Take-Two

Heißer Kaffee kaltgestellt

Der berüchtigte Hot Coffee-Mod für GTA: San Andreas beschäftigte bis dato die Gerichte - in den USA lief nämlich noch ein zivilrechtliches Verfahren. Take-Two war nämlich seinerseits im Namen von Spielern, die ihr geistiges Wohl durch die freischaltbaren Inhalte bedroht sahen, auf Schadenersatz verklagt worden.

Der Publisher verkündete nun eine Einigung. Spieler, die schwören, dass sie das Spiel vor dem 20. Juli 2005 erworben haben, dass ihre Gefühle durch die Möglichkeit, den Hot Coffee-Mod anzuwenden, verletzt wurden, und die das Spiel nicht gekauft hätten, wenn sie gewusst hätten, dass es in dieser Hinsicht modifizierbar ist, und die das Spiel umgetauscht hätten, wenn ihnen klar gewesen wäre, dass dies möglich ist, können Anspruch auf Entschädigung erheben. Ein Kaufbeleg ist naturgemäß ebenfalls erforderlich.

US-Bürger, die sich also persönlich betroffen fühlen, können nun auf einen Umtausch der Version und eine Entschädigung in einer Höhe von bis zu 35 Dollar hoffen. Take-Two ist bereit, insgesamt mehr als 1,025 Mio. Dollar auszugeben, die Obergrenze des Investitionsrahmens läge bei 2,75 Mio. Dollar.

Ben Feder, der Geschäftsführer des Herstellers, merkt an, dass man davon überzeugt ist, dass das Gericht dem Publisher früher oder später Recht gegeben hätte, man habe die Sache allerdings so schnell und unbürokratisch wie möglich aus der Welt schaffen wollen und sei deswegen zu seiner derartigen Einigung gekommen.
Autor: Julian Dasgupta
Quelle: Pressemitteilung
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Kommentare

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  • meiner meinung nach kein nationales, sondern ein globales problem. wer am lautesten schreit, dem wird auch zugehört.
  • na ja aber ist doch interessant zu sehen, dass usa eigentlich vor demselben prob steht, wie Deutschland, nur ist dort das prob nicht gewalt, sondern sex. und die strukturen sind gleich: populisten, die scheisse labern um in die medien zu kommen und die vielen, die nur den kopf schütteln und sich  [...] na ja aber ist doch interessant zu sehen, dass usa eigentlich vor demselben prob steht, wie Deutschland, nur ist dort das prob nicht gewalt, sondern sex. und die strukturen sind gleich: populisten, die scheisse labern um in die medien zu kommen und die vielen, die nur den kopf schütteln und sich trotzdem nicht so richtig durchsetzen können.
  • Das ist ja nur peinlich von den Klägern, die sollte man vor Gericht stellen. Und wieder Gewalt, ok! Sex, böse!