Take-Two

Gespräche mit EA

In den vergangenen Monaten hatte das Take-Two-Management Electronic Arts die kalte Schulter gezeigt und das Übernahmeangebot des Marktführers mehrfach abgelehnt. Die Offerte sei zu niedrig, hieß es stets, man sei selbst dabei "strategische Alternativen" mit nicht näher genannten Parteien zu erörtern.

Heute wurde nun eine der Firmen genannt, die für derartige Gedankenspiele in Frage zu kommen scheint: EA höchstselbst. Wie Take-Two mitteilt, haben beide Firmen eine Vertraulichkeitsvereinbarung unterzeichnet, "um den formalen Prozess der Evaluierung strategischer Alternativen" beginnen zu können. EA kann nun einen erneuten Blick in die Geschäftsbücher des Konkurrenten werfen - die letzte Bewertung Take-Twos fand laut Unternehmensangaben Anfang 2007 statt.

EA soll sich nun selbst von der Wirkung der seitdem eingeleiteten Maßnahmen überzeugen können, so Aufsichtstratschef Strauss Zelnick. Die Unternehmensführung ist weiterhin der Überzeugung, dass das derzeitige Angebot - 25,74 Dollar pro Anteilsschein - zu niedrig ist.

EA selbst hat sich übrigens im Gegenzug bereit erklärt, die Frist der Offerte, die heute ausläuft, nicht mehr zu verlängern.
Autor: Julian Dasgupta
Quelle: Pressemitteilung
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