The Witcher 2: Assassins of Kings: CD Projekt lässt abmahnen - 4Players.de

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3D-Rollenspiel
Entwickler: CD Projekt
Publisher: Namco Bandai
Release:
17.04.2012
17.05.2011
22.03.2013
Test: The Witcher 2: Assassins of Kings
84
Test: The Witcher 2: Assassins of Kings
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The Witcher 2: CD Projekt lässt abmahnen

The Witcher 2: Assassins of Kings (Rollenspiel) von Namco Bandai
The Witcher 2: Assassins of Kings (Rollenspiel) von Namco Bandai - Bildquelle: Namco Bandai
Vor ein paar Tagen hatte TorrentFreak berichtet, dass CD Projekt Nutzer abmahnen lässt, die sich The Witcher 2 über Filesharing-Angebote heruntergeladen hatten. die zuständige Kanzlei fordert dabei einen pauschalisierten Schadenersatz von 912 Euro sowie eine Unterlassungserlärung.

Das Studio ließ auf Anfrage immerhin durchblicken: Natürlich habe man entsprechende Tauschbörsen im Blick und hoffe auch darauf, dass jene Spieler das RPG vielleicht auch so gut finden, dass sie es dann kaufen. 

Gegenüber Eurogamer.net teilten der Hersteller mit: CD Projekt sei bekanntermaßen kein großer Fan von Kopierschutzmaßnahmen, da diese die ehrlichen Käufer meist nerven würden. Deren Leben wolle man nicht erschweren. Auch versuche man über Boni wie Soundtracks oder Making-of-DVDs den Gegenwert noch zu erhöhen.

All dies bedeute allerdings nicht, dass man damit einverstanden sei, dass das Spiel einfach kopiert wird. Das habe schließlich negative Auswirkungen auf CD Projekt und die gesamte Branche.

"Wir haben im Netz einige Bedenken wegen unserer Bemühungen im Kampf gegen Piraterie gesehen, und wir können versichern, dass wir juristische Maßnahmen nur bei den Nutzern anwenden, bei denen wir zu 100 Prozent sicher sind, dass sie unser Spiel illegal heruntergeladen haben."

