Age of Wonders 3: Angespielt: Fantasievolle 4X-Rundenstrategie - 4Players.de

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Strategie
Entwickler:
Release:
01.04.2014
Test: Age of Wonders 3
86

“Märchenhaft, umfangreich und gnadenlos: Age of Wonders 3 inszeniert packende Fantasy-Rundenstrategie. ”

Leserwertung: 81% [2]

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Age of Wonders 3
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Angespielt: Age of Wonders 3

Age of Wonders 3: Angespielt: Fantasievolle 4X-Rundenstrategie
Bildquelle: EuroVideo Medien GmbH
Elf lange Jahre ist es her, dass die Triumph-Studios Age of Wonders: Shadow Magic (Wertung: 84%) veröffentlichten. Mit Age of Wonders 3 steht der nächste Teil der Strategie-Serie in den Startlöchern. Wir haben einen ersten Blick auf den Einstieg der Elfen-Kampagne geworfen.

Hübsch: Die Kulisse überzeugt mit einer detaillierten Strategiekarte.
Hübsch: Die Kulisse überzeugt mit einer detaillierten Strategiekarte.


Verrat, Tod und Untergang bedrohen das Elfenreich des Westens. Anberaumte Friedensgespräche mit den Menschen eskalieren und Hochelfen-Thronfolger Thannis wird ermordet. So ist es am Spieler, den Verräter zur Strecke zu bringen. Dazu muss man mit der Elfenprinzession Sundren eine nahegelegene Elfensiedlung erreichen, Verteidigungen errichten und eine Armee ausheben. Die Strategiekarte überzeugt dabei mit einer hübschen Kulisse, die mit glitzernden Bächen, wilden Wäldern und großen Metropolen glänzt. Schön: Zoomt man weit hinaus, wird sanft in eine Kartenansicht umgeblendet.

Produktiv: Im Stadtmenü werden Gebäude errichtet und Einheiten ausgebildet.
Produktiv: Im Stadtmenü werden Gebäude errichtet und Einheiten ausgebildet.


Ähnlich wie bei den Vorgängern zieht man mit der Heldin und ihren Armeen rundenweise auf einer strategischen Übersichtskarte. Hier errichtet man Festungen, nimmt Rohstoffgebäude ein oder organisiert seine Truppen. In einem Stadtmenü kann man, ähnlich wie in Civilization, Gebäude errichten oder Truppen ausbilden. Dabei muss man gleichermaßen auf Stadtwachstum, Ressourcen und technologischen Fortschritt achten. Kämpfe werden manuell bestritten, oder automatisch berechnet. Das manuelle Gefecht findet, ähnlich wie in der Total-War-Reihe, in einer Taktikansicht statt. Auch hier zieht man rundenweise, setzt Spezialfähigkeiten ein und versucht den Feind bei möglichst geringen eigenen Verlusten zu vernichten. Es gibt unzählige Einheitentypen, zumal jede Seite auch auf Einheiten anderer Rassen setzt. So kämpfen etwa Feen und Echsenmenschen zusammen mit Elfen gegen Orks und Menschen.

Belagerung: Im Kampf geht es in der Taktikansicht zur Sache.
Belagerung: Im Kampf geht es in der Taktikansicht zur Sache.


In den Schlachten fällt auf, dass die KI der Feinde bereits zu Beginn ziemlich knackig ist. Feindarmeen sind variabel zusammengestellt und auf den Schlachtfeldern nutzt die CPU jede kleine Schwäche oder Unaufmerksamkeit aus. Schlecht platzierte Fernkampfeinheiten und fehlende Flankendeckung führen zu schmerzhaften Verlusten, Zauber schwächen gezielt die stärksten Einheiten und Helden sind bevorzugte Angriffsziele schwerer Artillerie. Dabei ist ärgerlich, dass man die Truppen nicht selbst platzieren kann: Es muss mit der teils ungünstigen automatischen Startaufstellung begonnen werden.

Übersichtlich: Zoomt man weit hinaus, wird in eine Kartenansicht umgeblendet.
Übersichtlich: Zoomt man weit hinaus, wird in eine Kartenansicht umgeblendet.


Neben den (momentan) zwei Kampagnen gibt es viele Szenarien und eine Zufallskarten-Modus. Hier versprechen die Entwickler schlüssige, aber abwechslungsreich berechnete Karten. Bisher gibt es für die Helden sechs Rassen, darunter auch Orks, Drakonier und Zwerge.   

Einschätzung: gut

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Kommentare

Brakiri schrieb am
bimek hat geschrieben:
Brakiri hat geschrieben:Das die KI Schwächen ausnutzt, die man garnicht zu verantworten hat, weil man die Einheiten nicht selber aufstellen darf, ist natürlich unter aller Kanone.
Da tippt man sich schon an die Stirn.

Genau so etwas macht doch aber den langfristigen Reiz aus.... ansonsten spult man seine "allways-win-Taktik" einfach runter, wie bei HoMM, KB oder Disciples.
Ich freu mich auf AoW3 , wird mich sicherlich wieder einige Zeit beschäftigen.

