Total War: Rome 2: Startschuss ist für Strategen gefallen - 4Players.de

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Echtzeit-Strategie
Entwickler: Creative Assembly
Publisher: Sega
Release:
kein Termin
03.09.2013
 
Keine Wertung vorhanden
Test: Total War: Rome 2
70

Leserwertung: 64% [4]

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Total War: Rome 2: Startschuss ist für Strategen gefallen

Total War: Rome 2 (Strategie) von Sega
Total War: Rome 2 (Strategie) von Sega - Bildquelle: Sega

Neun Jahre mussten Fans von Rome: Total War auf einen Nachfolger warten. Ein CGI-Trailer leitet jetzt den Start des komplexen Strategiespiels ein. Dabei werden historische Schlachten wie die Belagerung von Karthago und die Schlacht im Teutoburger Wald inszeniert. Total War: Rome 2 ist am 03. September 2013 für den PC erschienen und wird mit "Kultur-Paketen" (Fraktionen und Einheiten), mit "Feature-Paketen" (neue Spielelementen), mit "Kampagnen-Paketen" (neue Story-Kampagnen) und der lebendigen Modding-Szene in den nächsten Monaten stetig erweitert. Die Frage lautet also: Wie weit würdet ihr für Rom gehen?

Letztes aktuelles Video: Launch-Trailer


Kommentare

Christoph W. schrieb am
Das Problem vermute ich eher in der Engine. Medival 2 hatte feste und undurchlässige Formationen, die Anstürmen gut standhalten konnten. In den Fronten standen dann viele Soldaten, die ab und zu mal zuschlugen. In Empire, und auch Shogun, wurden dann die Einheiten etwas ineinandergezogen und man hatte die Hollywoodschlachten, bei denen man eher eine ganze Reihe Einzelkämpfe bebachtet hatte als echte Formationsschlachten. Rome 2 ist da ein wenig besser, aber man merkt noch etwas an den lockeren Formationen. Es gibt ja nicht mal mehr einen Defensivmodus.
Naja also Schildeinheiten haben quasi einen Defensivmodus, z.B. die Phalanx bei Speerträgern oder der Schildwall bei den barbarischen Schildträgern. Die Formationen sehe ich durchaus intakt, auch bei Schlachten. Aufgebrochen werden können sie durch Anstürme auf die Flanken oder von hinten. Das macht durchaus Sinn denn Soldaten sind ja keine Betonpfähle, die in den Boden gerammt sind. Das hat mich eigentlich auch an TW Teilen vor Empire gestört. Wenn ne Kavallerie- oder Fußtruppeneinheit in voller Geschwindigkeit auf einen Fußtrupp trifft, müssen Soldaten in festen Formationen nunmal reihenweise umgestoßen und geschoben werden, es sei denn sie sind in dichten Speer- oder Schildformationen, die auf den Ansturm ausgerichtet ist.
Außerdem sind Angriffs- und Ansturmeinheiten wie Berserker oder Schwertkämpfer z.B. ja gerade dazu da um Formationen aufzubrechen und Einzelkämpfe zu erzeugen. Nach meinem bisherigen Eindruck ist die Schlachtendynamik durch diese unterschiedlichen Truppentypen durchaus vorhanden.
Also das mit den Soldaten liegt vielleicht an den engen Formationen von Nahkämpfern, oder an der Trägheit, von der wir gerade reden? Aber ja, irgendwie fühlt sich das Spiel kleiner an. Ich habe Medieval 2 noch vor kurzem gespielt, und irgendwie wirken die Schlachten dort größer und brutaler.
Ich kam...
Temeter  schrieb am
Christoph W. hat geschrieben:Danke :D Nein, also wenn sich jemand an dem Wort "realistisch" stört, dann ersetzt das einfach mit "authentisch", denn das ist glaube ich das einzige was Total War wirklich sein will. Die Leute von CA sind wohl seit langem schon der Meinung das Realismus in TW dem Gameplay contraproduktiv entgegenwirken kann, was ja auch durchaus in bestimmten Punkten der Fall sein kann. Es ist ihr Spiel, sie machen es so wie sie für richtig halten und solche Designentscheidungen findet man entweder gut oder schlecht.