Kommentare

tschief schrieb am
Ist ein Bug, den ich schon mehrmals gemeldet habe, aber passieren tut nichts (und ja, ich hab schon mehrfach versucht, den Namen in meinem Profil abzuändern, das Username bleibt trotzdem, und dann kann ich jeweils wieder einen Monat warten für den erneuten Versuch)
Ansonsten stimm ich deinem Beitrag so fast komplett zu. Aber will jetzt keine Diskussionen mehr auslösen, das Thema ist eh tot :-D
FuerstderSchatten schrieb am
Brakiri hat geschrieben: Bin ehrlich gesagt ein wenig gespannt, was sie aus DA3 machen.
Schade das die DA:O-Fans mit ihrem Shitstorm die Verbesserungen in DA2 so extrem abgelehnt haben.
Naja, verstehe einer die Gamer :)
Du sagst es. Schade ist schonmal das wegen dem Shitstorm wohl Hawke nit mehr der Protagonist in DA 3 wird. Zum Glück aber der äussert graue Wächter auch nicht.
Brakiri schrieb am
@USERNAME_1909691
Komischer Nick. Extra, oder ein 4Players-Fehler der durch den Seitenumbau kam?
Was du sagst stimmt natürlich, Spiele sind ein Luxusgut, wärend Medikamente zu den fundamentaleren Gütern gehören.
Das es nicht einfach wäre dies zu regulieren ist mir klar. Ich sage ja nur was besser wäre, nicht wie das zu erreichen wäre :)
Was das Recht und die Signalwirkung von CDP angeht, bin ich anderer Ansicht. Die haben wegen Witcher 1/Witcher 2 und dem rausgepatchten DRM ein gutes Image. Diesem schaden sie jetzt wieder mit dieser Aktionen. Es geht ja nicht darum, ob es ihr gutes Recht ist oder nicht, aber wenn es darum geht, eine gute Reputation aufzubauen und treue Fans und Unterstützer in der Spielergemeinde zu finden, ist die Verfolgung von Urheberrechtsverletzern keine gute Message. Sie sehen ein, dass Kopien nicht verhinderbar sind, wollen aber ein Exempel statuieren. Das passt nicht zusammen. Ich persönlich habe auch das Gefühl, das ist mehr die Meinung der Entwickler, wärend CDP sich doch noch an die Wünsche (egal wie sinnlos) der Kapitaleigner halten muss.
Wenn CDP wirklich daran gelegen ist, die Spieler auf ihre Seite zu ziehen, nicht nur mit Qualitätsspielen, sondern dem Bekennen, dass sie die Spielergemeinde nicht in teilen kriminalisiert, dann ist eine Klagewelle die falsche Message.
Sie hat auch keine nennenswerte Abschreckwirkung. Ja, die 100 abgemahnten Leute werden entweder nicht mehr saugen, oder vorsichtiger sein, aber jeder andere sagt sich: "Ach die Chance das sie mich schnappen ist so gering *abwink*".
Ich persönlich sehe daher diese Aktion als unsinnig, unproduktiv und sogar schadhaft im Bezug auf den guten Ruf den sie sich erarbeiteten haben, an.
@Blog
Danke für die Blumen :)
FuerstderSchatten schrieb am
@ Bakiri jo hab ich jetzt auch nochmal gemacht mit deinem Blog, bin aber auch schon vorher mal darüber gestolpert, dein Test zu DA 2 war - gut. Obwohl die Wertung noch einen ticken besser ausfallen hätte können und die von Skyrim wesentlich niedriger :mrgreen: .
Der Mangaelf mit riesen Schwert ist aber nur relativ, da habe ich weit schlimmere Kandidaten gesehen. Stilistisch finde ich ihn aber ohnehin nicht schlecht, nen bisschen Japanophilie tut auch den westlichen Developern gut.
tschief schrieb am
Brakiri hat geschrieben: Nur ganz kurz:
Du vergisst hier eine ganz wichtige Sache, die auch volkswirtschaftlich von grosser Bedeutung ist.
Ein immaterielles Produkt, mittlerweile fast ein öffentliches Gut, verursacht einmalig Herstellungskosten. Danach ist jede Kopie fast zu Nullkosten herstellbar.
Sobald also die Entwicklungskosten wieder drin sind, plus einem ordentlichen Gewinn verläuft sich die moralisch klare Lage nämlich.
Ich habe jetzt so gut wie keine Kosten mehr mit der Produktvervielfältigung, verlange aber weiterhin den vollen Preis.
Hier wäre es volkswirtschaftlich sinniger den Leuten das Produkt günstiger oder für lau anzubieten, denn die Kosten sind drin, ein Gewinn wurde gemacht, und es fallen keine weiteren Kosten für die weiteren Kopien an.
Ein ähnliches Problem hat man bei Medikamenten. Dadurch, dass die Patente so lange laufen, können die Pharmakonzerne nach dem Amortisieren der Entwicklungs- und Herstellungskosten ordentlich Gewinne fahren, die Preise bestimmen, und so grosse Bevölkerungsgruppen von dem Nutzen des Medikamentes ausschliessen.
Dies ist volkswirtschaftlich suboptimal, und moralisch zumindest fragwürdig.
Patentierte Krebsmedikamente z.B. kosten in der Herstellung teilweise niedrige ein- bis zweistellige Euro-Beträge, werden aber teilweise zu weit über 1000? pro Dosis verkauft.
Der Nutzen für alle wäre höher, wenn ab einer bestimmten Gewinngrenze das immaterielle Gut für wenig oder kein Geld angeboten wird(Im Medikamtenen-Sinne wäre eine Limitierung der Patente bis die Kosten wieder drin sind, +einem Gewinnzuschlag sinnvoll). Eine strafrechtliche Verfolgung macht diese Rechnung noch ungünstiger, weil man viele Ressourcen verschwendet für einen vernachlässigbaren Nutzen.

Da haken wir doch gleich nochmals ein.
Der Vergleich mit der Pharma-Industrie ist sehr gut. Leider ist das in der Realität fast nicht umsetzbar. Auch wenn...
schrieb am

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