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LucasArts: Remake von Day of the Tentacle war beinahe fertig

Offenbar befand sich eine Neuauflage des Point-and-Click-Adventures Day of the Tentacle bei LucasArts Singapore in Entwicklung, aber auch dieses Projekt ist - wie Star Wars 1313 und andere Titel - bei der Schließung von LucasArts eingestellt worden.

Gegenüber Kotaku bestätigten drei Mitarbeiter, dass an einem Remake gearbeitet wurde und es in etwa wie die Spezial-Editionen von Monkey Island und Monkey Island 2 aussah - Pseudo-3D-Grafik mit 30 Bildern pro Sekunde sowie neue Hintergrundbilder und Zwischensequenzen. Laut einer Person war das Spiel bereits zu 80 Prozent fertig gestellt. Ein Beteiligter sagte ebenfalls, dass dies ein absolutes Traumprojekt gewesen sei.

Einen offiziellen Status hatte das Remake allerdings nicht, da es von der LucasArts-Führungsriege kein "grünes Licht" bekam. Laut dem Bericht hatten die Entscheidungsträger einfach kein Interesse mehr an den "Hinterlassenschaften" bzw. an der Fortsetzung der so genannten "Legacy" Titel - obwohl die Neuauflage allem Anschein nach fast fertig war und es heutzutage beinahe unmöglich ist, auf legalem Weg an den Klassiker zu kommen.

"For many involved this was a dream project," said one person who worked on the game. "But sadly, like many, many LucasArts games in development, it never saw the light of day."

Quelle: Kotaku

Kommentare

johndoe803702 schrieb am
Ja da hast du recht, das Steuerungskonzept war das einzige was Verbesserungswürdig war, aber besser als die total verhunzte Steuerung aus Monkey Island 4 war es auf jeden Fall.
Spielerisch waren die Adventure Back to the Future und Tales of Monkey Island auf jeden Fall genial gemacht und die Episodenform hat in den beiden Reihen sogar sehr gut gepasst, bei Monkey Island sowieso, weil die Vorgänger eine Kapitelaufteilung hatten, nun sind es Episoden.
Telltale hat auf jeden Fall sehr gut bewiesen, dass es doch noch möglich ist sehr gute Adventures auf die Beine zu stellen.
Aber mein absoluter Monkey Island Favorit ist noch immer der 3. Teil, perfekte Steuerung, perfekte Dialoge, sehr nice Grafik und es gibt 2 Varianten aus denen mal wählen kann, so wie auch in Teil 2.
Die normale einfache Variante und die Oberaffige schwierige Variante.
MrReset schrieb am
Ich denke diese Geschichte zeigt, warum LucasArts nicht mehr ist:
Offensichtlich gab es bei LA niemanden mehr mit neuen Ideen, stattdessen wurden zwanzig Jahre alte Spiele recycled. Und selbst das klappte dann am Ende nicht mehr ... Schade ...
HanFred schrieb am
Das ist natürlich Geschmacksache, aber IMHO erreichen Telltale die Klasse von Lucas Arts kaum. Schon gar nicht mit Remakes, wobei ich zugegebenermaßen nie ein großer Sam & Max Fan war. TOMI war OK, aber auch nicht über jeden Zweifel erhaben.
BTTF war spaßig, wenn auch etwas einfach und TWD muss auch ich als gelungen bezeichnen. Was mir allerdings an keinem Telltale-Game gefällt, ist das Steuerungskonzept.
johndoe803702 schrieb am
Das ehemalige Lucas Arts zu Glanzzeiten ist für mich aber noch nicht ganz gestorben, denn es lebt in Telltale Games weiter. Was ich bisher noch nicht wusste ist. dass Telltale Games von einer Gruppe ehemaliger Mitglieder von Lucas Arts gegründet wurde. Es gibt richtig gute Spiele von denen:
Tales of Monkey Island, Zurück in die Zukunft, Sam & Max, The Walking Dead, also war es mal an der Zeit nachzuschauen, wer diese Jungs und Mädels sind die solche hochkarätigen Spiele auf die Beine stellen. Das ursprüngliche Lucas Arts (Garant für qualitative Adventure-Spiele) lebt also irgendwie doch noch weiter nur halt unter einem anderen Namen mit einigen der ehemaligen Mitglieder.
sourcOr schrieb am
Masters1984 hat geschrieben:Was Lucas Arts und den Star Wars Spielen angeht gab es auch wirklich sehr gute Spiele, doch das wird von Kajetan ja einfach unter dem Teppich gekehrt und behauptet Lucas Arts hätte in den 00er Jahren nur noch scheiße rausgebracht was definitiv keine Tatsache ist.

Kajetan übertreibt ein bisschen. LucasArts haben erst mit Anfang der letzten Konsolengeneration nur noch Scheiße fabriziert. Ich formuliere das jetzt so allgemein, weil man keine Star Wars-Rechte besitzt, um damit ausschließlich Lego-Spiele und durchschnittliche Action-Spiele, die nur für ein leises Gähnen sorgen, zu entwickeln. LA waren sehr aktiv um die Jahrtausendwende rum bis die 360 kam, dann war Schicht im Schacht. Bzw. entwickelt wurde ja, aber wurden die Projekte auch vernünftig unterstützt? Nein, lieber den nächsten Aufguss herausbringen für sicheren Cash, den Rest kann man einstampfen.
Von dem Laden war nichts besonderes mehr zu erwarten. Von daher war es imho die absolut richtige Entscheidung, LA zu schließen und die Marke an Studios zu lizensieren, die auch wirklich eine Ahnung haben könnten, was man damit noch tolles anstellen kann. Gerade Disney hätten den Kahn nicht mehr herumreißen können.
schrieb am

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