World of WarCraft
USK: 12

Im Kampf gegen Gold-Verkäufer

Blizzard versucht weiterhin gegen "Gold- und Item-Verkäufe gegen bares Geld" rund um World of WarCraft vorzugehen und hat deswegen in der vergangenen Woche eine Reihe von Beschwerden an PayPal geschickt, denn auch viele Goldverkäufer verwenden den beliebten Online-Bezahlservice. Bei Gold-/Item-Verkäufen sieht Blizzard ihr geistiges Eigentum verletzt und ebenfalls die Nutzungsbedingungen des Online-Rollenspiels.

Mittlerweile hat PayPal darauf reagiert und sämtliche von Blizzard genannten Verkäufer verwarnt. Darüber hinaus stellt PayPal in einer eMail an die verwarnten Betreiber klar, dass es in Zukunft nicht mehr erlaubt sein wird, den Bezahlservice für "Gold- und Item-Verkäufe" zu verwenden - ansonsten könnte der Account eingefroren werden. Obwohl es noch viele andere Zahlungsmöglichkeiten im Internet gibt, ist Blizzard Entertainment somit ein weiterer Schritt gegen die "ungeliebten Gold- und Item-Verkäufe" gelungen.


Autor: Marcel Kleffmann
Quelle: WoW Insider
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Kommentare

