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Echtzeit-Strategie
Release:
17.06.2016

Leserwertung: 63% [1]

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Hearts of Iron 4: Strategiespiel im Zweiten Weltkrieg veröffentlicht

Hearts of Iron 4 (Strategie) von Paradox Interactive
Hearts of Iron 4 (Strategie) von Paradox Interactive - Bildquelle: Paradox Interactive
Passend zum D-Day-Jahrestag, dem Tag der Landung der Alliierten in der Normandie, hat Paradox Interactive das von den Paradox Development Studios (u.a. Europa Universalis 4 und Stellaris) entwickelte Hearts of Iron 4 in digitaler Form für PC veröffentlicht. Das Spiel steht in mehreren Editionen (vom 39,99 Euro bis 89,99 Euro) bei Steam zum Kauf bereit. Die deutsche Version des Spiels unterscheidet sich von den internationalen Fassungen. So wurden einige kosmetische Veränderungen vorgenommen, z.B. wurden die Porträts einiger "prominenter nationalsozialistischer Vertreter" durch schwarze Schattensilhouetten ersetzt und die Ereignis-Bilder mit Hitler sowie anderen NS-Vertretern abgeändert. Dennoch soll die deutsche Version kompatibel mit den internationalen Fassungen sein (wir berichteten). Die Box-Version von Hearts of Iron 4 soll am 24. Juni 2016 folgen.

Das Strategiespiel im Zweiten Weltkrieg soll eine der authentischsten und komplexesten Simulationen des Konflikts bieten. Die Spieler haben komplette Kontrolle über Industrie, Militär, politische Ziele und strategische Planung ihrer Nation. Sie können ihre Flotten oder Flieger-Bataillone bestimmten Operationen zuweisen, Invasionspläne ausarbeiten und die Wirtschaft durch den Schutz der Lieferwege am Laufen halten.

Letztes aktuelles Video: Politics and Coups


Quelle: Paradox Interactive

Kommentare

Kalle_Wirsch schrieb am
So hab gestern den Polen-Feldzug in ca. 3h durchgespielt.
Die automatische Truppenführung über Angriffs-Pfeile funktioniert so leidlich. Fing damit an Schlüssel-Divisionen (panzer) einzeln zu steuern, endete damit, das ich einen Großteil der 90 Divisionen immer wieder in die richtige Richtung geschoben habe. Das Ging bei HOI3 am Ende schon mal besser.
Sonst ziemlich ähnlich wie in Hoi2/3. Geht aber trotzdem schneller als in HOi3. Luftkampf- und Flottensystem ist besser als in HOi3.
Polen ist nicht sofort ab Kriegsbeginn den Allies beigetreten, sondern erst kurz vor ihrem Ende. Könnte sein, das Polen dazu einen nationalen Focus freispielen muss. Muss ich mir merken für die nächste Kampagne. Wäre vermutlich ein Exploit des Focus-Systems, wenn man Polen besiegen könnte ohne das die es vorher schaffen den Allies beizutreten.
Fokus-Rush auf "Danzig or War"
Nicht besonders realistisch. Ist aber eine Taktik Option, die eine eine gewisse Taktik-Tiefe ins Spiel bringt.
Kalle_Wirsch schrieb am
SO nun hab ich es mir doch schon geholt. Nach 4h Spielzeit hab ich noch nicht nicht alles komplett im Überblick, aber soviel kann ich schon sagen:
- HOI4 ist deutlich einfacher als HOI3
- Viel einfacherer Forschungsbaum
- Viel einfacherer Armeeaufbau
(Um bei HOI 3 die optimale Führungsstruktur für alle Armeen und Leader einszustellen
konnte schon mal ein halber Tag draufgehen, geht hier in 5 Min)
- Viel einfacheres Brigaden-Management -
Dauert in HOI3 ewig das alles feinzusteuern und upzudaten, in HOI4 ändert man nur die Schablone und muss dann genug Brigaden produzieren, wobei viele Brigaden dieselbe Produktion brauchen (Infanterie, Gebirgsjäger, ... alle nur Infanterie-Ausrüstung, Pioniere, Wartungsbrigade, Feldlazarett, ... alles nur Infanterie-Zusatzausrüstung )
- HOI4 braucht weniger Mikromanagement als HOI3.
Soweit so gut, ob einfacher besser ist, dass sei mal dahingestellt. Ich find es bisher ganz gut.
Viel einfacheres Thread-Level-System
Es ist nicht mehr abhängig davon wer wen bedroht (in HOI3 wurde das für jedes Paar von Ländern einzeln betrachtet.)
Das heißt alles fährt wie ein D-Zug auf den großen Knall hin und dann brennt es überall. Selbst wenn man als Germany Polen in Ruhe lässt, dann knallt es weil die Japaner in Asien allein genug World Tension erzeugen, sodass dann England angreifen Germany angreifen kann. Macht so eigentlich wenig Sinn.
Mein Haupt-Kritikpunkt an HOI3 war, das es zu sehr geskriptet war. Greifst man Polen an, dann erklärt England Deutschland den Krieg. In HOI4 ist das noch schlimmer. Es gibt ein neues Konzept. "National Focus". Diese Foci geben den Staaten krasse Vorteile und sind fast komplett auf Krieg ausgelegt. Hat die USA entsprechende Foci freigespielt, dann greift es an, hat scheinbar nichts mehr mit Diplomatie, Thread, Alignment etc. zu tun, sondern nur damit ob es das kann, weil ein Fokus freigespielt wurde.
Weitere Beobachtungen:
Weeg schrieb am
6 Conquest of Paradies (Wenn man gerne nordamerikanische Ureinwohner spielt)
6 El Dorado ( (Wenn man gerne südamerikanische Ureinwohner spielt, gleichwertig zu CoP)

