Star Citizen: Cloud Imperium Games reagiert auf Kritik an Kommunikation, Umsetzbarkeit des Spiels, Concept-Sales, Star-Marine-Verschiebung und die Feature-Lawine - 4Players.de

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell. 4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.
Simulation
Release:
kein Termin
kein Termin
Vorschau: Star Citizen
 
 
 
Keine Wertung vorhanden

Wie findest Du das Spiel?

Spielinfo Bilder Videos

Schnäppchen-Angebote

Stellenmarkt Jobbörse Jobware

Nachrichten

Folge uns

       

Star Citizen - Cloud Imperium Games reagiert auf Kritik an Kommunikation, Umsetzbarkeit, Concept-Sales, Star-Marine-Verschiebung und die Feature-Lawine

Star Citizen (Simulation) von Cloud Imperium Games
Star Citizen (Simulation) von Cloud Imperium Games - Bildquelle: Cloud Imperium Games
Nach der Verschiebung des Star-Marine-Moduls "auf unbestimmte Zeit" (wir berichteten) und dem Abgang von Alex Mayberry (Executive Producer) aus persönlichen Gründen sowie den Kündigungen von Travis und Chelsea Day meldete sich jüngst Indie-Entwickler Derek Smart (Line of Defense, Universal Combat, Battlecruiser 3000AD), der eigentlich nichts mit Star Citizen am Hut hat, zu Wort und kritisierte den Umfang und die Umsetzbarkeit des Vorhabens - vor allem in Hinblick auf das Budget. Daraufhin häuften sich die negativen Stimmen über Star Citizen im Netz und Zweifel machten sich breit, worauf sich nun Ben Lesnick (Community Manager von Cloud Imperium Games) in einem sehr ausführlichen Statement zu Wort meldete und versuchte, eine Vielzahl der Vorwürfe aus der Welt zu schaffen.

Erstmal stellte Lesnick klar, dass Star Marine nicht eingestellt wurde. Manche Internet-Magazine hätten die Verschiebung "auf unbestimmte Zeit" wohl falsch verstanden und/oder wollten bloß ihre Nutzerzahlen (Stichwort: Clickbait) in die Höhe treiben. Auch der Vergleich, dass Star Marine so etwas wie Call of Duty im Weltraum sei, hält er für eine unsinnige Verallgemeinerung. Beides seien zwar Ego-Shooter, hätten aber ansonsten nicht viel gemein. Zudem sei Star Marine nur ein Bruchteil eines viel größeren Spiels.

Auf den Vorwurf, dass sie zu viel Zeit mit dem "Polieren" der Inhalte verschwenden würden, entgegnete er, dass das völlig falsch sei und sie noch gar nicht so weit gekommen wären, sondern vielmehr an größeren Problemen und "Blockern" arbeiten würden. Als Beispiel nannte er Arena Commander, das zunächst nur mit einem Schiff, ohne Physik und ohne funktionierenden Multiplayer an den Start ging und dann sukzessive verbessert wurde. Es seien die grundlegenden Dinge, an denen sie arbeiten würden und das "Polieren" würde erst am Ende anstehen.

Zum 'Feature creep', also dem stetigen Hinzufügen von weiteren Spielfeatures, sagte er, dass sie dieses Thema nicht betreffen würde, da sie sich an die ursprünglich ausgeschriebenen Ziele halten würden. "Concept-Sales" (von weiteren neuen Raumschiffen) würden die Entwicklung außerdem nicht aufhalten, da damit in der Regel meist externe Mitarbeiter oder Firmen betraut werden würden, die nicht am Spiel werkeln.

Alle Schiffe, die schon gekauft werden konnten, aber noch nicht im Spiel implementiert sind, sollen definitiv eingebaut werden - z.B. Caterpillar, Banu Merchantman, Xi'An Scout, Constellation, Retaliator, Orion, Herald, Vanguard etc., meinte Lesnick. Bis alle Schiffe verfügbar seien, würde es noch dauern, da manche Raumschiffe eine höhere Priorität hätten, z.B. wenn die Schiffe in Squadron 42 enthalten sein müssten etc. Zudem sei es falsch, dass ausschließlich Material für Squadron 42 entwickelt werde.

