Total War: Rome 2: Zwei Prozent der Käufer haben technische Probleme, erster Patch, Statement und mehr - 4Players.de

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell. 4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.
Echtzeit-Strategie
Entwickler: Creative Assembly
Publisher: Sega
Release:
kein Termin
03.09.2013
 
Keine Wertung vorhanden
Test: Total War: Rome 2
70

“Auch dieses Total War hat seine starken Momente. Aber unter der prächtigen Oberfläche schlummern zu viele ärgerliche KI-Fehler.”

Leserwertung: 64% [4]

Wie findest Du das Spiel?

Spielinfo Bilder Videos

Schnäppchen-Angebote

Stellenmarkt Jobbörse Jobware

Nachrichten

Folge uns

       

Total War: Rome 2 - Zwei Prozent der Käufer haben technische Probleme, erster Patch und mehr

Total War: Rome 2 (Strategie) von Sega
Total War: Rome 2 (Strategie) von Sega - Bildquelle: Sega
Am gestrigen Freitag ist der erste Patch (wie angekündigt) für Total War: Rome 2 via Steam veröffentlicht worden. Einige Absturzursachen, Bugs, KI-Probleme und Performance-Verbesserungen werden im Change-Log (siehe unten) aufgeführt.

Außerdem meldete sich Mike Simpson (Creative Director bei Creative Assembly) im Forum zu Wort und entschuldigte sich für die Probleme, die es bei der Veröffentlichung des Strategiespiels gab. Laut seinen Ausführungen sollen ungefähr zwei Prozent der Käufer mit technischen Problemen zu kämpfen haben und die Entwickler wollen möglichst alle Unstimmigkeiten aus der Welt schaffen. Weiterführend ermutigt er alle Spieler, die auf Bugs, KI-Macken oder Balance-Unausgewogenheiten stoßen, sich zu melden. Dennoch soll die Behebung der technischen Schwierigkeiten zunächst im Vordergrund stehen.

"To these people we are really very sorry that you are having problems, we really want to get you enjoying our game, please do take the time to post your issue in the Support Forum if there isn't a fix for you available in there already. (...) Please do keep posting your concerns, our code team are focussing on tech issues to get people playing, but our design teams are very aware of your concerns and are already looking at ways to add further options and rebalance aspects of the game."


Interessierte Strategen können zudem am öffentlichen Betatest eines Hotfixes ("red sky fix") und des zweiten Patches (ab Montag) teilnehmen. "Patch 2 is already in internal testing, and is expected to be publically available as a beta on Monday, more news then but this patch is planned to include fixes for low-poly models viewed close-up, performance settings on certain hardware combinations and siege battle path-finding amongst other improvements."

Change-Log: Patch #1
  • Higher average frame rates with out-of-the-box settings (more conservative settings)
  • Fix for DirectX 10.0 Lighting issue reported - environment map wasn't being created leading to black reflections.
  • Fixed a sunken Samothrace temple complex world wonder on the Campaign map.
  • Fixed defender being able to create encampments when involved in a combined battle.
  • Added some localisation fixes to audio packs in French, Russian, Italian, German and Spanish.
  • Fixed lock up in Multiplayer Campaign battles when a desynchronisation occurs. Players are now notified of the desynchronisation, and the battle ends.
  • Fixed Multiplayer Campaign battle "overrun" prompt, which was not being shown to a player if they were a reinforcement and the other player was spectating.
  • Fixed corrupt loading screen when changing to fullscreen / windowed mode after a battle, and then going into another battle.
  • Fix for Multiplayer Campaign host being unable to move the camera in campaign, after reloading a save game on some rare occasions.
  • Safe guards added to prevent a very rare crash in coastal assault battles.
  • Fix for game lock up during end turn sequence / Celtic AI faction turn in single player campaign.
  • Improved AI use of walls on Athens large settlement battle map.
  • Improvements to Auto-resolve balancing in Single Player and Multiplayer Campaign modes.
  • Aligned ship unit upkeep costs with land units - made mercenary ships more expensive and non-mercenary ships cheaper.
  • Fixed slow turning rates for transport ships.
  • Improved civil war balancing in relation to campaign difficulty.
  • Fixed vehicle ground pipes, to prevent Siege Towers becoming immovable when they are left empty during the Deployment Phase of a Siege Battle, then units were moved into the Siege Tower when the battle has started.
  • Fixed bug when ramming sideways into moving ship, which caused the ramming ship stick to target and strafe along with it in battles.
  • Reduced the chance of Naval units sometimes clipping through the ground or harbours / ports during Port Assault battles when attempting to disembark.
  • Fixed issue where armies would be stuck in Muster stance and could not exit that stance in Campaign modes.
  • Fixed case where spies could get stuck on top of fleets in Campaign modes.
  • Fixed rare post battle lockup in Campaign modes.
  • Improved unit pathfinding in Barbarian village battle maps (fixed no go zones).
  • Fix for Multiplayer Campaign lock up when the player was reinforcing an AI ally who was victorious in battle, causing the player to become stuck with no victory / continue / exit battle user interface functionality.
  • Fix for cultural influence bonus from the Shrine of Neptune building
  • Fix for “Zone of Controls” of hidden armies being visible to both players in head to head Multiplayer Campaign mode on mouse-over.
  • Assorted minor fixes to city battle maps.
  • Fix for "Rome Wasn't Built in a Day" achievement failing to unlock when its requirements were met in some situations.

