Take-Two

Vertraut auf 'Triple-A'

Gerade erst hatte Take-Two bekannt gegeben, dass die Einnahmen im vergangenen Geschäftsquartal wohl niedriger ausgefallen sind als erwartet, da stellten sich Strauss Zelnick und Ben Feder den Fragen der Investoren. Und wie sich das für Vorsitzende und Geschäftsführer so gehört, strahlten sie dabei eine gehörige Portion Optimimismus aus. Und auch bei jenem Publisher heißt es:

"Der sicherste Platz ist im Triple-A-Bereich."

Die Kunden würden den Wert ordentlich beworbener Großproduktionen zu schätzen wissen und wären auch bereit, den entsprechenden Preis dafür zu zahlen. Der Preis von Spielen, die sich nicht gar so an den harten Kern richten, würde hingegen schneller fallen - zudem würde der Handel diese recht schnell in Sonderaktionen verheizen, was wiederum die Gewinnmarge drücken würde.

Statt das komplette Spektrum abzudecken, wolle sich Take-Two lieber auf ein eingeschränktes Portfolio mit qualitativ hochwertigen Marken konzentrieren. Die Verschiebung von Titeln wie Max Payne 3  sei das Resultat der Entscheidung des Publishers, mehr Ressourcen zu investieren, um die Qualität sicherzustellen. Bei Borderlands deute derzeit alles darauf hin, dass es "zu einer wichtigen und langfristigen Serie" werde.

Man sei auch zufrieden mit dem Feedback hinsichtlich der Zusatzepisoden für Grand Theft Auto IV . Generell habe man aber nicht das Gefühl, aus GTA eine Marke machen zu müssen, die in jedem Jahr á la Call of Duty fortgesetzt wird.

"Es gibt da diese Balance zwischen der Zeit, die man benötigt, um so einen herausragenden Titel zu entwickeln, und der Zeit, die man warten muss, bis der Appetit des Kunden befriedigt ist, dieser aber auch schon wieder hungrig auf den nächsten Titel ist. Ich glaub, das haben wir bisher ganz gut gehandhabt."
Autor: Julian Dasgupta
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Kommentare

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  • Für mich hört es sich an wie hohles Geschwafel, ganz ehrlich. Schön und gut, dass sie nicht GTA wie CoD und ein Fifa jedes Jahr rausbringen wollen. Ändert aber nichts daran, dass sich Fifa und CoD jedes Jahr mehrere millionen mal verkauft und nur deswegen auch wirklich jedes Jahr ein neues  [...] Für mich hört es sich an wie hohles Geschwafel, ganz ehrlich. Schön und gut, dass sie nicht GTA wie CoD und ein Fifa jedes Jahr rausbringen wollen. Ändert aber nichts daran, dass sich Fifa und CoD jedes Jahr mehrere millionen mal verkauft und nur deswegen auch wirklich jedes Jahr ein neues rauskommt. Natürlich will Take2 genau so das große Geldfressen jedes Jahr statt nur alle drei Jahre, aber ein GTA ist einfach mal nicht so schnell geschaffen wie ein Fifa und CoD, wo das Erstere nur ein Aufguss ist und das Letzere einfach so kurz ist, dass das handzuhaben ist und sogar durch Zwei Studios verwirklicht wird. Aber GTA ist am Ende genau so ein Casual-Spiel wie ein CoD. Vom "Casual"-Halt nehmen sie sich nicht viel und deswegen verkauft sich auch GTA so gut - weil es auf die breite Masse zugeschnitten ist mit einem sehr interessamten Setting.
  • Es ist beruhigend zu hören, dass man bei Take2 nicht auf die Idee gekommen ist, mehr Casual Titel zu produzieren, um mehr Geld einzufahren. Und aus Borderlands eine Serie zu machen klingt für mich nachvollziehbar und auch gar nicht so schlecht. Ein Kumpel von mir liebt das Spiel, der wäre bei Teil 2  [...] Es ist beruhigend zu hören, dass man bei Take2 nicht auf die Idee gekommen ist, mehr Casual Titel zu produzieren, um mehr Geld einzufahren. Und aus Borderlands eine Serie zu machen klingt für mich nachvollziehbar und auch gar nicht so schlecht. Ein Kumpel von mir liebt das Spiel, der wäre bei Teil 2 sofort dabei^^.
  • Kann den Herren absolut nur zustimmen. :D