Sehe ich anders.
Das ist ein künstlich hergestellter Schwierigkeitsgrad, den man selber nicht beeinflussen kann.
Wenn ich wegen eigener Fehler versage, ok, aber sowas empfinde ich als unangenehme Art und Weise, den Spieler zu behindern.
Aber es ist natürlich "einfacher" als eine clevere KI zu bauen, die sich an die Strategie des Spielers anpasst, und versucht sie zu umgehen.
Man kann es clever gestalten, oder eben durch "unfaire" Tricks schlechtere Voraussetzungen schaffen.
Ich ziehe es vor meine eigenen Fehler zu machen, vielen Dank.
bimek schrieb am
Brakiri hat geschrieben:Das die KI Schwächen ausnutzt, die man garnicht zu verantworten hat, weil man die Einheiten nicht selber aufstellen darf, ist natürlich unter aller Kanone.
Da tippt man sich schon an die Stirn.

Genau so etwas macht doch aber den langfristigen Reiz aus.... ansonsten spult man seine "allways-win-Taktik" einfach runter, wie bei HoMM, KB oder Disciples.
Ich freu mich auf AoW3 , wird mich sicherlich wieder einige Zeit beschäftigen.
Brakiri schrieb am
Todesglubsch..hehehe..das ist echt eine interessante Übersetzung ;)
Die AOW-Spiele sind irgendwie an mir vorbeigegangen.
Die Soundtracks habe ich, fürs P&P aber die Spiele habe ich nur kurz angespielt. Irgendwie wollten sie nciht an mich, obwohl ich Homm und Disciples sehr gern gespielt habe.
Das die KI Schwächen ausnutzt, die man garnicht zu verantworten hat, weil man die Einheiten nicht selber aufstellen darf, ist natürlich unter aller Kanone.
Da tippt man sich schon an die Stirn.
Trotzdem sieht das Spiel interessant aus...auf den Test bin ich gespannt.
JesusOfCool schrieb am
the_Andy hat geschrieben:Nun, was macht AoW für euch Fans aus? Welcher Art von Spielern würdet ihr es empfehlen und warum? :?:

ich kann mich jetzt nicht wirklich als AoW fan bezeichnen, da ich alles was zur "konkurrenz" gehört wesentlich intensiver gespielt hab
AoW ist für mich eine mischung aus civilization und heroes of might and magic, wobei manche dinge komplett anders funktionieren.
das stadtmanagement hat recht starke ähnlichkeit mit civ, während die karte mehr mit homm gemeinsam hat. es gibt rohstoffpunkte die man besetzen kann und andere orte mit ereignissen. die kämpfe sind wiederum ganz anders.
also ich denke im grunde würd ich es leuten empfehlen die auf 4X spiele stehen, fantasy mögen und mit dem konzept von homm zumindest teilweise was anfangen können.
Erm... What? schrieb am
the_Andy hat geschrieben:Ich muss schon sagen, das Spiel sieht überaus interessant aus.
Age of Wonders ist eine der Reihen die ich noch nie angespielt habe - ich kann nicht sagen wieso. Strategiespiele haben mich schon vor vielen Jahren sehr begeistert (damals mehr RTS), allerdings habe ich mit der Zeit auch für rundenbasierte Strategiespiele immer mehr Interesse Entwickelt (Civ, Heroes of MaM). AoW ist irgendwie immer an mir vorbeigegangen. Allerdings sieht das Spiel schon von den Screenshots her wirklich toll aus. :Hüpf:
Kann mir jemand von euch "Kennern" beschreiben wo der Kern, die Faszination von AoW liegt? Es sieht irgendwie sehr nach HoMaM aus, allerdings nicht so detailliert von den Kämpfen her. Dabei beziehe ich mich jetzt NUR auf die paar Screenshots und das Video aus der News.
Allein die Karte sieht sehr hübsch aus, das lädt ja förmlich zu Abenteuern ein. 8O
Müsste ich wählen zwischen Civ und HoMaM würde ich eher zu HoMaM tendieren, da HoMaM sich direkter anfühlt. Ich empfinde die Welt einfach greifbarer - das Spiel ist charakterorientierter und hat nicht so viel Wirtschaftsanteil.
Nun, was macht AoW für euch Fans aus? Welcher Art von Spielern würdet ihr es empfehlen und warum? :?:

für mich haben sich die kämpfe in aow immer wesentlich taktischer angefühlt als in homm, wichtiger aspekt dabei war, dass die zugreihenfolge der einheiten nicht durch einen initiativewert vorgegeben war (in meinen augen ein unding).
ansonsten sehe ich jetzt nicht so die riesigen unterschiede.
Todesglubsch hat geschrieben:[...]Und somit wäre das Rätsel um meinen Nickname geklärt.

endlich kann ich wieder ruhig schlafen
schrieb am

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