War for the Overworld: Angespielt: Das bessere Dungeon Keeper? - 4Players.de

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Echtzeit-Strategie
Release:
02.04.2015
Test: War for the Overworld
74
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Leserwertung: 2% [1]

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Angespielt: War for the Overworld

War for the Overworld (Strategie) von Brightrock Games und Subterranean Games
War for the Overworld (Strategie) von Brightrock Games und Subterranean Games - Bildquelle: Brightrock Games und Subterranean Games
Nach dem Ende des Traditionsstudios Bullfrog und der Einstampfung von Dungeon Keeper 3, das den Untertitel "War for the Overworld" trug, schien das Ende der Reihe besiegelt. Nach der Abzock-Frechheit Dungeon Keeper für iOS war dann auch die letzte Hoffnung auf eine Wiederauferstehung zerschlagen. Aber Fürsten der Unterwelt dürfen aufatmen: Seit letztem Jahr arbeitet das Studio Subterranean Games an War for the Overworld, das Ende 2012 über Kickstarter finanziert wurde. Zwar hat man keine offizielle Lizenz, dafür aber den Segen von Urvater Peter Molyneux. Wir haben einen Blick auf die frühe "Bedrock Beta" des Titels geworfen.

Klassisch: Das Dungeon-Herz muss um jeden Preis gegen Helden und konkurrierende Underlords verteidigt werden.
Klassisch: Das Dungeon-Herz muss um jeden Preis gegen Helden und konkurrierende Underlords verteidigt werden.


Der erste Eindruck ist positiv: Zwar ist die von der Unity-Engine angetriebene Kulisse etwas spröde, doch der abgedrehte Charme des Originals wird bereits gut eingefangen. Wie im Klassiker weise ich meine Arbeiter an, Gänge und Räume aus dem Fels zu brechen. Hier errichte ich Schlafräume, Schweinefarmen (die legendären Hühner gibt es leider nicht mehr), Kerker und Folterkammern. Wie vor 16 Jahren betreten, sobald die Voraussetzungen erfüllt sind, verschiedene Monster meinen Dungeon über ein Portal. Diese errichten u.a. Fallen oder verteidigen meine Verliese gegen eindringende Helden.

Bizarr: Diese Viecher schmieden Fallen. Mit ihrem Kopf.
Bizarr: Diese Viecher schmieden Fallen. Mit ihrem Kopf.


Bislang gibt es in der Beta nur zwei Tutorials und mehrere Sandbox-Level. Zudem ist die Menge der Räume und verfügbaren Monster recht beschränkt. Dennoch fängt War for the Overworld das typische Dungeon-Keeper-Gefühl bereits besser ein, als es jeder Free-to-play-Murks könnte. Wenn Gargoyls in ihrer Monster-Behausung nisten, ich meine Imps mit Nackenschlägen zum schnelleren Arbeiten ermutige oder per Possession-Spell als Magier durch meinen Dungeons streife, erinnere ich mich, warum Dungeon Keeper anno 1997 solchen Erfolg hatte. "War for the Overworld" könnte endlich der Nachfolger werden, den die Serie verdient hat.

