Sword of the Stars II: The Lords of Winter

Veröffentlichung war ein "großer Fehler"

Fredrick Wester, Chef von Paradox Interactive, sprach im Rahmen der Paradox Convention über Sword of the Stars II und bezeichnete die verfrühte und unfertige Veröffentlichung des Spiels (wir berichteten) als "großen Fehler". Er sagte: "Manchmal stecke man in einer Situation fest, in der man sich zwischen zwei richtig schlechten Alternativen entscheiden müsse. Und rückblickend kann ich nicht sagen, was ich hätte tun können."

Seit dem Release Ende Oktober 2011 versucht Kerberos Productions (Entwickler von Sword of the Stars II) das Spiel stetig mit Patches und Updates zu versorgen, aber der gewünschte Zustand sei immer noch nicht erreicht. In diesem Zusammenhang übernimmt Fredrick Wester einen Großteil der Schuld, wobei er erwähnt, dass sich die Arbeitsmethoden bei Paradox Interactive nach diesem Vorfall verändert hätten bzw. sich noch verändern werden: "Dennoch war es schlecht und ich gebe zu, dass es mein Fehler war und wir versuchen unser Bestes, um es aus der Welt zu schaffen (...) Wir verändern unsere Qualitätssicherungsprozesse - basierend auf den Erfahrungen mit diesem Spiel - und wir werden das ganze Modell ändern, wie wir Spiele mit Drittentwicklern machen. Deshalb haben wir bereits Änderungen in bestehende Verträge eingefügt, damit so etwas in Zukunft nicht mehr passieren wird." (Quelle: Strategyinformer)

Autor: Marcel Kleffmann
Quelle: Strategyinformer
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Kommentare

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  • Ich weiß nicht wie viele das spiel von euch gespielt haben, mittlerweile kann man das ja zu mindestens ansatzweise so nennen. dieses Spiel ist eines der genialsten das ich seit langem gespielt habe. die Möglichkeiten in Diplomatie und in der form von Stationen, Detail und Forschung sind alle  [...] Ich weiß nicht wie viele das spiel von euch gespielt haben, mittlerweile kann man das ja zu mindestens ansatzweise so nennen. dieses Spiel ist eines der genialsten das ich seit langem gespielt habe. die Möglichkeiten in Diplomatie und in der form von Stationen, Detail und Forschung sind alle genial. natürlich ist es unverantwortlich wie sie mit den Kunden umgegangen sind, keine frage. aber bis jetzt haben sie noch nicht einfach wie z.b. bei gothic 3 gesagt "tja, ne ich denke wir haben keinen bock mehr aufs patchen, hat ja eh keinen Sinn mehr" da kam damals keine Entschuldigung. Hätte das Studio nicht released wäre es pleite gegangen und das Spiel wäre vielleicht nie raus gekommen, mir persönlich wäre das wie Verschwendung vorgekommen. ich habe aber auch das Spiel zum vollpreis gekauft weil ich das wusste. hätten sie das mehr publik gemacht das die Spieler die an das projekt glauben der Rettungschirm werden sollen, dann wäre keine so große kontroverse aufgekommen. denn nur um das nochmal zu betonen das Spiel ist von Ideen und vielfältigen inhalten so gut, das kein Genre ähnliches Spiel da mithalten kann. Ich nehme die Entschuldigung an und ich bin guter Dinge das die fehlenden inhalte und die sonstigen Fehler dieses Jahr noch beseitigt werden, bis jetzt sieht man ja das es schritt für schritt darauf zu geht.
  • Aglitterdrip schrieb:
    oder nach dem Intro - um überhaupt ins Grundmenü zu gelangen - den Button "weiter" (was denn sonst; etwa den schwarzen Bildschirm stundenlang anstarren??) anklicken zu müssen
    Dann starte mal Fifa 12 und erlebe die schlimmste  [...]
    Aglitterdrip schrieb:
    oder nach dem Intro - um überhaupt ins Grundmenü zu gelangen - den Button "weiter" (was denn sonst; etwa den schwarzen Bildschirm stundenlang anstarren??) anklicken zu müssen
    Dann starte mal Fifa 12 und erlebe die schlimmste Klickorgie in der Geschichte der Press-Start-Buttons
  • Kann @Sabrehawk voll und ganz zustimmen. Ausser bei den Massnahmen Mindestens zu 50% mitschuldig sind aber auch die User, welche solche Produkte unbesehen kaufen anstatt sich VORGAENGIG im I'net via Google  [...] Kann @Sabrehawk voll und ganz zustimmen. Ausser bei den Massnahmen Mindestens zu 50% mitschuldig sind aber auch die User, welche solche Produkte unbesehen kaufen anstatt sich VORGAENGIG im I'net via Google zu erkundigen. Und solange sich Bananensoftware prächtig verkauft, wird unfertiger Mist auch weiterhin als Betaversion in den Regalen stehen. Das würde sich schleunigst ändern, wenn potentielle Käufer solche Produkte rundweg boykottieren. BTW: Ich bezweifle, ob die Publisher die Spiele jemals gezockt haben. Ansonsten müsste denen bereits nach wenigen Minuten auffallen, dass offensichtliche Ungereimtheiten wie z.B. JEDES Mal als Sprache=deutsch wählen zu müssen, oder nach dem Intro - um überhaupt ins Grundmenü zu gelangen - den Button "weiter" (was denn sonst; etwa den schwarzen Bildschirm stundenlang anstarren??) anklicken zu müssen usw. Über Phrasen wie Qualitätssicherung kann ich daher nur lachen.