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  • langhaariger bombenleger schrieb:
    Warrior57 schrieb:
    Ich kann es ja verstehen wenn einige Spieler sehr ablehnend dem Handel mit Gold gegenüberstehen - die bösen Bemerkungen hier schießen aber doch über das Ziel hinaus. Gerade *diese* Kommentatoren machen es
     [...]
    langhaariger bombenleger schrieb:
    Warrior57 schrieb:
    Ich kann es ja verstehen wenn einige Spieler sehr ablehnend dem Handel mit Gold gegenüberstehen - die bösen Bemerkungen hier schießen aber doch über das Ziel hinaus. Gerade *diese* Kommentatoren machen es sich offensichtlich sehr einfach mit ihren rechtschaffenden Zorn - wieviele davon sind denn WoW-Spieler mit nur begrenzter Spielzeit und akzeptieren wenn sie deswegen bestimmte InGame Inhalte auf absehbare Zeit nicht erreichen können?
    Situation 1: Rene Spielt 10 Stunden am Tag MMORPG, er möchte das goldene Schwert farmen, dafür benötigt er 20 Spielstunden. Gerd spielt 2 Stunden am Tag MMORPG, er möchte das goldene Schwert farmen. Da er ähnlich begabt wie Rene ist, braucht er dafür auch 20 Spielstunden. Fragenkomplex 1: Müssen beide gleichviel Spielstunden absolvieren? Warum ist für Rene das erreichen des Spielinhaltes absehbar, für Gerd aber nicht mehr? Situation 2: Gerd will nicht akzeptieren das Rene in weniger Tagen mehr erreichen kann weil er das mehrfache an Zeit verwendet. Er bricht deshalb bewußt Regeln die für alle gelten und den Spielspaß für alle sichern sollen und kauft sich Gold. Fragenkomplex 2: Ist Gerd nicht ein dummes Arschloch?
    Die Frage etwas weniger polemisch gestellt wär mir lieber gewesen, dennoch: Würde man jetzt ins Detail gehen und die Spielzeit gerecht aufschlüsseln; sprich berücksichtigen dass beide den selben Betrag zahlen. Gerd vielleicht schlicht nicht die Zeit *hat* aber dennoch spielen möchte - die Spielmechanik ihn hier aber dafür abstraft ein Mensch mit weniger Freizeit zu sein. Dann habe ich keine Probleme zu sagen: Gerd verschafft sich vielleicht einen (offiziell nicht erlaubten Vorteil), aber handelt absolut nachvollziehbar. Auch ignorierst du, dass das Itemsystem bei WoW schlicht nicht so simpel ist wie du es hier darstellt. Man kann sich mit ausreichend Bargeld NICHT zum Erfolg kaufen. (Sollte die Spielmechanik des Farmens btw wirklich nur als Arbeit empfunden werden etwas zu erreichen würde ich anraten mit dem "spielen" aufzuhören. Offensichtlich erträgt man es ja nicht wenn sich andere NICHT für ihren Spass schinden wollen wie man selbst.)
  • Warrior57 schrieb:
    Ich kann es ja verstehen wenn einige Spieler sehr ablehnend dem Handel mit Gold gegenüberstehen - die bösen Bemerkungen hier schießen aber doch über das Ziel hinaus. Gerade *diese* Kommentatoren machen es sich offensichtlich sehr einfach mit ihren
     [...]
    Warrior57 schrieb:
    Ich kann es ja verstehen wenn einige Spieler sehr ablehnend dem Handel mit Gold gegenüberstehen - die bösen Bemerkungen hier schießen aber doch über das Ziel hinaus. Gerade *diese* Kommentatoren machen es sich offensichtlich sehr einfach mit ihren rechtschaffenden Zorn - wieviele davon sind denn WoW-Spieler mit nur begrenzter Spielzeit und akzeptieren wenn sie deswegen bestimmte InGame Inhalte auf absehbare Zeit nicht erreichen können?
    Situation 1: Rene Spielt 10 Stunden am Tag MMORPG, er möchte das goldene Schwert farmen, dafür benötigt er 20 Spielstunden. Gerd spielt 2 Stunden am Tag MMORPG, er möchte das goldene Schwert farmen. Da er ähnlich begabt wie Rene ist, braucht er dafür auch 20 Spielstunden. Fragenkomplex 1: Müssen beide gleichviel Spielstunden absolvieren? Warum ist für Rene das erreichen des Spielinhaltes absehbar, für Gerd aber nicht mehr? Situation 2: Gerd will nicht akzeptieren das Rene in weniger Tagen mehr erreichen kann weil er das mehrfache an Zeit verwendet. Er bricht deshalb bewußt Regeln die für alle gelten und den Spielspaß für alle sichern sollen und kauft sich Gold. Fragenkomplex 2: Ist Gerd nicht ein dummes Arschloch?
  • Falagar schrieb:
    Warrior57 schrieb:
    Na klar, der Casual der am Tag auf seine 3 Stunden kommt hat dann nichts besseres mit der begrenzten Spielzeit zu tun als Gold zu farmen - na wenn das nicht Spielspass erzeugt und die Monatsgebühren rechtfertigt :wink:.
     [...]
    Falagar schrieb:
    Warrior57 schrieb:
    Na klar, der Casual der am Tag auf seine 3 Stunden kommt hat dann nichts besseres mit der begrenzten Spielzeit zu tun als Gold zu farmen - na wenn das nicht Spielspass erzeugt und die Monatsgebühren rechtfertigt :wink:.
    Ka wenn man defintiv durchgängig 3 Stunden am Tag effektiv spielt, ist man im Grunde kein Casual... ich hab früher in Classic - BC mit dieser täglichen Spielzeit geraidet und immerhin bis Sunwell den kompletten Content (inkl. Naxx 40 Prepatch) clear gehabt. Im Endergebnis war ich dafür aber immer relativ Pleite - da keine Zeit mehr für Farmen überblieb. Aber 3 Stunden täglich ist nicht wirklich Casual... Heute mit Cata ist es doch nun eher so, dass sofern man einen Gatherer Char/Twink hat eigentlich grad mal eine halbe Stunde täglich braucht um ordentlichen Profit zu machen. Gold erfarmen ist momentan nicht wirklich zeitaufwendig.
    Na Ok, dass kann ich beim aktuellen WoW nicht mehr beurteilen - zu meiner Spielzeit (ich habe einige Monate nach BC aufgehört) warfen die Quests zwar ordentlich Geld - aber nun mal bei weitem nicht genug für ein Flugmount in kurzer Zeit. (Und wenn man lvl 70 dann hatte waren eigentlich eh nur noch quests für Ruf farmen oder einige wenige gute Belohnungen interessant). Ich kann es ja verstehen wenn einige Spieler sehr ablehnend dem Handel mit Gold gegenüberstehen - die bösen Bemerkungen hier schießen aber doch über das Ziel hinaus. Gerade *diese* Kommentatoren machen es sich offensichtlich sehr einfach mit ihren rechtschaffenden Zorn - wieviele davon sind denn WoW-Spieler mit nur begrenzter Spielzeit und akzeptieren wenn sie deswegen bestimmte InGame Inhalte auf absehbare Zeit nicht erreichen können?