Quelle: The Creative Assembly, TW-Forum

Kommentare

Christoph W. schrieb am
Ja das stimmt. Die echte Spezialisierungsvielfat der Armeetraditionen ist zwar etwas eingeschränkt (Nichtsdestotrotz gibt es sie), aber ich baue beispielweise über 150 Runden durchaus so etwas wie eine emotionale Verbindung zu meiner "Teutoburgs Thunder" Kavalleriearmee auf oder meiner "Children of Germania" schweren Infanterietruppe, die schon quer durch Europa in jeder Region waren und die durch die Kämpfe mit allen möglichen Fraktionen zu echten Profiarmeen herangewachsen sind.
Aber genau das Element entfällt leider für Generäle. Sie sterben viel zu schnell, sind viel zu austauschbar. In Shogun 2 gab es für mich nur wenige Generäle, die irgendwie bedeutsam wirkten (Hab die Jungs auch immer gleich geupgradet), in Medieval 2 fand ich die Konstruktion der Generäle irgendwie am besten. Das Detail, das die Jungs sehr feindliche oder freundliche Sprüche draufhatten, je nachdem, ob sie grausam oder gerecht waren, fand ich z.B. klasse.
Zum Politsystem fällt mir leider auch nur unfertig ein. Man merkt dem ganzen wirklich ein großes Potential an. Hätte man die Generäle wesentlich charaktistischer gestaltet und das System der verschiedenen Senatsgruppen/Familien/Stände, samt Bürgerkrieg, indem glorreiche Generäle anderer Familie revoltieren, anständig ausgearbeitet, wäre das absolut grandios geworden. Leider ist das ganze am Ende willkürlich, größtenteils unbedeutend und frustrierend zufällig (wenn irgendwann plötzlich ohne Vorwarnung oder triftigen Grund ein Bürgerkrieg ausbricht und 12 Stacks professioneller Eliterebellen am Rand deiner Stadt spawnen haste nur noch Lust zu reseten....).
3nfant 7errible schrieb am
Christoph W. hat geschrieben:Weiß gar nicht was die Leute immer mit dem Familienbaum haben. Ich hab da niemals reingeguckt. Klar, das ist vielleicht ganz nett nach 150 Runden mal zu schauen was man schon an einer Historie von Persönlichkeiten hat, aber für mich immer uninteressant weil ich eine Fraktion, und keine einzelnen Staatsmänner oder Generäle spiele. Abgesehen davon waren Generäle und Fraktionsanführer in TW schon immer austauschbar generisch gewesen. Selbst in Shogun 2 waren die großen Bekannten auch nur "normale" Generäle.
Die Interaktionsmechanismen sind eben immer die gleichen. Stört mich auch ehrlich gesagt kaum, da hat Rome 2 wesentlich größere Baustellen...

Stimmt, es gibt grössere Baustellen. Und ich erwarte auch nichts wie in CK2, aber gerade weil CA im Vorfeld immer so angepriesen hat, stärker auf die "menschliche Seite" einzugehen, finde ich das schon ziemlich schade. Scheinbar bezog sich das aber nur auf die Einheitenreaktionen während der Kämpfe.
Und wie gesagt finde ich den ganzen Politik/Familien Tab als Rückschritt gegenüber den älteren Teilen. Die Generäle fand ich nicht so austauschbar wie du, erst jetzt sind sie es. Nichtmal der Fraktionsführer wird irgendwie gesondert gekennzeichnet oder bekommt so auffällige Charaktereigenschaften wie sonst, die dann auch teilweise vererbt wurden.
Die neuen Armee-Traditionen sind ne coole Sache, aber sie stehlen den Generälen ein bisschen die Show, genauso wie manche Agententypen einen noch grösseren Einfluss auf die Armee haben können als so mancher General.
Ich glaub das ganze ist einfach unfertig und war ursprünglich viel komplexer geplant. Wenn man schon diese ganze Dynastie Geschichte einbaut, dann muss das einfach tiefer und persönlicher gehen als so oberflächlich wie es jetzt ist.
(x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt schrieb am
Scipione hat geschrieben:
)FireEmblem(Awakening hat geschrieben:
samezon hat geschrieben:Nahrungsknappheit, Rebellion, Seuche und vorbei. Mich hat das ja schon an Rome 1 genervt aber beim zweiten Teil wächst das ganze echt übern Kopf. Will ich was für die Nahrung tun und leg Felder an dann löse ich damit eine Rebellion aus...