Ich meinte genau das, was ich geschrieben habe.
...Die jetzige Schlachtengeschwindigkeit und Sterberate ist das realistischste, was Total War bis jetzt programmiert hat...
Ist doch ziemlich offensichtlich, dass ich diesen Punkt mit Realismus meinte. Und in dem Bereicht ist Rome 2 nicht realistischer als ältere Titel, und Authentizität ist ebenfalls keine Stärke des Spiels. Vom Spielgefühl her sind die Schlachten viel zu schnell vorbei, eben, weil es unnötigerweise meist nur einen einzelnen Ansturm gibt.
Aber eine Entwicklerfirma für das Verurteilen, was sie entwickeln und was nicht dem entspricht, was man selber haben will? Da gibts ne Lösung für: Nicht kaufen! Alle die jetzt unzufrieden oder negativ überrascht sind wurden ja nicht gezwungen vorzubestellen oder? Wem vorher nicht klar war, was da, potentiell, auf einen zukommt, der hat was gehörig falsch gemacht....
Ich mag zwar die Richtung nicht, in die sich Total War entwickelt, weil imo eben genau die Authentizität, das Spielgefühl, und die Taktik momentan leidet. Das bedeutet aber nicht, dass Rome 2 nicht ein gutes Spiel sein kann oder es mir kein Spaß machen muss.
Im Gegenteil, momentan gefällt mir das Spiel...
Christoph W. schrieb am
tschief hat geschrieben: Wo hat Christoph behauptet das Total War realistisch ist? Er hat geschrieben dass die Sterberate und Schlachtengeschwindigkeit realistischer ist als alles was Total War bisher gezeigt hat - und da muss ich ihm (unter Vorbehalt - siehe unten) zustimmen.
Hier muss ich dir aber Recht geben. Mir fehlt ebenso das Gefühl der Schwere einer Einheit - wenn zwei Einheiten aufeinander zusprinten und zusammenprallen fehlt da der richtige "schwere Aufprall" der bisherigen Teile. Auch die Geschwindigkeit ist (mir) zu hoch - ich schalte regelmässig auf Zeitlupe - auch wenn das dann wieder zu langsam ist
Danke :D Nein, also wenn sich jemand an dem Wort "realistisch" stört, dann ersetzt das einfach mit "authentisch", denn das ist glaube ich das einzige was Total War wirklich sein will. Die Leute von CA sind wohl seit langem schon der Meinung das Realismus in TW dem Gameplay contraproduktiv entgegenwirken kann, was ja auch durchaus in bestimmten Punkten der Fall sein kann. Es ist ihr Spiel, sie machen es so wie sie für richtig halten und solche Designentscheidungen findet man entweder gut oder schlecht.
Aber eine Entwicklerfirma für das Verurteilen, was sie entwickeln und was nicht dem entspricht, was man selber haben will? Da gibts ne Lösung für: Nicht kaufen! Alle die jetzt unzufrieden oder negativ überrascht sind wurden ja nicht gezwungen vorzubestellen oder? Wem vorher nicht klar war, was da, potentiell, auf einen zukommt, der hat was gehörig falsch gemacht....
Das Gefühl der fehlenden Schwere von Einheiten habe ich das erste mal bei der Kavallerie in Empire gehabt. Hängt mit weniger Trägheit und höherer Geschwindigkeit zusammen. Während die Reiter in Rome 2 sehr leicht wirken, sind die in Medieval 2 langsamer und träger, sprichen wirken schwerer. Glaube auch nicht das...
tschief schrieb am
Temeter  hat geschrieben:
Nein. Einfach nur nein. Rome 2 hat überhaupt nichts mit Realismus zu tun, selbst die Entwickler sehen sich mehr in Hollywood-Nähe als alles andere.
Menschen sind nicht so heiß darauf zu sterben oder rennen wie ihrsinnige Berserker in jede Bresche. Deswegen gibt es ja die Phalanxen oder die römischen Legionäre mit ihren riesigen Schilden. Stundenlang hackt man in die Richtung des Feindes, und ab und zu trifft man jemand unglückliches (gut, Legionäre vielleicht etwas öfter :Blauesauge: ).
Wo hat Christoph behauptet das Total War realistisch ist? Er hat geschrieben dass die Sterberate und Schlachtengeschwindigkeit realistischer ist als alles was Total War bisher gezeigt hat - und da muss ich ihm (unter Vorbehalt - siehe unten) zustimmen.
Temeter hat geschrieben: Abgesehen davon sind die Einheiten, die agil wie Flumis durch die Gegen huschen können unglaubwürdiger als die trägen Mobs in den früheren TWs. Hinter den Schlachten und Formationen fehlt das echte Gefühl von Gewicht, stattdessen sprinten Einheiten schnell hin und her. Das momentane System wurde eher für hektische MP-Schlachten als auch nur ansatzweise glaubwürdige antike Schlachtfelder gemacht. Deswegen haben wir auch den inflationären Einsatz von Siegpunkten.
Hier muss ich dir aber Recht geben. Mir fehlt ebenso das Gefühl der Schwere einer Einheit - wenn zwei Einheiten aufeinander zusprinten und zusammenprallen fehlt da der richtige "schwere Aufprall" der bisherigen Teile. Auch die Geschwindigkeit ist (mir) zu hoch - ich schalte regelmässig auf Zeitlupe - auch wenn das dann wieder zu langsam ist
Temeter  schrieb am
Christoph W. hat geschrieben:
rekuzar hat geschrieben:Zocks auf schwer, dachte mir das reicht zum Einstieg. Aber höhere Schwierigkeitsgrade erhöhen in erster Linie die Bonis, die AI wird dadurch nicht intelligenter und die arcadigeren Schlachten nicht besser.
Wo sind die Schlachten denn Arcade-Style? Nur weil die Einheiten jetzt mal anständige Bewegungsgeschwindigkeiten haben und sich einzelne Soldaten nicht mehr 13 mal gegenseitig pieken müssen damit einer von beiden umfällt?
Die jetzige Schlachtengeschwindigkeit und Sterberate ist das realistischste, was Total War bis jetzt programmiert hat. Der einzige Underschied warum dann echte Schlachten aus der Zeit Stunden und in Total War nur Minuten dauern ist die Tatsache das es in Wirklichkeit zehn- oder hunderttausende Soldaten waren und nicht ein paar hundert. Da hat es nunmal länger gedauert bis sich soviele Leute abgeschlachtet hatten. Außerdem sind Armeen nie als ganzes aufeinandergeraten, sondern immer nur Wellen von Truppen, um strategische Misskalkulationen oder sich wandelnde Gegebenheiten durch das präzise Einsetzen von Hilfs- und Reservetruppen auszugleichen. Und die mussten ja auch erstmal aufs Schlachtfeld...
Nein. Einfach nur nein. Rome 2 hat überhaupt nichts mit Realismus zu tun, selbst die Entwickler sehen sich mehr in Hollywood-Nähe als alles andere.
Menschen sind nicht so heiß darauf zu sterben oder rennen wie ihrsinnige Berserker in jede Bresche. Deswegen gibt es ja die Phalanxen oder die römischen Legionäre mit ihren riesigen Schilden. Stundenlang hackt man in die Richtung des Feindes, und ab und zu trifft man jemand unglückliches (gut, Legionäre vielleicht etwas öfter :Blauesauge: ).
Wie du sagst gab es mehrere Rückzüge, Neuorganisationen und Wellen. Davon sieht man...
schrieb am

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