Einschätzung:
gut 

 
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Kommentare

Hausi91 schrieb am
Es gibt einen besseren Grund nicht Early Access zu spielen. Es verdirbt einen den Spass. Man spielt so was halbfertiges. Am Ende kommt das Spiel raus und man kennt schon die Hälfte. Was etwas den Spass nimmt
Blödsinn.
Die Story wird erst veröffentlicht wenn das Spiel fertig ist, sie wollen nichts stückchenweise Releasen.
Wir testen gerade wiedermal den Multiplayer, und ich weis nicht was dir da den Spaß rauben soll wenn du es Später auch kaufst.
Zahlt lieber die 16? und helft den Entwicklern, sie sind sehr Aktiv in Releasen regelmäßig neue sachen und gehen auch auf Wünsche ein. Man muss sich halt nur dort im Forum erkundigen und nicht ohne etwas zu wissen, hier etwas schreiben und vllt leute zu vergraulen.
Mein Fazit nach ca 10 Stunden:
Das Spiel wird der Hammer. ATM (wenn man das Spiel schon kennt) sind MP schlachten sehr Kurz aber das wird sich auch Wieder ändern.
Der SP ist ATM nur 2 Tutorials und eben Sandbox karten wo mann die Gegner selbst herrufen muss/kann.
Ich finde es auch sehr gut das die Story erst veröffentlicht wird wenn wirklich das Spiel komplett ist.
Es ist kein Spiel was man im Early Acess Stunden lang am stück spielen kann, aber es sieht mir sehr danach aus als würde es bald soweit sein.
Ich war selbst erstaunt wie schnell die Entwicklung voran geht, und ich bin mir absolut sicher, dass es 2014 als fertiges Spiel released wird.
Die Entwickler von überall auf der Welt haben viel Herzblut in das Spiel gesteckt, und haben es geschafft Trotz Vollzeitjobs sehr schnell, ein sehr gutes Spiel zu schaffen. Sie patchen oft Kleinigkeiten in kürzester zeit, wie z.b letztens ein größberer bug im MP, war in 20 Minuten behoben.
Also wer nicht gerade kein Geld hat, oder Hartz4 ist kann locker 16? ausgeben, dass tut keinen weh und das Spiel wird eigentlich einen höheren wert haben wenn es entgütlig fertig ist.
Ich spiele Zeitgleich DK1 und DK2...
Balmung schrieb am
Natürlich sollte man als Spieler auch die eigene Birne einschalten bevor man blind sich ein Early Access Spiel kauft, ist ja ganz normal.
Ich hatte mir zum Beispiel direkt zum Start den Early Access von Space Engineers zugelegt, das waren 13 Euro und obwohl das Spiel noch weit vom Release entfernt ist, hab ich dennoch schon über 300 Stunden Spaß damit gehabt, Tools dafür geschrieben, einen eigenen ersten Block dafür erstellt etc. Selbst wenn sie das Spiel jetzt noch irgendwie verhauen würden waren die 13 Euro dennoch bestens angelegt, so viel Spielspaß hat ich bei vielen Vollpreis Titeln nicht. Und bisher legen die Entwickler ein gutes Update Tempo hin (jede Woche min. ein Patch). Die Community ist bisher auch sehr gut. Ist also im Prinzip ein Beispiel im positiven Sinne was Early Access angeht.
Dagegen gibt es sicherlich auch welche, wo es halt nicht so gut läuft bzw. zügig. Ist wohl auch immer etwas Glück, wenn man sich direkt zum Start dazu entscheidet, aber man kann ja auch erst mal abwarten und das Ganze mitverfolgen. Es kommt halt auch sehr auf das Spiel an, Space Engineers ist halt ein Sandbox Spiel, da kann man sich eben schon früh recht lange mit beschäftigen ohne das es den vollständigen Umfang hat. Im Grunde genauso wie EverQuest Next Landmark. Es gibt aber halt auch Spiele wie Starbound, bei denen man zwar auch baut, aber auch ein Großteil Exploring ausmacht und da ist es dann wirklich nicht so gut es halbfertig zu spielen, da könnte einem die Lust wirklich ausgehen bevor das Spiel fertig ist, darum lasse ich das auch noch liegen (habs aber schon).