Kämen wir mal zu deinem verstecktem hauptkritikpunkt. Nämlich das diese ganze städtewirtschaft einer Reihe die sich als "total war" bezeichnet, einfach nicht gelegen kommt. So ist man mit sachen abgelenkt, die mehr oder weniger langweilig sind und auf ein absolutes Minimum reduziert werden sollten. Etwas was mir da noch nie sonderlich gefallen hat.

das ist imo eine der wenigen Sachen, die gut sind im Spiel. Das Städtemanagement ist nicht wirklich aufwendig und wenn man die Gebäudeketten und ihre Boni, Mali erstmal draufhat, kann man den Ausbau sehr gut planen, da die Unzufriedenheit diesmal sogar leichter durchschaubar ist. In den alten Teilen ist die Unzufriedenheit einfach kontinuierlich angestiegen, und das einzige was man dagegen tun konnte, war in jede Stadt die gleichen Gebäude zu bauen, jedesmal die Steuerstufe anzupassen oder grosse Garnisonen in den Städten zu belassen. Das war alles eine reine Fleissarbeit und zu simpel gehalten.
Hatte mich am WE doch mal dazu durchgerungen ein bisschen zu spielen, und mir ist aufgefallen, dass es auf der Kampagnenkarte durchaus sehr gute Ansätze gibt. Leider werden die aber von den technischen Unzulänglichkeiten, von anderen schlechten Design-Entscheidungen und den arcadigen Schlachten überschattet. Und der Politik-Screen ist einfach furchtbar. Ein riesiger Rückschritt gegenüber Empire und Shogun2, und einen richtigen Familienbaum gibt es auch nicht mehr.

Ich finde so wie es in Mount & Blade gelöst wurde, ist es...
Christoph W. schrieb am
Weiß gar nicht was die Leute immer mit dem Familienbaum haben. Ich hab da niemals reingeguckt. Klar, das ist vielleicht ganz nett nach 150 Runden mal zu schauen was man schon an einer Historie von Persönlichkeiten hat, aber für mich immer uninteressant weil ich eine Fraktion, und keine einzelnen Staatsmänner oder Generäle spiele. Abgesehen davon waren Generäle und Fraktionsanführer in TW schon immer austauschbar generisch gewesen. Selbst in Shogun 2 waren die großen Bekannten auch nur "normale" Generäle.
Die Interaktionsmechanismen sind eben immer die gleichen. Stört mich auch ehrlich gesagt kaum, da hat Rome 2 wesentlich größere Baustellen...
3nfant 7errible schrieb am
)FireEmblem(Awakening hat geschrieben:
samezon hat geschrieben:Nahrungsknappheit, Rebellion, Seuche und vorbei. Mich hat das ja schon an Rome 1 genervt aber beim zweiten Teil wächst das ganze echt übern Kopf. Will ich was für die Nahrung tun und leg Felder an dann löse ich damit eine Rebellion aus...

Kämen wir mal zu deinem verstecktem hauptkritikpunkt. Nämlich das diese ganze städtewirtschaft einer Reihe die sich als "total war" bezeichnet, einfach nicht gelegen kommt. So ist man mit sachen abgelenkt, die mehr oder weniger langweilig sind und auf ein absolutes Minimum reduziert werden sollten. Etwas was mir da noch nie sonderlich gefallen hat.

das ist imo eine der wenigen Sachen, die gut sind im Spiel. Das Städtemanagement ist nicht wirklich aufwendig und wenn man die Gebäudeketten und ihre Boni, Mali erstmal draufhat, kann man den Ausbau sehr gut planen, da die Unzufriedenheit diesmal sogar leichter durchschaubar ist. In den alten Teilen ist die Unzufriedenheit einfach kontinuierlich angestiegen, und das einzige was man dagegen tun konnte, war in jede Stadt die gleichen Gebäude zu bauen, jedesmal die Steuerstufe anzupassen oder grosse Garnisonen in den Städten zu belassen. Das war alles eine reine Fleissarbeit und zu simpel gehalten.
Hatte mich am WE doch mal dazu durchgerungen ein bisschen zu spielen, und mir ist aufgefallen, dass es auf der Kampagnenkarte durchaus sehr gute Ansätze gibt. Leider werden die aber von den technischen Unzulänglichkeiten, von anderen schlechten Design-Entscheidungen und den arcadigen Schlachten überschattet. Und der Politik-Screen ist einfach furchtbar. Ein riesiger Rückschritt gegenüber Empire und Shogun2, und einen richtigen Familienbaum gibt es auch nicht mehr.
schrieb am

Facebook

Google+