Minecraft: Persson blickt zurück - 4Players.de

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Lebenssimulation
Release:
09.05.2012
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18.11.2011
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03.09.2014
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05.09.2014
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Minecraft: Persson blickt zurück

Minecraft (Simulation) von Mojang / Microsoft
Minecraft (Simulation) von Mojang / Microsoft - Bildquelle: Mojang / Microsoft

Obwohl Minecraft offiziell noch Beta-Status hat, wartet die jüngste Ausgabe des Game Developer Magazine schon mit einem Postmortem-Artikel  auf. Der Titel entwickelte sich immerhin zum Überraschungshit des vergangenen Jahres und konnte vor Kurzem gar die Millionenmarke knacken - trotz des Umstandes, dass er derzeit nur über die eigene Webseite erhältlich ist.

In jenem Artikel erinnert sich Markus Persson an die frühen Phasen der Entwicklung. Minecraft sei ursprünglich als Strategiespiel mit Draufsicht konzipiert gewesen und sollte grob beschrieben eine Mischung aus Dwarf Fortress und Rollercoaster Tycoon werden. Beim Experimentieren habe er dann aber festgestellt, dass das Erlebnis als Adventurespiel mit Egoperspektive viel interessanter sei. Die niedrig aufgelösten Texturen hätten furchtbar verschwommen ausgesehen - Infiniminer habe ihn dann auf die Idee gebracht, das Weichzeichnen der Texturen einfach abzuschalten. Das Resultat war der charmante Pixel-Stil, der Minecraft jetzt auszeichnet.

Finanzierung, Ratschläge & Glück

Als äußerst positiv stuft Persson rückblickend den Umstand ein, dass Minecraft von Anfang an mit eigenen Mitteln finanziert wurde. Was als Freizeitprojekt begann, wurde kurz darauf zum Teilzeitunterfangen. Als er dann plötzlich 50 Lizenzen pro Tag verkaufte, kündigte Persson seinen Job, um sich voll auf sein Werk konzentrieren zu können. Es gebe keine externen Investoren, denen man irgendwas schuldig sei - das Team könne das Spiel ohne störende Einflüsse oder Einschränkungen entwickeln.

Auch habe er das Spiel von Anfang recht transparent entwickelt und die Community stets per Blog und Chat auf dem Laufenden gehalten. Dabei habe er dann durchaus auf das Feedback der Fans gehört und Features wie Textur-Pakete oder Leitern eingebaut, obwohl er diesen ursprünglich skeptisch gegenüberstand. Allerdings habe er manchmal auch die Ratschläge anderer in den Wind geschlagen. Hätte er das nicht getan, so hätte Persson z.B. nie seinen Job aufgegeben, um sich voll Minecraft widmen können. Auch sei ihm davon abgeraten wordem, das Spiel schon sehr frühzeitig zum Verkauf anzubieten. Das habe aber das Projekt letztendlich erst in seiner aktuellen Form möglich gemacht.

Er habe Minecraft stets für sich selbst erschaffen, ohne an irgendwelche 'Zielgruppen' zu denken. Oftmals würden Entwickler immer so handeln, als ob es eine 'allgemeine Öffentlichkeit' gebe, die man ansprechen müsste.

Ein weiterer Faktor für den Erfolg: Glück. Minecraft sei zu einer Zeit veröffentlicht worden, in der mehr und mehr Leute dank Plattformen wie iPhone, Steam und Xbox Live Arcade bereit gewesen seien, Geld für Spiele kleiner Indie-Teams auszugeben.

Firmengründung, Support und Code-Umbau

Hätte er Mojang früher gegründet, statt einige Zeit als Selbstständiger an Minecraft zu werken, so hätte er deutlich weniger Steuern zahlen müssen. Jenes Geld hätte man dann lieber in das Spiel investieren können. Auch hätte die Suche nach der passenden Unternehmensform, die Anwaltstermine und andere organisatorische Umstände viel Zeit verschlungen. Mittlerweile habe die Firma aber einen eigenen Geschäftsführer - Persson selbst kann sich also wieder voll auf das Spiel konzentrieren.

In Sachen Support sei er als Einzelkämpfer recht schnell überfordert gewesen, sei es doch unmöglich, sich mit Hunderten von Emails pro Tag zu beschäftigen. Dadurch seien auch diverse Probleme übersehen worden. Als Team könne man effektiver mit dem Feedback umgehen, gebe es doch mehrere Leute, die sich der Anfragen annehmen können. Eine langfristige Alternative: Der Support könnte irgendwann an eine externe Partei ausgelagert werden.

Als rückblickend äußerst kontraproduktiv bezeichnet Persson sein Ansinnen, den Code des Spiels komplett neu zu schreiben. Features wie das Beleuchtungssystem oder die unendliche Kartengröße hätte man vermutlich auch in den alten Code reinbasteln können.