Man muss halt schon ein bisschen aufpassen und auch für sich abwägen ob es einem das Wert ist. Für mich ist es das, es macht mir einfach auch Spaß schon früh bei der Entwicklung mit dabei zu sein und zu sehen wie sich das Spiel immer weiter entwickelt, all die Features nach und nach dazu kommen etc. Ist natürlich nicht für Jeden etwas.
Naja, vor 2-3 Jahren fand ich die...
Temeter  schrieb am
Balmung hat geschrieben:Nun, wenn du es sowieso spielen wirst, dann ist es doch eine Überlegung wert das Geld den Entwicklern jetzt schon zu geben, um es jetzt schon in die Entwicklung stecken zu können. Darum geht es ja eigentlich bei Early Access, weniger darum das Spiel jetzt schon spielen zu können, sondern mehr darum die Entwickler finanziell frühzeitig unterstützen zu können. Dafür ist man eben schon früh ein Teil der Community. Man wird ja nicht gezwungen es dann spielen zu müssen. ;)
Natürlich ist auch ein gewisses Risiko dabei, wie auch bei Kickstarter, wobei das ja meist noch vor der spielbaren Version kommt, also noch mehr Risiko. Nur wenn alle auf den Release warten würden, würde diese niemals kommen, weil die Entwickler nicht das Geld zusammen kriegen um es fertig stellen zu können. ;)
Gerade als Dungeon Keeper Fan sollte man sich da einen Ruck geben und die Indie Entwickler unterstützen und somit das Risiko ein klein wenig durch den eigenen Beitrag wieder ein Stück minimieren, dass sie das Spiel nicht ordentlich zu Ende bringen können. ^^
Ich mag dieses Konzept, so sind überhaupt erst solche Projekte möglich und diese tun dem ganzen Gaming Markt nur gut, auch wenn das ein oder andere scheitert, das kann immer mal passieren, aber genug schaffen es auch. Und wer ein echter Gamer sein will, der bringt auch das nötige Vertrauen entgegen. :mrgreen:
Die Situation um War for the Overworld sieht momentan ganz gut aus, die brauchen keine Spenden. Ohne zwingenden Grund warte ich lieber auf das Vollspiel, sehe mir Demos/Berichte/Wertungen an, und entscheide dann, ob ich...
frostbeast schrieb am
Es gibt einen besseren Grund nicht Early Access zu spielen. Es verdirbt einen den Spass. Man spielt so was halbfertiges. Am Ende kommt das Spiel raus und man kennt schon die Hälfte. Was etwas den Spass nimmt
Balmung schrieb am
Temeter  hat geschrieben:Early Access werde ich aber überspringen, ein vollständiges Spiel ist einfach etwas anderes.
Nun, wenn du es sowieso spielen wirst, dann ist es doch eine Überlegung wert das Geld den Entwicklern jetzt schon zu geben, um es jetzt schon in die Entwicklung stecken zu können. Darum geht es ja eigentlich bei Early Access, weniger darum das Spiel jetzt schon spielen zu können, sondern mehr darum die Entwickler finanziell frühzeitig unterstützen zu können. Dafür ist man eben schon früh ein Teil der Community. Man wird ja nicht gezwungen es dann spielen zu müssen. ;)
Natürlich ist auch ein gewisses Risiko dabei, wie auch bei Kickstarter, wobei das ja meist noch vor der spielbaren Version kommt, also noch mehr Risiko. Nur wenn alle auf den Release warten würden, würde diese niemals kommen, weil die Entwickler nicht das Geld zusammen kriegen um es fertig stellen zu können. ;)
Gerade als Dungeon Keeper Fan sollte man sich da einen Ruck geben und die Indie Entwickler unterstützen und somit das Risiko ein klein wenig durch den eigenen Beitrag wieder ein Stück minimieren, dass sie das Spiel nicht ordentlich zu Ende bringen können. ^^
Ich mag dieses Konzept, so sind überhaupt erst solche Projekte möglich und diese tun dem ganzen Gaming Markt nur gut, auch wenn das ein oder andere scheitert, das kann immer mal passieren, aber genug schaffen es auch. Und wer ein echter Gamer sein will, der bringt auch das nötige Vertrauen entgegen. :mrgreen:
P.S. nein, ich krieg kein Geld dafür, aber für mich, der den Gaming Markt schon hat untergehen sehen, ist das das erhoffte...
schrieb am

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