man es in Deutschland dann vielleicht gar nicht mehr kaufen.
KugelKaskade schrieb am
DeathLife hat geschrieben:
KugelKaskade hat geschrieben:-Server weg = Spiel weg (theoretisch)

Dafür hat man es bei der CD selber in der Hand.
CD weg/kaputt selbe Problem
DeathLife hat geschrieben:
KugelKaskade hat geschrieben:-kein Weiterverkauf (praktisch)

Stimmt vergesse ich immer, weil ich meine nie Verkaufe. Habe noch alle aus ca. 20 Jahren

Andere nicht.
DeathLife hat geschrieben:
KugelKaskade hat geschrieben:-Abogebühren für die Nutzung der Spiele (t)

Was hat das mit Download zu tun?

Das war eher aufs Streamen bezogen, aber ich denke eine ablaufende Lizenz würde sich auch bei Donwloads einbauen lassen.
DeathLife hat geschrieben:
KugelKaskade hat geschrieben:-Überwachung durch den Anbieter (t/p?)

Ich weiß nicht was du für Überwachung meinst, wenn die Hersteller wissen, wie ihr Spiel gespielt wird ist das nur Positiv

Schonmal was von zielgerichteter Werbung gehört? Du benutzt so und so oft die Waffe? Hier ein paar neue Skins dafür für 2,99?!
DeathLife hat geschrieben:
KugelKaskade hat geschrieben:-überzogene Preise durch Monopol

Es gibt kein Monopol, denn das spiel ist wichtig nicht woher man es bekommt. auserdem gibt es bei Downloads mehr möglichkeiten für Preissenkungen

Hab ich vergessen ein t hinterzusetzen. Allerdings entzeiht sich mir, wie du auf die Idee kommst, warum es bei Downloads mehr Möglichkeiten für Preissenkungen gibt? Weil Verpackungsgebühren wegfallen?
schrieb am

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