Im Rahmen der Renovierung habe er das Spiel in die Classic- und die Alpha-Version geteilt. Dabei habe er den Fehler begangen, sich zu lange davor zu drücken, den Multiplayer-Code in die Alpha zu portieren. So habe er dann bei vielen Komponenten die Mehrspieler-Anforderungen vernachlässigt und z.B. teilweise Spiellogik und Rendering-Code miteinander vermischt. Auch habe man u.a. Annahmen getroffen, dass die Monster ja nur einen einzigen Spieler jagen würden. Die dann fälligen Korrekturmaßnahmen seien zeitaufwändig und alles andere als motivationsfördernd gewesen.

Perssons Fazit: Ursprünglich sei er davon ausgegangen, dass es sich bei Minecraft um ein Projekt mit einer Dauer von sechs bis zwölf Monaten handeln wird. Bestenfalls würde es sich finanziell tragen und auch das nächste Projekt finanzieren.

Jetzt arbeite er schon seit anderhalt Jahren an dem Spiel und habe es gerade mal aus der Alpha-Phase geschafft und mache sich mit dem Team Gedanken darüber, was die finale Version letztendlich beinhalten soll. Man werde Minecraft natürlich danach mit Erweiterungen versorgen. Für ihn sei es aber wichtig den Punkt zu erreichen, an dem man es als fertiges und vollständiges Spiel erachten kann.


Quelle: GDM 02/2011

Kommentare

Genkis schrieb am
Raksoris hat geschrieben:Bild
Alter der ist so faul unglaublich.
Er hat seit sovielen Wochen nix gemacht, fadenscheinige Entschuldigungen für seine Nicht Anwesenheit macht das Ganze eher noch lächerlicher...
es scheint genau das einzutreten, was ich am meisten gefürchtet hatte.
ohne die finanzielle spritze, die er durch den verkauf in der alphaphase bekommen hat, wäre es ihm nicht möglich gewesen in diesem maß an der sache zu arbeiten.
aber früher kam auch alle 1- 3 wochen mindestens 1 update raus, da konnte man die bugs verschmerzen und hat gerne unterstützt, war ok.
aber jetzt hat er geld, ein team und die bugs sind geschrumpft. also meint er wohl jetzt mach ich erstmal ordentlich pause. ist ja auch ok, aber sein team scheint auch nichts zu tun. und jetzt ist stillstand....
die bugs mögen zwar weniger geworden sein, aber trotzdem braucht das spiel immer noch ne menge an verbesserungen.
wie zum beispiel das kampfsystem: das ist so dumm und simpel, das es einfach keinen spaß macht. und schließlich sind die monster ein wesentlicher bestandteil des spiels. aber sie sind ab einem gewissen punkt im spiel einfach nur noch unnötig, langweilig und nervig. die viecher brauchen einfach eine bessere darseinsberechtigung.
auch fehlen vielen der dinge die man im spiel machen kann der sinn. es muss einfach mehr zu tun geben. stattdessen kriegen wir nur komische neue färbungen für wolle und son scheiß.
naja nur meine 14819 cents
The Chosen Pessimist schrieb am
Leute, ich bin auf der Suche nach einem Server, ich weiss es ist nihct einfach so reinzukommen, aber ich liebe Minecraft und würde gerne auch online mit anderen Leuten in einer Community sein
Oder einfach auf Probe rein gehen in den Server und dann könnt hr ja entscheiden ob ich dazugeeignet bin. Ich wäre aufjedenfall motviert auch viele Sachen zu machen und zu helfen.
Ich habe auch Skype falls benötigt
Grüße Pessimist
PS. wenn ihr bei dieser Jobbewerbung auch noch einen Lebensluaf wollt dann einfach fragen
Raksoris schrieb am
Bild
Alter der ist so faul unglaublich.
Er hat seit sovielen Wochen nix gemacht, fadenscheinige Entschuldigungen für seine Nicht Anwesenheit macht das Ganze eher noch lächerlicher...
phil.- schrieb am
MOINECRÄÄÄFT ! Super Spiel :Daumenrechts:
gh0st00 schrieb am
UUUnheimlich viel wird sogar hier, auf 4players, nicht beachtet.. erstaunlich.. sachen wie die tatsache, dass notch durch das viele twittern und bloggen im prinzip nix mehr gebacken bekommt.. dass seine firma nun so erfolgreich ist führt genau zu dem, was jedem in seiner situation passieren würde "oh, die firma hat mehr geld als sie jemald brauchen könnte.. warum weitermachen?"
Tatsächlich wird ein großteil der käufer davon überzeugt, dass er so viel bloggt, obwohl er im prinzip selbst mit seinem kompletten team kaum noch was erreicht.. Nun frisch im urlaub, sein team wartet einfach auf ihn.. und wann wird wieder 2 wochen später ein neue block und 2 verbesserungen des codes implementiert.. genau DESWEGEN sollte man ein spiel nicht in der beta phase öffentlich machen.. wenn die community ihn jetzt schon lobt, brauch er nichtsmehr machen, ist doch logisch
schrieb am

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