Ich möchte da nur noch anfügen, die Ureinwohner-Features sind weitaus weniger wichtig als diejenigen für die europ. Grossmächte, die Kolonien betreiben. z.B. das es eigene Kolonialstaaten gibt und man die als Untergebene (Vasallen quasi) behandelt, sie ein LibertyDesire haben und in ihrem Unabhängigkeitskampf von anderen Ländern unterstützt werden können, ist für die meisten wichtiger als die paar Indianerstämme, die sich ohnehin nicht besonders interessant spielen und ab Mitte der Partie ohnehin immer alles auf "Westernize" rausläuft)
zu Hoi4 nochmal:
Alles was ich bisher gesehen, gelesen und gehört hab, naja, da spare ich mein Geld besser echt noch.
Ohne OOB (Order of Battle) fehlt HoI geschätzte 50% des Tiefgangs.
Für Einsteiger möchte ich aber sagen, das man einfach nur mal logisch denken muss und damit schon viele Probleme behebt am Anfang. Beispiel in HoI (dürfte auch in Teil 4 noch so sein): Das man Panzerdivisionen schlecht im Gebirge einsetzen kann und sie dort nur mit minimaler Geschwindigkeit vorwärts kommen, dürfte wohl für jeden Menschen logisch und ersichtlich sein. Dafür muss man keine Ausbildung an West Point absolviert haben, um das zu wissen.
Das man bei einer OOB wie in HoI3 die Generäle zuweist, das ihre Fähigkeiten mit den Aufgaben übereinstimmen (z.B. Mountaineer-Trait für den General von Gebirgsjägern, Offensiv Doctrine für alle angreifenden Truppen, Defensive für Verteidiger, Pio. für Pioniere und Marineinfanterie usw.) ist doch einfach nur logisch. Wer sowas nicht begreift, der sollte auch gar nicht solche Spiele spielen. Wir sind hier halt nicht bei "press X for something AAAWEESOME!".
Das gilt auch für das Erstellen von Angriffsplänen, das man die richtigen...
Heliosxy schrieb am
Mit allen Major-DLCs ist EU IV ein Biest. es gibt zig Sachen, die man für ein erfolgreiches Spiel beachten muss. Dennoch kann man als Anfänger überstehen, eine Einarbeitungszeit von mindestens 20h ist aber Pflicht. HoI IV soll im Vergleich zu den anderen HoI-Teilen weniger komplex und damit einsteigerfreundlicher sein. Kann ich nicht beurteilen, habe es noch nicht gespielt. In den entsprechenden Foren ist aber zu vernehmen, dass der neueste Weltkriegssimulator alles andere als ein großer Wurf sein soll. Wie auch bei Stellaris würde ich einige Monate auf Feinschliff und erweiternden Content warten. CK II und Vici muss man von den Ansätzen her mögen. Ersteres stellt die Dynastie und Intrigen in den Mittelpunkt, letzteres die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen des 19. Jhd,
Alles in allem empfehle ich aber Europa Universalis und folgende Addons, geordnet von Pflicht zur Kür:
1 Common Sense (der DLC, der ein elementares Feature ins Spiel gebracht hat, Entwicklung)
2 Art of War (Viele Verbesserungen und sinnvolle Neuerungen)
3 Wealth of Nations (erweitert Diplomatie und Handel)
4 Res Publika (kleinerer DLC, der Republiken wesentlich interessanter gestaltet)
5 Cossacks (erweitert Hordenmechanik und führt Stände ins Spiel ein)
6 Conquest of Paradies (Wenn man gerne nordamerikanische Ureinwohner spielt)
6 El Dorado ( (Wenn man gerne südamerikanische Ureinwohner spielt, gleichwertig zu CoP)
8 Mare Nostrum (erweiterung der Seefahrt und viele Kleinigkeiten, die sich aber kaum im Spiel niederschlagen. Mein letzter Blindkauf eines Paradox-DLCs für immer!)
Sowohl EU IV als auch die DLCs sind übrigens sehr oft irgendwo im Sale. Das Hauptspiel kostet dann meist 10 Euro. Momentan gibt es aber leider kein Angebot.
AtzenMiro schrieb am
Ich persönlich finde ja Stellaris mit am Abstand das einsteigerfreundlichste Paradox-Großstrategiespiel. Danach aber kommt schon EU4. Wer aber null Ahnung von den Paradox-Spielen hat, ist definitiv mit Stellaris am besten bedient. Das überschlägt einen nicht gleich von Anfang an mit Diplomatie. In EU4 entscheidet gerade der Anfang vieles über den weiteren Spieleverlauf, mit wem ist man verbündet, mit wem kann man sich verbünden, wie kriegt man Verbündnisse zu Stande, wen sollte man deswegen rivalisieren etc. pp. Stellaris hat definitiv einen viel langsameren Einstieg, man wird langsam Schritt für Schritt an die unterschiedlichen Mechaniken herangeführt, alles bleibt sehr übersichtlich für einen Anfänger (auch mit dem beschissenen User-Interface in Stellaris).
schrieb am

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