Planetary Annihilation: Ersteindruck & Impressionen - 4Players.de

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Strategie
Entwickler: Uber Entertainment
Publisher: Nordic Games
Release:
05.09.2014
Test: Planetary Annihilation
66

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Planetary Annihilation: Ersteindruck & Impressionen

Planetary Annihilation (Strategie) von Nordic Games
Planetary Annihilation (Strategie) von Nordic Games - Bildquelle: Uber Entertainment
Nach dem Erfolg der Kickstarter-Kampagne (2.2 Mio Dollar wurden Ende 2012 eingenommen) ist Planetary Annihilation seit letztem Jahr bei Steam im Early Access zugänglich. In der aktuellen Beta 0.59607 des Echtzeit-Strategiespiels geht es aber schon um große Schlachten, komplexe Basen, Massenproduktion und effektives Einigeln.

Basenbau im großen Stil. Planetenumspannende Befestigungen gehören zum guten Ton.
Basenbau im großen Stil. Planetenumspannende Befestigungen gehören zum guten Ton.


Spielerisch orientieren sich die Entwickler an den Vorbildern Total Annihilation und Supreme Commander. So werden z.B. die Ressoucen Metall und Energie kontinuierlich abgebaut. Der Spieler muss vor allem auf das Verhältnis von Ausgaben und Einnahmen achten. Dabei darf die eigene Ökonomie durch überzogene Einheitenproduktion nicht überstrapaziert werden - andererseits sind die Lager ziemlich fix voll, sodass eine gute Balance gefunden werden muss. Auch die Schlachten erinnern an vergangene Tage: Hier gilt vor allem das Motto "Viel hilft viel", zumal Tempo- und Formationseinstellungen (noch) fehlen. Zudem sollte unbedingt auf die richtige Zusammensetzung der Truppen geachtet werden, deren Varianten eher klassisch ausfallen.  

Roboter-Massensterben: Die Schlachten können durchaus die Dimension von Supreme-Commander erreichen.
Roboter-Massensterben: Die Schlachten können durchaus die Dimension von Supreme-Commander erreichen.


Der eigentliche Clou von Planetary Annihilation ist die Tatsache, dass alle Gefechte auf eher kleinen Himmelskörpern stattfinden. Mit der richtigen Technologie können so nicht nur Bots, Panzer oder Flugzeuge eingesetzt werden, sondern auch der Orbit wird zur Gefechtszone. Hier können wertvolle Sonnenkollektoren oder Orbitallaser errichtet werden, die von Jägern verteidigt werden. Wer auf seinem Planeten nicht mehr genug Ressourcen findet, kann zudem seinen Commander auf einen anderen Himmelskörper verlegen. Bislang bestehen die Sonnensysteme zwar nur aus zwei Planeten, allerdings bieten diese bereits ordentlich Raum für viel Metallschrott.

Ordentliches Einigeln: Wie im Vorbild Total Annihilation kann man sich so richtig schön eingraben.
Ordentliches Einigeln: Wie im Vorbild Total Annihilation kann man sich so richtig schön eingraben.
   

Allerdings merkt man dem Titel seinen Beta-Status noch stark an. So fehlen teilweise noch Grafiken oder Einheitenmodelle. Es gibt außerdem Darstellungsfehler und Bugs -  und wenn sich richtig viele Einheiten auf den Planeten tummeln geraten trotz der eher durchschnittlichen Kulisse auch starke Rechner an ihre Grenzen. Gut gefallen hat hingegen die unheimliche knackige, klug agierende KI, die anhand der Ressourcen-Rate frei skaliert werden kann und auch erfahrene Strategen fordern sollte.

Schlachtfeld Sonnensystem: Planetary Annihilation macht gleich mehrere Planeten zur Gefechtszone.
Schlachtfeld Sonnensystem: Planetary Annihilation macht gleich mehrere Planeten zur Gefechtszone.


Planetary Annihilation wird für den PC erscheinen. Das Release wurde auf "when it`s done" verschoben, bis zum Frühjahr soll die Beta aber alle Features der Release-Version beinhalten - dann werden wir auch eine Vorschau anbieten. 

Letztes aktuelles Video: Beta-Trailer


Kommentare

Jazzdude schrieb am
Bisher habe ich in dem Spiel noch das Problem, dass ich kaum die Einheiten auseinander halten kann. Vorallem die Flugeinheiten sehen fast alle gleich aus. Hoffentlich bekommen die bald mal etwas mehr aussagekräftigere Designs und Texturen.
schrieb am

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