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Microsoft: Will wohl auch Games for Windows Live den Saft abdrehen

Microsoft (Unternehmen) von Microsoft
Microsoft (Unternehmen) von Microsoft - Bildquelle: Microsoft
Vor ein paar Tagen hatte Microsoft mitgeteilt, dass man am 22. August den Games for Windows Live Marktplatz schließen wird. GfW Live selbst würde man aber weiterbetreiben - auf den Dienst setzende Spiele lassen sich also auch nach jenem Termin nutzen.

Wie Polygon berichtet, hat der Hersteller jetzt kurzzeitig auf der offiziellen Xbox.com-Supportseite von Age of Empires Online verlauten lassen, dass sich der RTS-Titel nur noch bis zum 1. Juli 2014 spielen lassen wird - dann nämlich werde man GfW Live vom Netz nehmen.

Die Botschaft wurde mittlerweile wieder entfernt.

Sollte der Text stimmen, bleibt natürlich noch die Frage, was mit anderen Spielen geschieht, die sich GfW Live zu Nutze machen. In einigen Fällen könnte ein Patch sicherlich Abhilfe schaffen - in anderen Fällen, z.B. Software von mittlerweile insolventen Publishern oder Studios, wäre dies eher trickreich.

Kommentare

Sephiroth1982 schrieb am
LePie hat geschrieben:Ich sehe schon: Alle, die hier schadenfreudige Kommentare abgeben, sind hauptsächlich Konsolenspieler, die mit diesem Problem in den vergangenen Jahren nicht wirklich konfrontiert wurden - unter solchen Umständen fällt das mit dem "Verzicht" auch ziemlich einfach.
Aber für den DRM-gebeutelten PCler sieht die Sache anders aus: Ursprünglich wollte man nicht mitmachen, als der Accountzwang auch für den Singleplayer eingeführt wurde. Aber mit den Jahren schwindet die Auswahl an DRM-freien Spielen stetig, weil die große Masse der User alles einfach sofort mit sich machen lässt, bis man dann zähneknirschend doch Steam und später sogar GfWl annimmt.
Aber warten wir einfach mal, wie sich die Konsoleros unter gleichen Umständen verhalten, denn z.B. Ubisoft bereitet Uplay bereits für XBO und PS4 vor. :twisted:
Falsch mein Lieber, ganz falsch. Ich spiele zwar auch auf Konsolen (PS2 und PS3, demnächst auch Xbox 360), aber HAUPTSÄCHLICH ist es der PC, auf dem ich am meisten daddle. Ich bin nur deshalb so schadensfroh, weil ich es mit weh und ach geschafft habe auf DRM-verseuchte Spiele zu verzichten, mit dem Wissen das früher oder später deren unumgänglicher Untergang kommt, wegen regelrechtem Kundenterror. Während Hacker, Coder usw, für die es zur "Berufsehre" gehört Spiele schnellstmöglich zu knacken, dafür sorgen das Leute die sich eine kostenlose Kopie des Spieles genehmigen (ich hasse das Wort Raubkopierer, da es in jedem Sinne falsch ist, auch wenn ich nicht dazu gehöre), selten, oder mit keinerlei Problemen zu kämpfen haben und die ehrlichen Kunden schauen öfters als ihnen Recht ist, sprichwörtlich in die Röhre. Keine Anbindung, Serverfehler, Logouts, Aufhängen und was auch immer es sonst so gibt. Kundenbindung sieht in meinen Augen anders aus, aber Hauptsache die...
LePie schrieb am
Ich sehe schon: Alle, die hier schadenfreudige Kommentare abgeben, sind hauptsächlich Konsolenspieler, die mit diesem Problem in den vergangenen Jahren nicht wirklich konfrontiert wurden - unter solchen Umständen fällt das mit dem "Verzicht" auch ziemlich einfach.
Aber für den DRM-gebeutelten PCler sieht die Sache anders aus: Ursprünglich wollte man nicht mitmachen, als der Accountzwang auch für den Singleplayer eingeführt wurde. Aber mit den Jahren schwindet die Auswahl an DRM-freien Spielen stetig, weil die große Masse der User alles einfach sofort mit sich machen lässt, bis man dann zähneknirschend doch Steam und später sogar GfWl annimmt.
