Command & Conquer 4: Tiberian Twilight: EA erläutert Klassen & Onlinepflicht - 4Players.de

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Strategie
Entwickler: EALA
Publisher: Electronic Arts
Release:
18.03.2010
Test: Command & Conquer 4: Tiberian Twilight
65
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Command & Conquer 4: EA über Klassen, Onlinepflicht & PC-Fokus

Die Kollegen von Gamespot konnten einen ersten Screenshot aus Command & Conquer 4 sowie ein Interview with Sam Bass von EA Los Angeles ergattern. Der erläutert u.a., was es mit dem "klassenbasierten" Konzept auf sich hat, das Electronicn Arts erwähnt hatte.

Jede Fraktion habe bzw. bestehe, von wenigen Standardeinheiten wie Ingenieure mal abgesehen, aus drei Klassen, die individuell aufrüstbar sind und eine bestimmte strategische Ausrichtung haben. Die Offensiv-Klasse würde panzerlastig ausfallen und sei dafür gedacht, alles an die Frontlinie zu drücken. Die Defensiv-Klasse beinhaltet mehr Infantrie-Einheiten und Strukturen wie Geschütztürme und Bunker. Die Support-Klasse dient dazu, andere Einheiten zu unterstützten, sie beispielsweise zu heilen oder fix irgendwohin zu transportieren. Jede Klasse werde für sich aber schlagkräftig genug sein, um ins Gefecht geführt zu werden, so Bass.

Die Erfahrungspunkte und das Aufrüsten der eigenen Einheiten funktionieren übergreifend: Einheiten und Upgrades wollen also erstmal verdient werden. Das erleichtere Anfängern den Einstieg, würden die doch anfangs einen sorgfältig ausgewählten Pool an Optionen zur Verfügung gestellt bekommen, anstatt gleich überfordert zu werden. Profis hingegen würden problemlos recht schnell aufsteigen und ihre Armeen ausbauen. An Möglichkeiten werde es nicht mangeln - C&C 4 habe mehr Einheiten als jedes andere Spiel, das Electronic Arts LA bis dato produziert habe. Es gebe also "genug Spielzeug" für alle Bedürfnisse.

Fast in einem Nebensatz erwähnt Bass allerdings einen anderen Aspekt: Der Spieler werde die ganze Zeit online sein müssen. Das würde dem Cheatschutz dienen, auch soll das Spiel dafür ohne jeglichen anderen Kopierschutz ausgeliefert.

Der Crawler, die ebenfalls vielfach erwähnte mobile Basis, stelle eine Verschlankung des Basisbaus da, welche allerdings auch recht effektiv in den Schlachten mitmischen kann dank guter Austattung. Alles was man erschaffe, es komme aus dem Crawler: Einheiten, Strukturen, Energie oder Upgrades.

Das möge manchen Spieler vielleicht mutmaßen lassen, dass die Spieltiefe verringert würde, merkt Bass an - das Gegenteil sei aber der Fall. In den bisherigen Tests würden die Spieler laufend neue Taktiken austüfteln, die den Crawler in irgendeiner Form einbinden.

Im Mehrspielermodus komme es mehr darauf an, bestimmte Ziele zu erreichen um zu gewinnen, statt einfach den Gegner zu überrennen - einen Mangel an Gefechten und zerstörtem Material werde es aber gewiss nicht geben.

Die Zwischensequenzen in den beiden Kampagnen, die auch zusammen mit einem zweiten Spieler kooperativ erlebt werden können, werden etwas düsterer und ernsthafter ausfallen als in den Vorgängern, deutet Bass an. Das allererste C&C-Spiel sei eigentlich auch eher ernst angelegt gewesen und hätte vor allem aufgrund der damaligen technischen Unzulänglichkeiten belustigend gewirkt. Und nachdem man sich in Alarmstufe Rot 3 wieder etwas austoben durfte, sollte es jetzt wieder etwas gemäßigter zugehen. Von Joseph Kucan (Kane) mal abgesehen, wolle man jetzt noch nicht verkünden, welche Schauspieler man dafür einspannen werde.

C&C 4 wurde nur für den PC angekündigt, was Bass folgendermaßen kommentiert:

"Wir sind sehr stolz auf das, was mit mit den bisherigen Spielen auf den Konsolen geleistet haben, aber wir entwickeln Command & Conquer 4 exklusiv für den PC. Angesichts des ambitionierten Umfangs und der signifikant umgebauten Infrastruktur des Spiels erschien es uns richtig, uns ausschließlich auf unsere Kernplattform zu fokussieren und dort sicherzustellen, dass wir alles richtig machen."

