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Rollenspiel
Entwickler: Portalarium
Publisher: Portalarium
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Shroud of the Avatar: Richard Garriotts nächster RPG-Anlauf

Shroud of the Avatar: Forsaken Virtues (Rollenspiel) von Portalarium
Shroud of the Avatar: Forsaken Virtues (Rollenspiel) von Portalarium - Bildquelle: Portalarium
Schon seit Jahren redet Richard Garriott davon, das nächste Ultima zu erschaffen. Die Rechte an der Marke liegen bekanntermaßen bei seinem einstigen Arbeitgeber Electronic Arts - und der hatte sich wohl bis dato nicht sehr kooperationsbereit gezeigt. Also versucht es der Branchenveteran jetzt mit einem neuen Univsersum, auch wenn er Shroud of the Avatar: Forsaken Virtues schon durch den Namen und die Avatar- und Tugend-Referenz natürlich recht deutlich als geistigen Nachfolger von Ultima positioniert.

In einer heute eröffneten Kickstarter-Kampagne verspricht Garriott eine große detailierte und interaktive Welt, die wirklich vom Spieler beeinflusst wird bzw. auf ihn reagiert. Shroud of the Avatar ist zwar als Download-Spiel konzipiert, der Ultima-Tradition gemäß haben die Entwickler aber Stoffkarten und andere Boni in Arbeit. Auch verspricht man abwechslungsreiche und tiefgreifende Geschichten.

Derzeitige RPGs würden sich vor allem auf den Grind und den Spieler zu sehr an die Hand nehmen, sinniert Garriott. Mit dem neuen Projekt wolle man sich eher auf das "Rollenspiel" und die Erkundung der Welt konzentrieren. Der Spieler stehe im Mittelpunkt des Geschehens. 

Garriott erwähnt Features wie Player-Housing, PvP und PvE - SotA soll sich aber auch solo und offline spielen lassen laut der Beschreibung. Weitere Infos gibt es auf der Kickststarter-Seite, Konzeptzeichnungen und Screenshots gibt es hier.

Insgesamt will Portalarium eine Mio. Dollar an Zusagen auftreiben und das Spiel dann bis zum Oktober des nächsten Jahres für Windows, OS X und Linux fertigstellen. Noch mehr Details gibt es in einem Interview mit Polygon, wo der Designer u.a. darlegt, welche Spieler man zu sehen bekommt, wie die Welt aufgebaut ist und wie PvP funktionieren soll.

Er wird die Spielwelt übrigens wie gewohnt als Lord British unsicher machen - die Rechte an jenem Namen hält Garriott selbst.



Aus der Pressemitteilung:

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Einer der begehrtesten Pledge-Level wird den Zugriff auf verschiedenste In-Game Spieler-Häuser beinhalten und Spielern virtuellen Besitz verschaffen. Die Häuser können individuell eingerichtet werden und dienen als Treffpunkt für Freunde sowie persönliche Handelsstandorte.



Shroud of the Avatar wird alle Schlüsselelemente enthalten, die meiner Meinung nach die ultimative Rollenspiel-Erfahrung ausmachen“, sagt Garriott. „Dazu gehören wichtige Dinge wie eine vollständig interaktive Spielwelt, eine tiefgründige Geschichte mit ethischen Parabeln welche den Entscheidungen der Spieler Relevanz verleihen, Kulturgeschichte sowie voll entwickelte alternative Sprachen und Texte. Zusätzlich möchten wir den Spielern physische Gegenstände wie Landkarten aus Stoff,  Anleitungen und Sammelobjekte bieten. All das erwarten die Menschen seit meinen früheren Werken und daher möchten wir dies für Shroud of the Avatar zurückbringen.“



In Shroud of the Avatar werden die Spieler zwar in das Game eingeführt, entdecken danach aber ihre jeweils eigene Geschichte. Es existiert eine übergeordnete Storyline und die Spieler haben die Wahl, ob sie den Weg eines Abenteurers einschlagen wollen, wenn sie das Erforschen und Entdecken bevorzugen. Sie können aber auch das Leben eines Siedlers führen – entweder sicher in bewohnten Gebieten oder an den gefährlichen aber möglicherweise lukrativeren Grenzen.



Fundamentale Wertvorstellungen und tatsächliche Konsequenzen sind ein wichtiger Bestandteil von Shroud of the Avatar. Die Spieler können zwar frei wählen, welchen Weg sie beschreiten möchten, müssen dann aber auch mit den Konsequenzen auf ihr Handeln leben.