Aber warten wir einfach mal, wie sich die Konsoleros unter gleichen Umständen verhalten, denn z.B. Ubisoft bereitet Uplay bereits für XBO und PS4 vor. :twisted:
cHL schrieb am
naja, wie bei den digitalen ginge es ja auch bei diesen boxed versionen um die vorteile von steam, abseits des drm. warum sollte man also nicht auch einen steamkey mitliefern.
schefei schrieb am
cHL hat geschrieben:
keldana hat geschrieben: Es gibt KEINE DRM-freien Games auf Steam. Wenn ich mir Cities in Motion als Box-Version bei Amazon ordere und dann Steam benötige zur Aktivierung habe ich ein DRM-System benutzt. Das daß Spiel anschließend auch ohne Steam läuft ist schön / löblich / nett / whatever. Ändert aber nichts daran, daß sich diese Box-Version ohne DRM nicht nutzen ließ und daher DRM-frei als Bezeichnung genauso bescheuert ist wie Bio-Wildlachs. Entweder lebt der Lachs wild, oder er wird unter tollen Bedingungen gezüchtet, aber beides geht nicht.
cities in motion hatte aber afaik valves CEG (das drm service) genutzt. als ist es sehr wohl kopiergeschützt. wäre aber wirklich interessant ob die spiele die CEG nicht implementiert haben, sofern eine boxed version vorhanden ist, sich auch ohne steam installieren lassen.
es wäre wohl nahe liegender dass in so einem fall zwar ein steam key mitgeliefert wird, dieser aber nicht für die installation vorausgesetzt wird. im rein digitalen kontext wird das nämlich so gemacht.
Boxed Versionen die Steam Voraussetzen haben afaik immer den Steam DRM an Bord, warum sollte man sonst das ganze über Steam abwickeln und Valve am Kuchen teilhaben lassen.
Aber bei den Digital Vertriebenen DRM freien Spielen auf Steam gibt es keinen unterschied zu GOG, einmal runtergeladen kann man die Spieldateien hinkopieren wo man will.
Kajetan schrieb am
Sir Richfield hat geschrieben: Naja, aber die von dir gerne genannte besonders hohe Emotionalität von Kunden elektronischer Unterhaltung macht das durchaus zu einem nicht zu vernachlässigenden Faktor.
So gesehen ja, da gebe ich Dir Recht. Allerdings trifft dies nur auf Leute zu, die sich lieber freiwillig in die buntlackierte Zelle sperren lassen, als bei leichtem Nieselregen durch die offene Tür in die Freiheit zu spazieren.
Ob ich mich dazu durchringen kann, diesen Faktor sogar messbar zu machen (Verkaufszahlen), daran habe ich zweifel. Immerhin wäre die Folge "Jeder, der das gekauft hat, muss mindestens abhängig sein." ja auch nur unser ganz subjektives Empfinden bei bestimmten Angelegenheiten.
Es gibt jede Menge Leute, die machen sich diesbezüglich überhaupt keine Gedanken. Da kauft man das Spiel, weil man es haben will und Ende Gelände. DRM oder No-DRM spielt keine Rolle. Und weil dies die überwiegende Mehrheit der Kundschaft darstellt, hat man bislang auch keinen spürbaren Zusammenhang zwischen DRM, No-DRM und den Verkaufszahlen feststellen können.
Cory Doctorow, der mit seinem Kostenlos-Konzept seiner Bücher die Verlagsbranche gehörig aufgewirbelt hat, meinte dazu auch, dass DRM für seine Leser zwar wichtig, aber nicht entscheidend sei. Entscheidend für den kommerziellen Erfolg seiner Bücher ist nicht der Umstand, dass man seine Bücher DRM-frei auf seiner Webseite herunterladen kann, sondern dass man sie KOSTENLOS auf seiner Webseite herunterladen kann. No-DRM ist da nur eine nette Dreingabe, die Mehrzahl seiner digitalen Umsätze wird über Amazon mit DRM getätigt. Gut, ob die Leute bei AMazon kaufen, um ihren Obulus zu entrichten und dann natürlich die DRM-freie Version von seiner Webseite nutzen, das kann er auch nicht sagen :) Amazon...
schrieb am

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