Alpha noch dieses Jahr

Nachdem sich die DayZ-Mod für Arma II zu einem wahren Phänomen entwickelt hatte, verkündete Dean Hall im Sommer, dass er für Bohemia Interactive eine Standalone-Version produzieren werde. Dabei wolle man einen für Indie-Gefilde nicht unüblichen Pfad beschreiten und eine günstige Alpha anbieten, die nach und nach erweitert werde. Die Mod-Fassung solle vorerst parallel weiterentwickelt werden.

Im Rahmen einer Präsentation auf der Eurogamer Expo teilte Hall mit, dass jene Alpha definitiv noch in diesem Jahr vom Stapel laufen solle. Dies sei keine Frage des Hoffens - die Version müsse auf jeden Fall erscheinen, damit man das erreichen könne, was man sich vorgenommen habe. DayZ werde zu einem sehr niedrigen Preis angeboten, man wolle lieber mehr Exemplare verkaufen. Einer der Gründe für Eile ist wohl auch die Furcht vor Klonen, die dem eigenen Vorhaben zuvorkommen könnten.

Hall plauderte auch über Ideen, die er für die Standalone-Fassung habe. So könnte es darin Krankheiten geben, die über Fäkalien oder Erbrochenes weiterverbreitet werden. Auch werde man vielleicht Schienen für gebrochene Gliedmaßen basteln oder Haushaltsgegenstände als Waffen verwenden können. Fahrzeuge seien etwas, das man vermutlich erst sehr spät in der Produktionsphase angehen würde.


Autor: Julian Dasgupta

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Kommentare

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  • Wie kommt man beim dem Spiel eigentlich am besten zu Waffen. Ich habs erst dreimal angefangen, bin immer ohne Waffen aber dann irgendwann von Zombies entdeckt und getötet wurden. Hab das noch nicht raus wie man vorgehen muss bzw. wie man an Ausrüstung kommt.
  • crewmate schrieb:
    Aber nicht, wenn das alle weiteren Spielerinteraktionen ausmerzt. Außer den jeweils anderen zu looten und zu teabaggen.
    Die Möglichkeit ständig erschossen zu werden tut das ja eigentlich auch nicht, sie erweitert das Spiel nur um einen wichtigen  [...]
    crewmate schrieb:
    Aber nicht, wenn das alle weiteren Spielerinteraktionen ausmerzt. Außer den jeweils anderen zu looten und zu teabaggen.
    Die Möglichkeit ständig erschossen zu werden tut das ja eigentlich auch nicht, sie erweitert das Spiel nur um einen wichtigen Faktor, Kooperation mit Fremden kann sehr nützlich sein, man muß dazu aber auch ein sehr großes Risiko eingehen. Das macht einen Unterschied zum üblichen: ich kooperiere mit Anderen, weil es die vorgegebene und damit einzig sinnvolle Verhaltensweise darstellt. Im Moment ist es nur so, daß das Risiko bei der Kontaktaufnahme mit Fremden in keinem Verhältnis zum möglichen Nutzen steht, denn die meisten Banditen haben drei,vier Banditenfreunde und sind an neuen Bekanntschaften nicht interessiert. Dazu kommt ein großes Manko des Spielkonzepts, welches dem Agressor einen enormen Vorteil verschafft: ich kann einfach beliebig jemanden erschießen und kommen dann seine Freunde um mich zu holen, so logge ich mich einfach aus und spiele woanders weiter, so einfach ist das. Diese Möglichkeit sich jeder Verantwortung für die eigenen Handlungen zu entziehen ist wohl auch die Hauptursache für die Existenz der ganzen Massenmörder da draußen. Trotzdem bin ich zuversichtlich, daß zukünftig in DayZ auch das miteinander Agieren wieder lukrativer wird, aber nicht mithilfe irgendwelcher Buffs oder Klassenbeschränkungen, sonder auf sozialer Ebene. Wenn für eine Vielzahl von Spielern die Vorteile davon Teil einer größeren Gemeinschaft zu sein die Menge der Risiken überwiegen.
  • Aber nicht, wenn das alle weiteren Spielerinteraktionen ausmerzt. Außer den jeweils anderen zu looten und zu teabaggen.