Die im letzten Monat zurückgegangenen Crowdfunding-Einnahmen (knapp 1 Mio. Dollar im Juni 2015; ca. 2,4 bis 3,3 Mio. Dollar von Dezember 2014 bis Mai 2015) würden die Entwickler überhaupt nicht verunsichern. Die Spieler sollten sich ebenfalls nicht beunruhigen lassen - aber der Rückgang habe durchaus mit der Verschiebung von Star Marine zu tun, schließlich würden sie auch daran gemessen werden, was sie letztendlich abliefern. Des Weiteren sei es falsch, dass Chris Roberts seine Zeit bei den Motion-Capture-Aufnahmen verschwenden würde und sie (Cloud Imperium Games) nicht mit der Community kommunizieren würden.

Ein Problem gestand er aber ein und erklärte, dass die versprochenen Web-Features (Organizations 2.0 und Sternenkarte) noch ausstehen würden. Sie seien weiterhin in Produktion, aber aufgrund diverser Umstände (Mehrwertsteuer im Shop für Europa, Arena Commander Leaderboards, Back-End-Änderungen und Co.) ebenfalls verschoben worden.

Letztes aktuelles Video: Foundry 42 Germany


Quelle: Cloud Imperium Games, PC Invasion, Blue's News

Kommentare

Arkatrex schrieb am
casanoffi hat geschrieben:
Arkatrex hat geschrieben:Du hast vollkommen Recht, entweder EvE passt, oder nicht. Für den Fall ist meiner Meinung nach ja Star Citizen da, meine Hoffnung ist das SC in diese Bresche springt und ein EvE Wingcommander Privateer Online dabei herauskommt, wo man auch minern, produzieren etc. pp kann.
Nur eben alles aus der 1st Person Perspektive.
Elite Dangerous geht da schon in diese Richtung - nur eben lange nicht so umfangreich, wie es sein könnte - besonders die nur latent vorhandene Hintergrundgeschichte wird von vielen bemängelt.
Mir persönlich fehlt diese in keinster Weise - bin aber gespannt, was Star Citizen zu bieten haben wird.
Eine 1st person Space Opera wäre für mich zu EvE und E:D eine wunderbare Ergänzung!
Weiß man eigentlich schon, ob SC Oculus Rift unterstützen wird?
Hoffentlich wird meine Begeisterung an E:D noch so lange anhalten, bis die Consumer Version erscheint.
Ich spiele ja auch ED, generell gefällt mir Elite sehr sehr gut, aber einen großen Punkt hat es meiner Meinung nach schon:
Es ist leer.
Vielleicht ist das einfach nur meine Erwartung als EvE Spieler, aber weit draußen sieht man einfach nur nichts. Es ist schön wenn ich einen Planeten anfliegen kann und drücke auf den Scan Knopf...hey..wonderful....Dies ist Exploration hurray!
Manche Missionen sind nach wie vor nicht lösbar (ich sage nur Combat Sites) und das Bounty Hunten wird irgendwann so steril das man sich nach Abwechslung sehnt.
Nicht falsch verstehen, die Immersion ist gut gelungen. Alleine das Teile des Schiffs ausfallen können und ich nur mit einem Reboot versuchen kann sie zumindest kurzzeitig wieder in Gang zu bringen ist genial. Das Feeling dabei macht echt Spaß.
Aber hinten raus fehlt mir einfach alles. Exploration wäre für mich:
Man warpt eine spezielle Signatur an die man nur mit...
mole85 schrieb am
Naja, böse Zungen behaupten ja, dass zum Releasezeitpunkt ein Mittelklasserechner ausreichend ist... :P
Nicht dass ich mir das wünsche, aber lieber Qualität in 5 Jahren mit mäßiger Grafik als halbfertige verbuggte Grafikdemo in 2 Monaten...
Balmung schrieb am
Hat mich mein Gefühl also nicht getäuscht. ;)
Naja, mal sehen. Wenn braucht es auf jeden Fall eine Höllenmaschine. :lol:
maho76 schrieb am
Abwarten, ich hab nicht so das Gefühl als würde SC so derart mit dem Gedanken an VR entwickelt, aber vielleicht täusche ich mich da ja auch, wir werden sehen.
abwarten klar, aber es sieht doch sehr danach aus was die bewegungsmuster betrifft, auch abseits der cockpitperspektive. Problem könnte natürlich sein: was für ein System braucht man dann erst um das sauber zum laufen zu kriegen???^^
edit: könntest sogar recht haben, Priorität hats wohl nicht, sorry:
https://www.youtube.com/watch?v=t45Ls1o ... e&t=32m53s
http://www.reddit.com/r/oculus/comments ... _about_vr/
Balmung schrieb am
Abwarten, ich hab nicht so das Gefühl als würde SC so derart mit dem Gedanken an VR entwickelt, aber vielleicht täusche ich mich da ja auch, wir werden sehen.
schrieb am

Facebook

Google+