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Kommentare

monotony schrieb am
gotTnTeufel hat geschrieben:tja damit wird der trend der letzten jahre bestätigt: mit konsolen geht es immer weiter bergab. immer weniger entwickler interessieren sich für wii und co.
das haben sich die konsoleros insbesondere die xbox spieler aber auch selber zuzuschreiben. soviel wie die raubkopieren ist es doch kein wunder, daß die entwickler sie nicht mehr unterstützen. das kann sich selbst so ein riesenkonzern wie ea heutzutage nicht mehr leisten.
eine vernünfitge entscheidung.
PS: EA! EA! ftw!
gott, bist du dämlich :lol:
Oberdepp schrieb am
hydro-skunk_420 hat geschrieben:Ist von mir wohl etwas unglücklich gequotet gewesen, aber ich bezog mich mit Geschriebenem nicht auf seine Aussage, dass mit dem Pad komplexes Micromanagement, wie es beispielsweise ein Starcraft verlangt, möglich ist, sondern ausschließlich hierdrauf:
aber auch nur bei einem spiel, wo "alle einheiten markieren" und "angriff" ausreichen.
Sprich, ich wollte lediglich klarstellen, dass mittlerweile weitaus mehr als nur das von ihm Beschriebene mit einem Pad möglich ist. Nämlich soviel, dass damit ein c&c, so wie es tiberium wars ist, hervorragend gespielt werden kann.
Kaliber wie Starcraft zählen natürlich nicht dazu. Ich hoffe, ich konnte nun für Verständlichkeit sorgen.
Mein Gott. Ich habe doch gesagt, dass C&C deswegen auf Konsole möglich war, weil es eben nicht so ein RTS-Blockbuster wie Starcraft ist. Aber ich sage auch, dass durch die PC-Exklusivität EA vielleicht endlich mal mehr Spieltiefe in C&C reinpackt. Und wenn sie das machen, dann wird es eben kein RTS mehr sein, wo man mit einem Pad gut genug spielen kann.
gotTnTeufel schrieb am
quatsch nicht. die konsolen werden sterben. die haben sich ihr eigenes grab geschaufelt. direkt neben michael jackson.
ich bin kein fanboy. ich schreibe nur meine experten meinung.
hydro-skunk_420 hat geschrieben:@TNT
Verstehe nicht, warum es hier nur ein entweder/oder geben soll.
Man könnte sowohl für den PC als auch für die Konsole ein qualitativ hochwertiges c&c entwickeln.
ich verstehe ja auch nicht warum du es nicht einfach auf pc spielst. wie du siehst leben wir in einer welt voller unverständnis :)
ich bin zwar auch nicht wirklich heiss auf das spiel, aber durch den pc-fokus horch ich natürlich auf. vielleicht ist ea doch nochmal gewillt ein rts zu entwickeln was kein reiner effektmüll wie tiberium wars oder red alert 3 ist. vielleicht wird es ja doch wieder etwas interessantes sowie generals damals, was ja auch pc exklusiv geblieben ist.
sieh es doch einfach im interesse der rts-kultur: der falsche schritt ist das nicht.
Nerpax schrieb am
gotTnTeufel hat geschrieben:tja damit wird der trend der letzten jahre bestätigt: mit konsolen geht es immer weiter bergab. immer weniger entwickler interessieren sich für wii und co.
das haben sich die konsoleros insbesondere die xbox spieler aber auch selber zuzuschreiben. soviel wie die raubkopieren ist es doch kein wunder, daß die entwickler sie nicht mehr unterstützen. das kann sich selbst so ein riesenkonzern wie ea heutzutage nicht mehr leisten.
eine vernünfitge entscheidung.
PS: EA! EA! ftw!
Naja, ich glaube, du übertreibst. Man sagte ja früher auch immer, der PC würde als Spielelplattform aussterben, doch das ist Schwachsinn. Weder der PC noch die Konsolen werden so schnell aussterben. Beide Plattformen haben ihre Stärken und Schwächen und bestimmte Genres, die auf einem der beiden besser funktionieren als auf dem anderen.
Strategiespiele gehören eben auf den PC. Klar, es könnte Ausnahmen geben, aber die bisherigen Strategieports waren imo ihren PV-Versionen unterlegen und die Konsolen only RTS waren auch nicht unbedingt genial.
Deswegen läutet das meiner Meinung nach vielleicht den (imo auch gerechtfertigten) Trend ein, dass für Konsolen keine schlechten Ports mehr von RTS gemacht werden oder keine RTS mehr für Konsolen im Allgemeinen.
Ansonsten sagt EA da ganz nette Sachen. Bis auf den Onlinezwang. Fürs Zocken im Internet macht das natürlich nichts, beim SP zocken würds aber nerven. Immerhin kein DRM. Begreift EA es endlich? Vielleicht.
Naja, trotzdem abwarten und sehen, was hinter ihren Behauptungen steckt. Marketing sollte man ja eigentlich nicht glauben.
hydro-skunk_420 schrieb am
Ist von mir wohl etwas unglücklich gequotet gewesen, aber ich bezog mich mit Geschriebenem nicht auf seine Aussage, dass mit dem Pad komplexes Micromanagement, wie es beispielsweise ein Starcraft verlangt, möglich ist, sondern ausschließlich hierdrauf:
aber auch nur bei einem spiel, wo "alle einheiten markieren" und "angriff" ausreichen.
Sprich, ich wollte lediglich klarstellen, dass mittlerweile weitaus mehr als nur das von ihm Beschriebene mit einem Pad möglich ist. Nämlich soviel, dass damit ein c&c, so wie es tiberium wars ist, hervorragend gespielt werden kann.
Kaliber wie Starcraft zählen natürlich nicht dazu. Ich hoffe, ich konnte nun für Verständlichkeit sorgen.
schrieb am

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