Shroud of the Avatar
wird auf dem PC als Downloadtitel erhältlich sein und im späteren Verlauf mit zusätzlichen kostenpflichtigen Inhalten in Episodenform erweitert werden. In erster Linie ist das Spiel für Einzelspieler ausgelegt, wird aber auch über eine beständige Welt verfügen, in der man Freunde treffen und seine Erfahrungen austauschen kann. „Dies wird weder ein Facebook- noch ein Casual-Game“, so Richard Garriott. „Wir sind überzeugt, dass sich viele Spieler von Shroud of the Avatar angesprochen fühlen aber wir möchten ein Spiel erschaffen, das sich deutlich an den Design-Prinzipien meiner früheren Spiele orientiert.“


Kommentare

Kajetan schrieb am
DancingDan hat geschrieben:Ich hab noch kein Spiel unterstützt, weil mir das alles suspekt vorkommt.

Das ist auch richtig so. Wenn Du nicht überzeugt bist, bleibt der Geldbeutel geschlossen. Denn es ist Dein Geld.
greenschranke schrieb am
Und ob du etwas vorgaukelst. Wie gesagt, bei entsprechend gutem Künstler könnte man auf die Idee kommen, die Entwickler haben sich eine vollständig immersive Wetl erdacht. Ein Artwork kann z.B. eine dunkle und grauenvolle Welt suggerieren, am Ende kommt aber ein quietschbuntes Tralala-Spiel raus. Ich kenne einige Spiele die schönes Artwork hatten, aber das eigentliche Spiel konnte mein Interesse nicht wecken. So kann bei einem Kickstarter-Projekt ein Artwork Backer locken, die dann vom eigentlichen Spiel enttäuscht werden. Das kann aber auch mein eigenes Empfinden sein. Ich hab noch kein Spiel unterstützt, weil mir das alles suspekt vorkommt.
Kajetan schrieb am
DancingDan hat geschrieben:Dann gauckelst du aber auch wieder etwas vor.

Nein. Es vermittelt dem potentiellen Backer, dass es eben KEINE Screenshots gibt, sondern das Projekt erst am Anfang steht. Das ist eine faire, transparente Sache. Wenn man aber Screenshot-Mockups veröffentlicht, die a) scheisse aussehen und b) mit dem fertigen Spiel nichts zu tun haben ... was soll das? Man schreckt dadurch nur potentielle Backer ab und gewinnt gar nichts. Denn die Leute, die eh backen, für die braucht es auch keine Bilder.
Schau Dir Projekt Eternity oder Torment oder Banner Saga an. Da gab es nur Art Works. Was aber ok war, weil auch der Rest des Projektes glaubwürdig erschien. Hier bei Garriott gibt es zu viele offene Fragen. Ich werfe ihm keinen Betrug vor, nicht mißverstehen, aber sonderlich gut ist dieses Projekt nicht präsentiert worden. Und genau aus diesem Grund müht es sich in Richtung Funding Goal, anstatt durch die Decke zu gehen, was man eigentlich erwarten könnte, wenn Lord British wieder ein RPG machen möchte.
greenschranke schrieb am
Kajetan hat geschrieben:
Usul hat geschrieben:Vielleicht sollten die Entwickler ja erst das komplette Spiel zu Ende entwickeln und erst dann bei Kickstarter vorstellig werden?

Schicke Art Works sind kein Ding der Unmöglichkeit, kosten nicht die Welt und allemal als optischer Aufheller besser geeignet als schlechte (!) Screenshots! Damit tut man sich keinen Gefallen!

Dann gauckelst du aber auch wieder etwas vor. Artwork ist mit Grafikblenderei gleichzusetzen. Sie könnten ein super tollen Künstler anstellen und am Ende kommt ein Spiel raus, dass gar nichts mit dem Artwork zu tun hat, weder Atmossphäre noch Stil. Dann hast du investiert und ärgerst dich, dass das Spiel wie der jetzige Prototyp aussieht.
Kajetan schrieb am
Usul hat geschrieben:Vielleicht sollten die Entwickler ja erst das komplette Spiel zu Ende entwickeln und erst dann bei Kickstarter vorstellig werden?

Schicke Art Works sind kein Ding der Unmöglichkeit, kosten nicht die Welt und allemal als optischer Aufheller besser geeignet als schlechte (!) Screenshots! Damit tut man sich keinen Gefallen!
schrieb am

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